Selbstlernende Suchmaschine für Unternehmen - Neuentwicklung von Wissenschaftlern der Universität Po

15.01.2008, 16:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Die Nutzung von Suchmaschinen im Internet ist alltäglich. Eine aktuell durchgeführte empirische Untersuchung des Forscherteams Wissensmanagement an der Professur für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam zeigt allerdings erhebliche Unzufriedenheit mit den Ergebnissen und Möglichkeiten zur Suche in den Informationsbeständen der Unternehmen. Deshalb entwickeln die Wissenschaftler eine selbstlernende Suchmaschine für Unternehmen. Denn viele Unternehmen haben keine Suchmaschinen, andere haben mehrere, die jeweils nur Teile der Information erschließen. Eine zentrale Suche gibt es kaum. Demgegenüber steht der enorme Zeit- und somit Kostenaufwand, der für die Informationsbeschaffung aufgewendet wird. Und die Menge der digital verfügbaren Informationen steigt kontinuierlich.


Die Potsdamer Wissenschaftler entwickeln eine Suchmaschine, die von den Bedingungen in Unternehmen profitiert und die im Suchbetrieb dazulernt. Anders als im Internet muss die Suchmaschine dabei mit unterschiedlichen Informationsarten und Zugriffsrechten zurechtkommen. Im Gegenzug sind Informationen über die Suchenden bekannt, die zur Ergebnisverbesserung genutzt werden können. Zusätzlich erhebt die Suchmaschine nach jeder Suche Feedback zu den Ergebnissen und lernt so, welche Information für wen besonders relevant ist. Bei nachfolgenden Suchanfragen kann so das Ranking der Ergebnisse individuell verbessert werden, ohne dass ein großer Administrationsaufwand erforderlich ist.


Die Forschungsergebnisse und Prototypen aus dem vom Bundesministerium für Wirtschaft geförderten Projekt werden die Wissenschaftler im März dieses Jahres auf der Cebit 2008 präsentieren. Zusätzlich ist ein Arbeitskreis geplant, für den noch Unternehmen gesucht werden, bei denen die Suchinstrumente zu Testzwecken eingesetzt werden können.


Hinweis an die Redaktionen:
Für weitere Informationen steht Ihnen Julian Bahrs aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-4687, E-Mail: julian.bahrs@wi.uni-potsdam.de zur Verfügung.


Weitere Projektinformationen sind im Internet unter http://wi.uni-potsdam.de/hp.nsf/Suchmaschine abrufbar.


Quelle: idw


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