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In die Bahn, großes Geschäft

Frage gestellt am: 21.03.2017 um 07:06:28 in der Kategorie: Strafrecht
Einsatz 49,00 € (inkl. 19% MwSt.)
Status Bezahlt

Guten Tag, ich habe am Wochenende ziemlich viel Alkohol getrunken. Im stark alkoholisierten Zustand, bin ich in die Bahn gestiegen. Dort habe ich quasi "Schlafgewandelt" , sprich ich dachte ich würde auf der Toilette sitzen. Leider tat ich dies in echt aber nicht und erledigte meine Notdurft (groß) auf dem Sitz. Als die Polizie eintraf habe ich zuerst keine Angabe zur Sache gemacht, jedoch auf einen Alkoholtest bestanden. Dieser ergab 2.4 Promille. Bisher (2 Tage nach der Tat) wurde ich noch nicht zur Sache befragt. Bei der Polizie musste ich etwas unterschreiben, der Polizist meinte gegen mich wird eine Anzeige wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Das ich die Reinigung des Sitzes bezahlen werde, steht für mich außer Frage. Jedoch habe ich die Sachbeschädigung ohne Vorsatz begangen, ich war einfach so betrunken, das ich glaubte, ich würde auf der Toilette sitzen. Wie soll ich mich weiter verhalten. Ich bin noch nicht vorbestraft, habe jedoch Angst, das sich dies nun ändern könnte. Bitte um Hilfe.

Antwort zur Frage (21.03.2017 um 08:33:16)

Rechtsanwalt Karlheinz Roth
Anwaltskanzlei K. Roth
Tel: 040/31797380
Fax: 040/312784
Anschrift: Johannisbollwerk 20, 20459 Hamburg, Deutschland
Schwerpunkte: Erbrecht, Internetrecht, Mietrecht, Strafrecht, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Allgemeines Recht
AW: In die Bahn, großes Geschäft

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Sie haben die Möglichkeit, sich selbst zu verteidigen. Hiervon rate ich aber ab, so dass ich Ihnen empfehle, einen Anwalt mit Ihrer Verteidigung zu beauftragen.

Diese wird dann zunächst Akteneinsicht beantragen und das weitere Vorgehen mit Ihnen abklären.

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

K. Roth

- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

 

Folgende Rückfrage wurde gestellt (21.03.2017 um 08:39:32)

Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass das Verfahren gegen Bezahlung fallen gelassen wird? 

Die Rückfrage wurde wie folgt beantwortet (21.03.2017 um 10:37:03)

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich gehe davon aus, dass Sie nicht vorbestraft sind. Vor diesem Hintergrund, gerade auch wenn Sie die Reinigungskosten vorab zum Ausgleich bringen, halte ich es für überwiegend wahrscheinlich, dass ein eingeleitetes Ermittlungsverfahren nach § 153 a StPO gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt wird.

 

Mit freundlichen Grüßen

RA K. Roth




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