Ideen zur besseren Nutzung von Rohstoffen gesucht

31.07.2012, 12:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Leuphana und Partner wollen regionale Rohstoffstrategie entwickeln

Lüneburg. Wie können Unternehmen Rohstoffe besser einsetzen und Produkte häufiger wiederverwertet werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Unternehmenswettbewerbs „Ideenkraft trifft Wissenschaft“, den der Innovations-Inkubator der Leuphana Universität Lüneburg gemeinsam mit der „Arbeitsgemeinschaft Technologie- und Innovationsförderung Elbe-Weser Region“ (ARTIE) und dem Transferzentrum Elbe-Weser (TZEW) ausschreibt. Zusammen mit den Industrie- und Handelskammern Stade und Lüneburg-Wolfsburg sowie der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade suchen die Veranstalter nach den besten Ideen und Best-Practice-Lösungen zum Thema „Rohstoffquelle Produkt“. Sechs Unternehmen mit den besten Vorschlägen werden zu einem „Leuphana Projekttag“ eingeladen, um ihre Ideen und Methoden gemeinsam mit Experten und Wissenschaftlern der Universität weiterzuentwickeln. Bewerbungsschluss ist am 20. September 2012.

Als Wettbewerbsbeiträge wünschen sich die Veranstalter innovative Ideen und erfolgversprechende Konzepte für eine nachhaltige Produktion, den effizienten Einsatz von Rohstoffen und das Recycling von Produkten. Dabei richtet sich der Blick auf den gesamten Produktionsprozess von der Beschaffung über die Fertigung bis hin zum Marketing und Vertrieb. „Mit dem Wettbewerb wollen wir die Entwicklung einer regionalen Rohstoffstrategie für das Konvergenzgebiet, also den ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg, in Gang setzen“, sagt Tobias Hannemann, Leiter des Inkubator-Teams Regionale Vernetzung. Rohstoffe seien zukünftig für Unternehmen ein entscheidender Kostenfaktor. Ressourceneffizienz, Weiterverwertung und Recycling versprechen in Zeiten weltweit steigender Rohstoffpreise deutliche Wettbewerbsvorteile für die regionale Wirtschaft – gerade in kleinen und mittleren Unternehmen. Ein verantwortungsvoller und effizienter Umgang rüstet die Unternehmen der Region deshalb nachhaltig für die Zukunft.

Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge werden von einer Jury aus Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern bewertet. Sie wählt jeweils drei Gewinner in den Kategorien „Ideen“ und „Best Practice“ aus. Unternehmen können sich für die Teilnahme am Wettbewerb individuell vom Inkubator-Team beraten lassen.

Zur Teilnahme eingeladen sind kleine und mittlere Unternehmen aus den elf Landkreisen des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg. Hierzu zählen Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Verden und Uelzen. Der Innovations-Inkubator Lüneburg fördert die Wirtschaft dieser Region. Die Leuphana Universität Lüneburg und das Land Niedersachsen haben das Projekt 2009 gemeinsam gestartet. Die Europäische Union fördert es massiv. Der Inkubator zielt darauf ab, den Transfer von Wissen aus der Universität in die regionale Wirtschaft zu beschleunigen. Dafür arbeitet der Inkubator bereits mit mehr als 250 Unternehmen zusammen. Ziel ist es, die Wettbewerbsposition kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Außerdem fördert das Projekt die Ausbildung hoch qualifizierter Arbeitskräfte für den regionalen Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Wettbewerb unter
Weitere Informationen zum Innovations-Inkubator Lüneburg unter

Quelle: idw


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