Erfahrener Praktiker für die Schnittstellen zwischen Technik, Wirtschaft und Recht

19.12.2012, 18:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Welche Anforderungen hat die Bau- und Immobilienwirtschaft an Hochschulabsolventen, die als Berufseinsteiger in die Branche eintreten? Diese Frage beantwortet Prof. Dr.-Ing. Maik Hornuff eindeutig: „ Profundes Fachwissen, Anwendungsbezug und sicheres Auftreten“. Denn Softskills sind ebenso wichtig wie das fachliche Know how. Zu diesen Anforderungen zählt der Bauingenieur auch fächerübergreifende Kompetenzen, die für die Schnittstellendisziplin der Bau- und Immobilienwirtschaft entscheidend sind. Im Studiengang BWL (Bau und Immobilien) wurde Prof. Dr.-Ing. Maik Hornuff für das Lehrgebiet Baubetrieb berufen.

An der Hochschule Biberach sieht Hornuff diese notwendigen Rahmenbedingungen „als geradezu ideal gegeben“; der Studiengang Betriebswirtschaft (Bau und Immobilien) sei interdisziplinär aufgestellt zwischen vielfältigen das Bauwesen betreffenden Studienmöglichkeiten. Seit dem Wintersemester 2012/13 lehrt Prof. Hornuff (* 1967) im Studiengang BWL (Bau und Immobilien) an der Hochschule Biberach; er folgte dem Ruf der Hochschule für das Lehrgebiet Baubetrieb. Hornuff selbst studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Braunschweig; später folgte die Promotion an der TU im Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb. Im Fernstudium qualifizierte er sich zum Immobilienökonom weiter sowie zum Chartered Quantity Surveyor (MRICS). Zuletzt war Prof. Hornuff als Direktor und Prokurist bei der Ernst & Young Real Estate GmbH beschäftigt. Rückblickend sagt Maik Hornuff: „Hätte es das Studienangebot zu der Zeit meiner Entscheidungsfindung bereits gegeben, ich hätte BWL mit dem Schwerpunkt Bau und Immobilien studiert“, denn die kaufmännische Seite des Bauwesens hat ihn schon damals interessiert.

Seine beruflichen Arbeitsschwerpunkte lagen in den Bereichen Projektentwicklung, Projektmanagement, Revision, Claim Management sowie im Krisenmanagement bei gestörten Bauabläufen. Die Prüfung und Verbesserung von Strukturen und Prozessabläufen in Bauunternehmen oder Bauabteilungen zählten ebenfalls zu seinen Kerntätigkeiten. Auch international sammelte Prof. Hornuff Projekterfahrungen und lernte weltweit Standards im Auslandbau kennen.

„Fächerübergreifende Zusammenarbeit von technisch-wirtschaftlichen und juristischen Fachdisziplinen“ nennt der Experte für Baubetrieb als sein besonderes Interesse ebenso wie „konsensorientierte Methoden der Streitbeilegung in Baukonflikten“. Innerhalb seiner Lehrtätigkeit legt er besonderen Wert auf „eine praxisnahe und fachliche fundierte Ausbildung“. Dabei stehe die systematische Ausrichtung der Studieninhalte an die sich veränderten Anforderungen des Arbeitsmarktes im Mittelpunkt seiner Lehre. Und wieder nennt er die für ich wesentlichen Anforderungen der Bauwirtschaft an die Hochschule und deren Absolventen: „Praxisbezug, Schnittstellenkompetenz und Softskills“. Welche Eigenschaften also benötigt ein junger Mensch, der sich für die Bau- und Immobilienwirtschaft interessiert? Hornuff: Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität sowie eine Affinität zu Zahlen und Kosten“. Den Studierenden der Hochschule Biberach wird Prof. Hornuff das notwendige Rüstzeug für die Praxis mitgeben; Studieninteressierte möchte der erfahrene Praktiker ermutigen, sich für eine Berufswelt zu entscheiden, die internationale Perspektiven bietet, interdisziplinär tickt und sich durch vielfältige Möglichkeiten mit flachen Hierarchien auszeichnet“.

Weitere Informationen:
- http://www.hochschule-biberach.de/web/betriebswirtschaft

Quelle: idw


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