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Vorsätzliche Täuschung

Frage gestellt am: 10.03.2018 um 16:27:17 in der Kategorie: Kaufrecht
Einsatz 59,00 € (inkl. 19% MwSt.)
Status Bezahlt
Liegt die vor, wenn bei einem Verkaufsangebot als privater Verkäufer das Gewicht eines Schmuckstückes, ermittelt auf einer alten Briefwaage, mit ca.angiebt und im Angebot erwähnt. Dem Käufer Fotos von der Waage mit dem darauf liegenden Schmuckstück zur Verfügung stellt vor dem Kauf. Im Nachhinein sich herausstellt, das das Gewicht laut einer elektr. Waage aber abweicht.

Antwort zur Frage (10.03.2018 um 16:40:04)

Tel: 02289088832
Anschrift: Kapitelshof 36, 53229 Bonn, Deutschland
Schwerpunkte: Allgemeines Recht, Arbeitsrecht, Internetrecht, Kaufrecht, Mietrecht, Strafrecht, Urheberrecht, Vertragsrecht
AW: Vorsätzliche Täuschung

Nein, eine arglistige Täuschung im Sinne von § 123 BGB oder aber ein Betrug nach § 263 StGB liegen hier nicht vor.

Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn dem Wiegenden bekannt ist, dass die manuelle Waage erheblich mehr anzeigt oder aber diese Waage manipuliert wurde. Dann handelt es sich um eine strafrechtliche relevante Täuschung. Zivilrechtlich könnte der Kaufvertrag in diesem Fall angefochten werden.

Viele Grüße 
Alexander Dietrich 
Rechtsanwalt 

Folgende Rückfrage wurde gestellt (10.03.2018 um 16:57:53)

Der Käufer unterstellt mir diese Täuschung und beurteilt die Ringe als minderwertig obwohl 585 Gold

und mit echten Steinen. Er will bei der Polizei abt. Internetkriminalität deswegen Anzeige erstatten, so die Behauptung.

Ich bin völlig verunsichert.

Die Rückfrage wurde wie folgt beantwortet (10.03.2018 um 17:02:15)

Ich sehe hier kein strafbares Handeln, sodass Sie einem eventuellen Ermittlungsverfahren (die Polizei muss jeder Anzeige nachgehen) entspannt entgegen sehen können.

Viele Grüße

Alexander Dietrich 

 

 




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