Gesetzgebung zur inneren Sicherheit auf dem Prüfstand

07.06.2013, 14:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Tagung am 11. Juni in der Universität Witten/Herdecke

Am Dienstag, den 11. Juni 2013, diskutieren Sicherheitsexperten ab 10.30 Uhr in der Universität Witten/Herdecke, wie genau Gesetze zur inneren Sicherheit entstehen. Die Grundlage dafür liefern drei Fallstudien zur Gesetzgebung zur Videoüberwachung, zur Telekommunikationsüberwachung sowie zu biometrischen Kontrollsystemen. Untersucht werden insbesondere die Dominanz der Exekutive, die Rolle der Privatwirtschaft und grundlegende Aspekte von Legitimation, Rechtsstaatlichkeit, demokratischer Beteiligung und Kontrolle.

Die Tagung veranstaltet der Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Sicherheitsforschung und Sicherheitsmanagement in Kooperation mit dem Interdisziplinären Arbeitskreis Innere Sicherheit (AKIS). Sie markiert den Abschluss des durch das Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderte Projekt „Sicherheitsgesetzgebung“ (SIGG). Es analysierte Gesetzgebungsprozesse im Bereich der Inneren Sicherheit auf Landes-, Bundes- sowie auf europäischer Ebene und hat sich zum Ziel gesetzt, diese hinsichtlich der Einflussnahme verschiedener politisch-administrativer und gesellschaftlicher Akteure zu beschreiben.

Referenten:

Dipl. Pol. Astrid Bötticher: „Die Sicherheitsgesetzgebung auf Bundesebene am Beispiel der Telekommunikationsüberwachung“

Dipl. Soz. Wiss. Jens Lanfer: „Die Sicherheitsgesetzgebung auf Landesebene am Beispiel der Videoüberwachung“

Dipl. Soz. Wiss. Nils Petersen und Christine Rausch (Universität Bielefeld):
„Die Sicherheitsgesetzgebung auf europäischer Ebene am Beispiel biometrischer Kontrollsysteme“

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange, 02302 / 926-814, Hans-Juergen.Lange@uni-wh.de

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.500 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Quelle: idw


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