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Elternzeitvertretung

Frage gestellt am: 13.02.2018 um 15:25:38 in der Kategorie: Arbeitsrecht
Einsatz 49,00 € (inkl. 19% MwSt.)
Status Beantwortet

Hallo in die Runde, ich habe 3 Fragen: - Wenn man als Elternzeitvertretung angestellt wird, muss das Datum des Endes des Arbeitsverhältnisses im Arbeitsvertrag stehen oder reicht der Hinweis "sachgrundbefristet"? - Habe ich als Elternzeitvertretung das Recht auf Einsicht in das Gehalt der Person, die ich vertrete?

Antwort zur Frage (13.02.2018 um 16:26:42)

Rechtsanwalt Marcus Schröter
Rechtsanwaltskanzlei Schröter
Tel: 069/209737530
Fax: 069/209737539
Anschrift: Pestalozzistraße 15 A, 61231 Bad Nauheim, Deutschland
Schwerpunkte: Allgemeines Recht, Bankrecht / Kapitalmarktrecht, Gesellschaftsrecht, Grundstücksrecht, Immobilienrecht, Insolvenzrecht, Vertragsrecht, Wirtschaftsrecht
AW: Elternzeitvertretung

Sehr geehrte Ratsuchende,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben nachfolgend beantworte:

 

1. Die Befristung eines Arbeitsverhältnis muss nicht auf einen Sachgrund beruhen. Insoweit ist eine Angabe eines Sachgrundes im Arbeitsvertrag nicht erforderlich, wenn die Befristung nicht zwei Jahre übersteigt, § 14 Abs. 2 TzBfG. Wird eine längere Befristung vereinbart ist gemäß § 14 Abs. 1 TzBfG ein sachlicher Grund anzugeben. Dieser findet sich in Satz 3

" der Arbeitnehmer zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt wird,"

 

Dieser Befristungsgrund ist dann in dem Arbeitsvertrag anzugeben, wobei dies nur erforderlich ist, wenn die Befristung länger als 2 Jahre andauert.

2. Von Seiten des Arbeitgeber ist die Dauer der Befristung anzugeben, so dass auch das Datum anzugeben ist, an dem das Arbeitsverhältnis endet, wenn es nicht fortgeführt oder verlängert wird. Fehlt die Angabe einer solchen Befristung handelt es sich um unbefristetes Arbeitsverhältnis.

 

3. Grundsätzlich haben Sie keinen Anspruch das Gehalt von anderen Angestellten zu erfahren. Seitens der Arbeitnehmer und des Arbeitgebers wird eine Vertraulichkeitsvereinbarung in dem Arbeitsvertrag geschlossen, was die Höhe des Gehaltes mit einschließt.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen hilfreichen Überblick verschaffen.

 

Mit besten Grüßen

 

Marcus Schröter

Rechtsanwalt

 




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