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Unterstellung

Frage gestellt am: 03.01.2017 um 01:41:28 in der Kategorie: Strafrecht
Einsatz 49,00 € (inkl. 19% MwSt.)
Status Beendet

Guten Abend,

meine Kollegin hat nach einer gemeinsamen Partyveranstaltung gegenüber einem anderen Kollegen behauptet, dass ich ihre Whats-Apps gelesen hätte. Diese unsinnige Behauptung rührt daher, dass ich auf der Party gegen sie gesagt habe, als sie gerade ein Whats-App-Nachricht am schreiben war, dass sie mir nicht zu schreiben brauche, da ich über alles informiert sei. Das sollte ein Scherz sein. Das 'alles informiert sein' bezog sich auf die Party und nicht auf den Inhalt Ihrer Whats Apps. Ich war der Auffassung, dass sie gerade jemanderen über den Verlauf der PArty informieren wollte.

Gegenüber meinem Kollegen hat sie die beiden Sätze wiederholt, lediglich beim ersten Satz statt: Du brauchst mir...- 'Du brauchst nicht zu schreiben' (also das Wort 'mir' weggelassen.

Ich fühle mich natürlich verletzt, da sie diese Behauptung ohne meine Anwesenheit gegenüber einen Arbeitskollegen aufgestellt hat, der mich damit konfontriert hat. Ich bin zudem Kommunalbeamter und fühle mich da schon in meiner Ehre verletzt, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ich jemals an einem fremden Handy Nachrichten ablesen würde. Was würden Sie da empfehlen - ich bin nicht zum ersten Mal Opfer derartiger Vorwürfe geworden und jetzt reicht es einfach ! Danke.

Antwort zur Frage (03.01.2017 um 03:27:48)

Tel: 03036445774
Anschrift: Kaiserin-Augusta-Allee 102, 10553 Berlin, Deutschland
Schwerpunkte: Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Internetrecht, IT-Recht, Mietrecht, Urheberrecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht
AW: Unterstellung

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie könnten eine Strafanzeige wegen übler Nachrede stellen und eine zivilrechtliche einstweilige Verfügung auf Unterlassung bei dem örtlichen Amtsgericht beantragen. Das Gericht wird dann den entsprechenden Personen bei Strafandrohung untersagen, diese Äußerung erneut zu tätigen.

Jedoch sind die Strafanzeige und die einstweilige Verfügung sehr scharfe und damit gefährliche Instrumente. Es wäre daher besser, erst mit den beteiligten Personen direkt zu sprechen und versuchen, die Sachen gütlich aus der Welt zu räumen. Gerichtsverfahren würden das Klima sehr vergiften.

Jedoch sollten Sie beachten, dass eine einstweilige Verfügung nur binnen zwei Wochen beantragt werden kann. Danach müßten Sie eine Unterlassungsklage bei dem Amtsgericht erheben. Die Strafanzeige ist nicht an diese Frist gebunden.

Bei Verständnisproblemen oder Fragen nutzen Sie bitte sofort die Rückfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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