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Muss ich diese Rechnung bezahlen?

Frage gestellt am: 16.07.2017 um 12:04:02 in der Kategorie: Allgemeines Recht
Einsatz 79,00 € (inkl. 19% MwSt.)
Status Beendet

Guten Tag. Am 30.03.2017 hatten wir einen Stromausfall im gesamten Haus. Daraufhin beauftragten wir um 10:15 Uhr die Fa. DHE Haus-und Gebäudetechnik uns zu helfen. Um 10:33 Uhr erteilten wir eine Absage des Auftrages, da sich rausstellte, dass es sich um einen Komplettausfall auf der gesamten Strasse wegen eines Schadens in der Mittelleitung handelte. Am 07.06.2017 erhielten wir eine Rechnung über 99,00 Euro (aus Kulanzgründen wäre nur eine Einsatzpauschale berechnet worden). Es kam aber nie zu einem Einsatz bei uns, da wir ja den Auftrag storniert hatten. Da man der Rechnung laut Telefonansage nur per Email widersprechen konnte tat ich dies natürlich sofort. Bis zum 18.06.2017 erhielten wir keine Antwort auf diese Email, also schrieb ich noch mal eine Mail mit dem Widerspruch. Warauf bis heute noch keine Antwort kam. Stattdessen kam mit Datum vom 12.07.2017 eine Mahnung mit Zahlungsaufforderung innerhalb von 8 Tagen die Rechnung zu bezahlen. Jetzt meine Frage: Da es zu keinem Einsatz kam, müssen wir dann diese Einsatzpauschale bezahlen? Oder sollen wir gar nicht reagieren? Bitte helfen Sie uns, da wir keinen Ärger haben wollen. Mit freundlichen Grüßen Gisela Heine

Antwort zur Frage (16.07.2017 um 14:08:17)

Tel: 03036445774
Anschrift: Kaiserin-Augusta-Allee 102, 10553 Berlin, Deutschland
Schwerpunkte: Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Internetrecht, IT-Recht, Mietrecht, Urheberrecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht
AW: Muss ich diese Rechnung bezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Gegenseite hat nur dann einen Anspruch gegen Sie, wenn die Gegenseite bereits mit dem Einsatz begonnen hat. Zu dem Einsatz gehört bereits die Vorbereitung des Einsatzes, es ist also nicht erforderlich, dass die Gegenseite bereits bei Ihnen erschien.
Wenn es ein Notfalleinsatz war, bei dem die Gegenseite möglichst schnell tätig werden sollte, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Gegenseite bei der Absage bereits mit der Vorbereitung begonnen hatte.

Der Knackpunkt ist stets die Höhe dieses Anspruches, das wächst sich vor Gericht regelmäßig in endlose Beweisaufnahmen aus, wodurch weitere Kosten entstehen. Außer den Anwälten wird da selten jemand glücklich.

Die Einsatzpauschale ist da die einfachste Variante, um die Höhe festzulegen. Daher empfehle ich, diese Höhe so zu akzeptieren, schließlich haben Sie damals ja den Auftrag erteilt. Eine andere Möglichkeit wäre, einen Kompromiß zu suchen und die Zahlung der Hälfte der Pauschale anzubieten. Ob die Gegenseite darauf eingeht, ist allerdings die nächste Frage.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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