Anerkennungspreis für Wissenschaft des Landes Niederösterreich an IT-Forscher der FH St. Pölten

06.10.2017, 11:14 | Wissenschaft | Autor: | Jetzt kommentieren


Sebastian Schrittwieser, Leiter des Josef Ressel Zentrums für konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET) der FH St. Pölten, wurde für seine Dissertation zu „Hardware-assisted Software Obfuscation“ mit dem Anerkennungspreis für Wissenschaft des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. Der Preis wurde gestern Abend bei der Wissenschaftsgala des Landes Niederösterreich im Auditorium Grafenegg vergeben.

Schrittwieser studierte Wirtschaftsinformatik an der TU Wien, war wissenschaftlicher Mitarbeiter bei SBA Research und Projektassistent an der Technischen Universität Wien. Seit 2015 leitet er das Josef Ressel Zentrum TARGET an der FH St. Pölten.

Wettlauf von IT-Angriffen und IT-Sicherheitsforschung
In seiner Dissertation untersuchte Schrittwieser Verfahren der Obfuskation. Damit sind in der Softwareentwicklung Methoden gemeint, mit denen Programmcodes und Quelltexte von Software schwer erkenntlich gemacht werden. Dies dient dazu, Programme vor Diebstahl zu schützen. Ähnliche Techniken werden aber auch von Autorinnen und Autoren von Schadsoftware genutzt, um diese vor einer Analyse zu verstecken. „Schadstoftware wird laufend weiterentwickelt und schwerer enttarnbar. Daher muss auch IT-Sicherheitsforschung auf dem laufenden Stand bleiben und ihre Methoden zur Abwehr von IT-Angriffen verbessern“, sagt Schrittwieser.

„Es freut uns, mit Sebastian Schrittwieser einen Experten mit weitreichender Erfahrung an der FH St. Pölten zu haben, der mit der IT-Sicherheit von Unternehmen ein wichtiges Thema in unserer zunehmend digitalisierten Gesellschaft bearbeitet. Er stärkt mit seiner international ausgerichteten Arbeit die Rolle der Wissenschaft am Standort St. Pölten und trägt dazu bei, dass die FH St. Pölten als eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Österreichs weiter ausgebaut wird“, sagt FH-Geschäftsführerin Gabriela Fernandes.

Josef Ressel Zentrum für konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET)
Das Josef Ressel Zentrum für konsolidierte Erkennung gezielter Angriffe (TARGET) der FH St. Pölten erforscht die Sicherheit bei gezielten IT-Attacken gegen Unternehmen. Mit nachgestellten Angriffen auf Server entwickeln ForscherInnen Verfahren, mit denen in Zukunft Unternehmen geschützt werden sollen. Finanziert wird das Zentrum vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie den beiden Firmenpartnern IKARUS Security Software GmbH und CyberTrap/SEC Consult Unternehmensberatung GmbH.

Quelle: idw


Weitere Nachrichten zum Thema

Ähnliche Themen in den JuraForen


Kommentar schreiben

98 - N /eun =

Bisherige Kommentare zur Nachricht (0)

(Keine Kommentare vorhanden)



Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

Top 10 Orte in der Anwaltssuche

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2017 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.