VG-OLDENBURG – Aktenzeichen: 5 A 899/11

Urteil vom 25.04.2012


Leitsatz:1. Für eine einstweilige Sicherstellung nach § 22 Abs. 3 BNatSchG i.V.m. § 14 Abs. 8 NAGBNatSchG ist es ausreichend, dass zumindest nach überschlägiger fachlicher Einschätzung der sichergestellte Bereich für eine endgültige Unterschutzstellung in Betracht kommt.2. Hinsichtlich des geplanten Schutzgebietes darf die Naturschutzbehörde auf mehrere Schutzwecke abstellen, deren Ausprägung nicht gleichmäßig in allen Teilen des beabsichtigten Schutzgebietes vorliegen müssen.3. Zum Gestaltungsermessen bei der Abgrenzung eines geplanten Landschaftsschutzgebietes.4. Zur Verhältnismäßigkeit und zum Ermessen bei einer Sicherstellungsanordnung.
Rechtsgebiete:BNatSchG, VwGO
Vorschriften: § 1 BNatSchG, § 2 BNatSchG, § 4 BNatSchG, § 19 BNatSchG, § 22 BNatSchG, § 26 BNatSchG, § 113 VwGO, § 114 VwGO, § 117 VwGO

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