Kompetenz in Sachen Gesundheit

09.11.2010, 11:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Vorauswahl Standorte für Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung: Leibniz-Institute erfolgreich vertreten

Berlin. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am gestrigen Montag 27 Standorte bekannt gegeben, die sich für den Aufbau von vier weiteren Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung qualifiziert haben. An drei dieser geplanten Zentren werden Leibniz-Institute beteiligt sein. An zwei weiteren bestehenden Zentren sind Leibniz-Einrichtungen bereits Partner.

Einer der neuen Partnerstandorte des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZI) wird Braunschweig sein, daran beteiligt ist das Leibniz-Institut Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ). Ein weiterer Standort ist Hamburg, zu dessen assoziierten Mitgliedern das Leibniz-Zentrum für Medizin- und Biowissenschaften Borstel (FZB), das Heinrich-Pette-Institut – Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI) und das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) gehören. BNI-Direktor Rolf Horstmann kommentiert: "Wir freuen uns sehr, dass wir als Partnerstandort ausgewählt wurden. Die drei Leibniz-Institute im ‚Leibniz Centre Infection’ und die Universitäten Hamburg und Lübeck bilden zusammen hier im Norden einen starken Verbund, um neue und wirksame Ansätze im Kampf gegen Infektionskrankheiten zu entwickeln."

Das FZB ist zusätzlich am Standort Borstel/Lübeck vertreten, einem der Partnerstandorte des geplanten Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL). Auch das künftige Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) wird von Leibniz-Expertise profitieren: Assoziiertes Mitglied am Standort Berlin ist das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).

„Diese Vorauswahl bestätigt die exzellente Qualität der Gesundheitsforschung in der Leibniz-Gemeinschaft“, sagt Karl Ulrich Mayer, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. „Die ausgewählten Partnerstandorte werden nun je ein Gesamtkonzept für die Zentren erstellen, das wiederum von den Gutachtergremien abschließend bewertet werden wird“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. Der Leibniz-Präsident ist sich sicher, „dass unseren Institute in den Gesamtkonzepten eine entscheidende Rolle zukommen wird“.

Bereits im Jahr 2009 gründete die Bundesregierung zwei Gesundheitsforschungszentren, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD). An beiden Zentren sind ebenfalls Leibniz-Institute beteiligt: Einer der Partner des DZNE ist das Magdeburger Leibniz-Institut für Neurobiologie (IfN), Partner des DZD sind neben anderen das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf und das DIfE.

Quelle: idw


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