Architektur-Studierende der FH JOANNEUM entwerfen städtebauliche Ideen für Villach

29.01.2013, 16:10 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Studierende des Master-Studiengangs „Architektur“ der FH JOANNEUM in Graz haben sich seit Herbst 2012 intensiv mit der Stadt Villach und insbesondere dem Flussufer der Drau beschäftigt. Die vielfältigen städtebaulichen Konzepte, die daraus entstanden sind, wurden gestern, am 28. Jänner 2013, an der FH JOANNEUM vor Vertretern der Baudirektion Villach sowie der Stadt- und Verkehrsplanung präsentiert.

Die Stärkung von Villach als unter anderem europaweit bekannter Knotenpunkt für Radtouren, die intensive Begrünung der Stadt mit dem Anbau seltener Gemüse- und Obstsorten oder der Bau einer multifunktionalen, ganzjährig bespielbaren Brücke: Die 20 „Architektur“-Studierenden der FH JOANNEUM Graz haben im Projekt „Reanimated Riverbank Villach“ in Zweier-Teams sehr unterschiedliche Szenarien für das Drauufer in Villach entworfen. „Die Stadt Villach möchte in den kommenden Jahren das Flussufer der Drau und die angrenzenden bebauten Bereiche revitalisieren. Unsere Aufgabe war es, innovative Ansätze zu entwickeln, um mit den Fluss- bzw. Stadträndern einzigartig, aber dennoch funktional umzugehen und neue Nutzungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, erklärt die Lehrende Anke Strittmatter, die das Projekt gemeinsam mit dem Architekten Thomas Lettner leitet. Im Auftrag der Villacher Baudirektion unter der Leitung von Guido Mosser analysierten die Studierenden im Wintersemester 2012/2013 den innerstädtischen Flusslauf sowie die urbanen Ränder der Stadt und entwickelten daraus entsprechende Großkonzepte. Bei der Präsentation in Graz überzeugten sich Baudirektor Guido Mosser und Gerald Kandutsch, Leiter der Stadt- und Verkehrsplanung Villach, selbst von den entwickelten Konzepten.

Wellenförmige Brückenanlagen und „Riverwalks im Drauenland“
Die Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Villach und dem Studiengang „Architektur“ sind vielfältig: So haben die Studierenden Daniel Baumgartner und Christian Peternusch beispielsweise unter dem Titel „Follow the Wave“ ein Konzept für die Anlage von vier Brücken, die wellenförmig nebeneinander liegen, entwickelt. Unter das Motto „Power the City“ stellen Daniel Kotrasch und Thomas Steinwidder ihren Entwurf: Dabei werden neue gesellschaftliche Bedürfnisse sowie die alte städtebauliche Substanzen in neue Baustrukturen integriert. Energiegewinnung von Strom, aber auch für Körper und Geist stellen weitere Leitmotive dar. Mit ihrem Konzept „Riverwalks im Drauenland“ wiederum möchten Bianca Radl und Iris Primus die natürliche Schönheit des Flussufers durch stufenförmige Grasflächen betonen und den öffentlichen Raum für Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten aufwerten.

Weitere Informationen:
- http://www.fh-joanneum.at/arc - Studiengang "Architektur"

Quelle: idw


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