Graduiertenschule zu Hardware und deren Zuverlässigkeit - Institut für Informatik der Universität Po

16.04.2007, 11:00 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Hochintegrierte Elektronik-Baugruppen sind heute unentbehrlicher Bestandteil von Geräten, Anlagen, Fahrzeugen, Flugzeugen oder Kraftwerken. Die Zuverlässigkeit dieser Baugruppen ist erforderlich, um die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems zu sichern. Die von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus, der Universität Potsdam, dem Institut für Halbleiterphysik Frankfurt/Oder und der polnischen Universität Poznan getragene Graduiertenschule "Hochzuverlässige eingebettete und verteilte Hardware/Software-Systeme auf der Basis von Nano-Strukturen" (DEDIS-Nano) hat sich zum Ziel gesetzt, die interdisziplinäre Forschungskooperation mit der Industrie auf diesem Gebiet zu fördern. Konkurrenzfähige Forschungsergebnisse und ausgezeichnet ausgebildete Doktoranden sollen der Industrie zur Verfügung gestellt werden.
Während bisher meistens Software-Probleme die Zuverlässigkeit dieser Systeme eingeschränkt haben, treten nun zunehmend Hardware-Fehler auf. Neben den traditionell untersuchten Fehlermodellen treten in großem Maße flüchtige Fehler auf, die sich durch vorheriges Testen nicht erkennen lassen, sondern erst im laufenden Betrieb zum Vorschein kommen. Um ein zuverlässiges Gesamtsystem aus zunehmend unzuverlässigen Bauelementen zu beherrschen, müssen Halbleiterphysik, Schaltungstechnik, Rechnerarchitektur und Software-Technologie zusammenwirken.
14 Hochschullehrer sind an der Graduiertenschule beteiligt, so Prof. Dr. Bettina Schnor und Prof. Dr. Michael Gössel aus dem Institut für Informatik der Universität Potsdam. Langfristige Kontakte der eingebundenen Professuren zu Firmen wie European Aeronautic Defence and Space Company (EADS), Infineon, IBM, Advanced Micro Devices (AMD), Volkswagen und Siemens sollen zur Förderung des Projekts genutzt werden. Das Studienprogramm der Graduiertenschule beginnt im Sommersemester 2007.


Hinweis an die Redaktionen:
Als Ansprechpartner steht Ihnen Prof. Dr. Bettina Schnor vom Institut für Informatik der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-3120, E-Mail schnor@cs.uni-potsdam.de zur Verfügung.


Diese Medieninformation ist auch unter
http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2007/pm068_07.htm im Internet abrufbar.


Quelle: idw


Weitere Nachrichten zum Thema

Ähnliche Themen in den JuraForen


Kommentar schreiben

62 + Fü n,f =

Bisherige Kommentare zur Nachricht (0)

(Keine Kommentare vorhanden)



Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

Top 10 Orte in der Anwaltssuche

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.