Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft der HTW Berlin findet die Anerkennung der EU

08.11.2013, 12:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Als der Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin 2009 an den Start ging, wußte keiner, wie gut er angenommen würde. Doch die Nachfrage war groß, 2012 machten die ersten Absolventinnen ihren Bachelorabschluss. Jetzt erfuhr das Konzept des Studiengangs auch die Anerkennung der Europäischen Union. Die HTW Berlin wurde zur ersten "Digital Impact Organisation of the Year 2013" gekürt. Prof. Dr. Juliane Siegeris, Sprecherin des Studiengangs, nahm die Auszeichnung im Rahmen des European Digital Woman Award 2013 im litauischen Vilnius entgegen.

„Der Award bestärkt uns darin, bei der Qualifikation von Informatikerinnen neben der Vermittlung von IT-Kenntnissen und ihrer praktischer Anwendung auch auf den Ausbau von Rhetorik-, Präsentations-, Projektmanagement- und Führungskompetenzen zu setzen“, sagt Prof. Dr. Juliane Siegeris, die beinahe von Anbeginn im Studiengang lehrt. Denn dieses Know-how würde gebraucht, wenn die Absolventinnen später Kunden beraten und Teams leiten. Eine weitere Stärke des Studiengangs sei ein flexibler und dadurch familienfreundlicher Studienplan. Dazu tragen unter anderem Kompaktkurse und E-Learning-Methoden bei.

Im Frauenstudiengang Informatik und Wirtschaft der HTW Berlin werden jährlich 40 Bewerberinnen zugelassen. Das Studium dauert sechs Semester und schließt mit dem Bachelor of Science ab. Im 4. Semester absolvieren die Studentinnen ein Fachpraktikum. Der Studiengang wurde 2011 vom Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs-Institut ACQUIN akkreditiert.

EU-Kommissarin Neelie Kroes, zuständig für die „Digitale Agenda“, sprach von einem innovativen Ansatz, der beispielhaft Frauen im Technologiebereich fördere und sie mit den notwendigen Fähigkeiten und Netzwerken für eine Laufbahn im digitalen Bereich ausstatte. „Die Welt von morgen wird von digitaler Technologie bestimmt werden. Über digitale Kenntnisse zu verfügen, wird viele Möglichkeiten eröffnen. Dennoch sind digitale Arbeitsplätze traditionell für Frauen nicht besonders attraktiv“, sagte Neelie Kroes bei der Preisverleihung.

Weitere Preisträgerinnen sind die zehnjährige Spieleentwicklerin Lune Victoria van Eewijk aus Belgien, die 13-Jährige Programmiererin Amy Mather aus Großbritannien sowie Sascha Bezuhanova, die ein Zentrum für Frauen im Technologiebereich in Bulgarien gegründet hat.

Ansprechpartnerin für die Presse:
Prof. Dr. Juliane Siegeris
E-Mail: juliane.siegeris@htw-berlin.de

Weitere Informationen:
- http://fiw.htw-berlin.de/

Quelle: idw


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