Innovatives neues Bauingenieurwesen an der BTU Cottbus-Senftenberg in den Startlöchern

26.09.2017, 11:21 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


„Drei unterschiedliche Qualifizierungsprofile – zudem die Möglichkeit, dual zu studieren! Dieses Angebot im Bauingenieurwesen dürfte wohl einmalig sein – zumindest in Deutschland!“, sagt der Dekan Prof. Markus Otto der Fakultät Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung.

Zum Wintersemester steht ein reformiertes Bachelorprogramm in den Startlöchern. Es wird erstmalig den Studierenden die Möglichkeit geben, innerhalb desselben Studiengangs zwischen einem 6-semestrigen und einem 8-semestrigen Abschluss frei zu wählen. Zusammen mit dem bereits reformierten, 4-semestrigen Masterstudiengang folgt für die Studierenden eine bisher ungewohnte Freiheit bei der Wahl ihrer Regelstudiendauer – sechs, acht oder zehn Semester.

Bereits 2014 startete im Bauingenieurwesen der BTU ein reformiertes Masterprogramm, welches mit seinen Freiheiten das verschulte Vorgängerangebot ablöste und damit auf einen Hauptkritikpunkt der Bologna-Reform reagierte. Für das anstehende Wintersemester nun steht der neue Bachelorstudiengang mit zwei unterschiedlichen Studiendauern bereit – sinnbildlich ein Eingang also bei zwei möglichen Ausgängen. Der 6-semestrige Ausgang führt in Ergänzung mit dem 4-semestrigen Master zu einem Abschluss vergleichbar mit dem früheren Diplom einer Universität. Der 8-semestrige Ausgang ergänzt den 6-semestrigen durch ein zusätzliches Praxis- und Theoriesemester und erleichtert den direkten Einstieg in die Ingenieurpraxis.
Zudem bietet das Modell jungen Leuten die Möglichkeit, dual zu studieren, d.h. parallel zum Studium ausbildungsintegriert einen Beruf zu erlernen. „So haben die jungen Leute neben dem Bachelorabschluss gleich noch eine abgeschlossene Berufsausbildung und praktisch schon den Fuß in der Tür beim späteren Arbeitgeber“, sagt Prof. Claus König, Verantwortlicher für das duale Angebot im Studiengang.
Damit ist das Angebot im Bauingenieurwesen der BTU komplett neu aufgestellt, wobei die Spielräume der Bologna-Reform ausgelotet worden sind: „Der Bologna-Prozess kam in der Presse zuletzt nicht gut weg – zu Unrecht“ sagt Dr. Volker Wetzk, Referent für Studium und Lehre an der Fakultät, „denn jede Reform bietet Chancen, auch Bologna.“ Dr. Wetzk hat in der Fakultät maßgeblich an der Entwicklung des neuen Stu-dienmodells gearbeitet: „In Cottbus gab es von Anbeginn eine besondere Situation, überlagerte sich doch der Bologna-Prozess mit der Neustrukturierung der Hochschullandschaft in der Lausitz. Es waren schwierige Zeiten, aber genau diese Gemengelage bot das Potenzial für einen offensiven Neustart“ sagt Wetzk.

Für Studienanfängerinnen und -anfänger besteht die Möglichkeit sich noch bis zum 30.09.17 zu bewerben.

Weiter Informationen zum Studiengang finden Sie unter https://www.b-tu.de/bauingenieurwesen-bs/steckbrief sowie unter https://www.b-tu.de/wirtschaft/duales-studium.

Kontakt:
Dr.-Ing. Volker Wetzk
Referent für Lehre und Studium
Fakultät Architektur, Bauingeniuerwesen und Stadtplanung
T +49 (0)355 69 3034
E volker.wetzk@b-tu.de

Quelle: idw


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