AG-GUMMERSBACH – Aktenzeichen: 10 C 39/10

Urteil vom 20.09.2010


Leitsatz:1. Ein Schmerzensgeldanspruch besteht nicht, wenn durch einen Verkehrsunfalll allenfalls eine Bagatellverletzung der Halswirbelsäule (HWS) verursacht wird.

2. Ist der Unfallgeschädigte nicht arbeitsunfähig und stellt er sich nach der Erstbehandlung bei dem behandelnden Arzt nicht wirder zur Weiterbehandlung vor, kann in der Regel ohne Hinzutreten weiterer Umstände nicht von einer erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung gesprochen werden.
Rechtsgebiete:BGB, StVG, StVO, ZPO
Vorschriften: § 7 BGB, § 253 BGB, § 823 BGB, § 7 StVG, § 37 StVO, § 92 ZPO, § 313 ZPO, § 708 ZPO, § 711 ZPO

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