Pfändungsrechner

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PromillerechnerIn Deutschland erfolgt die Pfändung grundsätzlich durch einen vom Vollstreckungsgericht erlassenen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Durch diesen Beschluss wird der Gläubiger selbst zur Geltendmachung des gepfändeten Rechts ermächtigt. In der Regel findet eine Pfändung in das Einkommen des Schuldners statt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass bei einer Einkommenspfändung ein Teil der monatlichen Vergütung nicht berücksichtigt werden darf. Es gibt des Weiteren daher ein sog. Pfändungsschutzkonto.

Was ist pfändbar?

Mithilfe des Pfändungsrechners haben Sie die Möglichkeit schnell und anonym den pfändbaren Anteil vom erzielten Nettoeinkommen zu ermitteln. Was maximal als Lohnpfändung gepfändet werden kann, wird nach § 850c ZPO in der jeweils gültigen Fassung berechnet, so dass der Berechnungswert auf der aktuellen Pfändungstabelle basiert. Seit dem 01. Juli 2015 liegt die Pfändungsfreigrenze für das Einkommen bei 1.073,88 €, so dass der Rechner erst ein Nettoeinkommen bei der Pfändung berücksichtigt, welches diesen Betrag übersteigt. Allerdings ist die Höhe der Pfändungsfreigrenzen vom Unterhaltspflichtigen variabel und immer nach der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen gestaffelt. So liegt die Pfändungsfreigrenze bei einem unterhaltsberichtigten Kind bei 1.478,04 €, bei zwei Kindern bei 1.703,21 € und bei drei Kindern bei 1.928,38 €.

Entgegen des § 850c ZPO und der Pfändungstabelle kann die Pfändungsfreigrenze auf Antrag des Schuldners nach § 850f ZPO erhöht werden. Voraussetzung ist allerdings, dass das Nettoeinkommen nicht ausreichen würde, um den notwendigen Lebensunterhalt für die unterhaltsberichtigten Personen sicherzustellen. Derartige Anträge können vorliegend vom Pfändungsrechner bei der Berechnung des Betrages jedoch nicht berücksichtigt werden. Zur Berechnung des pfändbaren Betrages geben Sie in den Pfändungsrechner Ihr Netto-Arbeitseinkommen, die Zahlweise und die unterhaltsberechtigten Personen ein. Anschließend klicken Sie bitte auf „ Pfändungsgrenze berechnen“.

Pfändungstabelle 2015: monatlich - wöchentlich - täglich







Das Arbeitseinkommen des Schuldners/der Schuldnerin beträgt 2.000,00 EUR und wird monatlich ausgezahlt. Es bestehen Unterhaltspflichten gegenüber 0 Personen.

Von diesem Arbeitseinkommen können bis zu 648,28 EUR für eine Pfändung herangezogen werden.


Arbeitseinkommen2.000,00 EUR
abzgl. Grenzbetrag- 3.292,09 EUR
= vollpfändbarer Betrag0,00 EUR
 
Arbeitseinkommen2.000,00 EUR
abzgl. vollpfändbarer Betrag- 0,00 EUR
= Berechnungsgrundlage2.000,00 EUR
= Berechnungsgrundlage (gesetzl. gerundet)2.000,00 EUR
abzgl. Freibetrag:- 1.073,88 EUR
= teilpfändbarer Betrag:926,12 EUR
davon 30% unpfändbar:277,84 EUR
= pfändbare Teilbetrag:648,28 EUR
 
Gesamtergebnis648,28 EUR

Pfändungsrechner als Microsoft Excel®-Tool herunterladen (*.xlsx) (*.zip)


Diese Berechnung wurde auf Grundlage von § 850c ZPO (in der ab 01.07.2015 gültigen Fassung) durchgeführt.

Alle Angaben ohne Gewähr.




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Bisherige Kommentare (1)

teufeline  (16.03.2016 17:07 Uhr):
Was wenn ich aber 1000 Euro miete zahlen muss u, einen Kredit abzählen , dann bleibt mir nichts mehr zum Leben?



Pfändungstabelle (monatlich)

gültig ab 01. Juli 2015



Pfändungstabelle (wöchentlich)

gültig ab 01. Juli 2015



Pfändungstabelle (täglich)

gültig ab 01. Juli 2015

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