Transferarbeit der FH Münster in Deutschland unter den Top 5

19.04.2007, 14:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Stifterverband vergibt Preisgeld in Höhe von jeweils 250 000 Euro an die besten Hochschulen





Der Erfolg kommt einer kleinen Sensation gleich. Die Fachhochschule Münster gehört zu den fünf Hochschulen Deutschlands mit der besten Strategie für den Austausch von Wissen und Technologie zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft würdigten heute (19.4.) die Transferarbeit mit einem Preisgeld von 250 000 Euro. Die FH Münster ist damit eine von fünf Preisträgern im Wettbewerb "Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Unternehmen". Insgesamt 85 staatliche und private Fachhochschulen und Universitäten hatten sich um diesen Preis beworben.


"Der direkte Vergleich zeigt, dass wir offenbar auf einem guten Weg sind", erklärte Rektor Prof. Dr. Klaus Niederdrenk in einer ersten Reaktion. Die Hochschule habe in einem langen Prozess den Wissens- und Technologietransfer strategisch aufgebaut. Dieser Erfolg sei vor allem der großen Zahl von Forschern zu verdanken, die eine Zusammenarbeit mit Unternehmen suchen. Nur so könnten die von Hochschulleitung und beratenden Gremien geschaffenen Strukturen auf einen fruchtbaren Boden fallen. Niederdrenk hatte am Mittwoch gemeinsam mit Dr. Axel Bode, Vorstandsmitglied der BASF Coatings AG, und dem Sprecher des Forschungsschwerpunkts Science Marketing, Prof. Dr. Thomas Baaken, die Transferarbeit der Hochschule in der Endrunde des Wettbewerbs in Berlin präsentiert. Das Team vor Ort komplettierten Forschungs-Prorektor Prof. Dr. Werner Funcke, Prof. Gisela Grosse, Prorektorin für Kooperation und Partnerschaften, sowie Carsten Schröder, Geschäftsführer der Transferagentur GmbH. Bode sprach in seinem Beitrag von einer neuen Dimension der Zusammenarbeit. Der Gedanke des Partnering zwischen Unternehmen und Hochschule sei dabei auf allen Ebenen verankert, sei es in Lehre, Forschung oder Weiterbildung. Durch die Einbeziehung von Unternehmen in die strategischen Entscheidungen der Hochschule sei darüber hinaus der gegenseitige Nutzen von derartigen Kooperationen gewährleistet.


Das Preisgeld soll vor allem für die Professionalisierung des so genannten Customer Relationship Management der Hochschule, also des Managements von Kundenbeziehungen, mit Hilfe aktueller Informationstechnologien eingesetzt werden. Außerdem ist geplant, das Berufsbild von Transfermanagern zu profilieren und zu stärken.


Quelle: idw


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