Internetplattform kommerzialisiert Forschungsergebnisse

07.03.2007, 14:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Die Technologiebörse "Research to Business" des Forschungszentrums Karlsruhe eröffnet der Wirtschaft einen passgenauen Zugang zu Hightech-Lösungen für die PraxisAm heutigen 7. März startet das Forschungszentrum Karlsruhe die Technologiebörse Research to Business, ein neues Online-Angebot für Unternehmen. Unter www.fzk.de/technologieangebote eröffnet sich für Benutzer aus Großindustrie und Mittelstand ein unkomplizierter Zugang zu neuen Technologien, marktnahen Forschungs- und Entwicklungsergebnissen sowie exklusiven Vertriebs- und Produktionskooperationen. "Research to Business", so Dr. Peter Fritz vom Vorstand des Forschungszentrums, "bietet den idealen Rahmen für einen exzellenten und schnellen Wissenstransfer in die Industrie." Zum Start bietet die Online-Börse rund 100 patentrechtlich geschützte Technologieangebote.








"Das neue Online-Angebot präsentiert einen wichtigen Teil unserer industrienahen Forschungsarbeit, gerade auch im Hinblick auf die Innovationsinitiative der Bundesregierung 'Hightech-Strategie für Deutschland'", sagt Dr. Peter Fritz vom Vorstand des Forschungszentrums anlässlich der Freischaltung der Technologiebörse. Dr. Fritz weiter: "In den von der Bundesregierung definierten 17 Zukunftsfeldern decken die Technologien aus dem Forschungszentrum Karlsruhe allein 9 Leitmärkte ab."


Für die Suche nach Technologieangeboten bietet Research to Business drei verschiedene Wege an: eine Navigation entlang den Forschungsthemen Energie, Nano- und Mikrosysteme, Struktur der Materie sowie Atmosphäre und Klima, eine weitere entlang den Branchen Arbeitsverfahren, Chemie, Maschinenbau, Physik und Elektrotechnik sowie die Suche mithilfe von Schlagworten. Eine Ebene darunter stößt der Benutzer auf Zusatzmaterial wie Patentschriften und Datenblätter.


Technologietransfer hat am Forschungszentrum Karlsruhe Tradition: Zahlreiche Firmen haben die badische Hightech-Schmiede in den vergangenen 30 Jahren als verlässlichen Partner kennengelernt. Mit 2000 aktiven Schutzrechten und mehr als 300 laufenden Lizenzvereinbarungen zählt das Forschungszentrum zu Deutschlands produktivsten Innovationsgebern. Auftragsforschungen sind dabei ebenso willkommen wie Anfragen nach technischen Detaillösungen. Darüber hinaus hat sich das Forschungszentrum zum Ziel gesetzt, mit der Wirtschaft in einen frühzeitigen Dialog zu treten. So sollen Technologietrends erkannt und mitgestaltet werden.


Das Forschungszentrum Karlsruhe ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, die mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,1 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands ist. Die insgesamt 24000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft forschen in den Bereichen Struktur der Materie, Erde und Umwelt, Verkehr und Weltraum, Gesundheit, Energie sowie Schlüsseltechnologien.


Justus Hartlieb 7. März 2007


Das Farbfoto senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu (Telefon 07247 82-2861).


Weitere Informationen:
- http://www.fzk.de/technologieangebote

Quelle: idw


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