OLG-FRANKFURT-AM-MAIN – Aktenzeichen: 17 U 29/10

Urteil vom 19.11.2010


Leitsatz:Aufklärungspflichten einer beratenden Bank begründende Rückvergütungen sind Innenprovisionen, die hinter dem Rücken des Anlegers umsatzabhängig an die Bank zurückfließen und einen Interessenkonflikt begründen (hier: Anlage in VIP Medienfonds 3).
Rechtsgebiete:BGB, RVG, WpHG, ZPO
Vorschriften: § 2 BGB, § 31 BGB, § 50 BGB, § 249 BGB, § 254 BGB, § 273 BGB, § 280 BGB, § 286 BGB, § 288 BGB, § 291 BGB, § 292 BGB, § 293 BGB, § 295 BGB, § 398 BGB, § 413 BGB, § 675 BGB, § 818 BGB, § 819 BGB, § 826 BGB, § 849 BGB, § 987 BGB, § 990 BGB, § 15 RVG, § 2 WpHG, § 28 WpHG, § 31 WpHG, § 32 WpHG, § 10 ZPO, § 56 ZPO, § 57 ZPO, § 69 ZPO, § 92 ZPO, § 97 ZPO, § 167 ZPO, § 249 ZPO, § 261 ZPO, § 269 ZPO, § 288 ZPO, § 291 ZPO, § 540 ZPO, § 708 ZPO, § 711 ZPO

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