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Auslândische fsj visumverlangerung

Frage gestellt am: 10.07.2018 um 19:00:29 in der Kategorie: Sozialrecht
Einsatz 39,00 € (inkl. 19% MwSt.)
Status Beantwortet

Hallo, Ich brauche dringend eine Hilfe. Meine Aupairvisum ist am 01.07 schon abgelaufen. Und habe ich im Mai eine Arbeitstelle von FSJ im Altesheim gefunden. Ich habe auch arbeitvertrag gemacht. Ich sollte ab 01.07 mein Arbeit anfangen. Aber wegen mein abgelaufenne Visum, kann ich nicht da arbeiten. Zurzeit wohne ich in einer Familie seit 5 Monaten. Ich habe eigenes kostenlose Zimmer, ich fühle mich da wie zu Hause.sie hat mir auch immer geholfen wie eine mutte sie mus ja nicht helfen

 Für Visum brauche ich Sperrkonto oder Verpflichtungserklärung møchte auslànderamt von meinen Eltern.sie können nicht Verpflichtungsrklärung geben wegen finanzielle sache da ist.

Ich werde doch von FSJ stelle monatlich 370€ bekommen. Warum möchte Ausländerbehörde noch 350€, dass ich Taschengeld habe? Weil ich hier schon eines kostenloses Zimmer mit verpflegung schon bekomme. Und Familie hat auch schriftlich bestätigt an Ausländerbehörde das ich kostenlos wohnen und essen kan. Trotzdem möchtet Ausländeramt von mir Sperrkonto oder Verpflichtungserklärung.

Jeden monat mus ich 720 eur haben ich bekomme ja schon fast 400 eur kostenlos zimner und verpflegung das sind ja mit meine lohn 770 eur mir reicht doch meiner lohn 370 eur 

Was kann ich machen ich mòchte meine fsj stelle nicht verlieren

Antwort zur Frage (12.07.2018 um 10:42:29)

Tel: 0341-974 753 72
Fax: 0341-249 231 03
Anschrift: Zweinaundorfer Straße 1, 04318 Leipzig, Deutschland
Schwerpunkte: Allgemeines Recht, Inkasso/Forderungseinzug, Mietrecht, Ordnungswidrigkeiten, Schadensersatz und Schmerzensgeld, Strafrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsstrafrecht
AW: Auslândische fsj visumverlangerung

Ein Sperrkonto oder aber eine Verpflichtungserklärung sind leider zwingende Voraussetzungen dafür, dass Sie weiter bleiben können. Sie müssen nachweisen, dass Sie über genügend finanzielle Absicherung verfügen, damit Sie nicht auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Das ist der Sinn dahinter. Da das in den meisten Fällen bei jungen Menschen schwierig ist, kann eine sogenannte Verpflichtungserklärung bspw. von Ihrer Gastfamilie abgegeben werden. Da es nun so scheint, dass die Gastfamilie ohnehin für Sie aufkommt, sollten Sie mit dieser besprechen, ob diese nicht den Schritt geht und die Verpflichtungserklärung für Sie abgibt. Wenn Ihr Vater die Verpflichtungserklärung nicht leisten kann ist das leider die einzige Möglichkeit die Ihnen bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

V. Neubert

Ein Sperrkonto ist für ausländische Studenten sehr üblich. Aber etwas, was Sie sich wie Sie es beschreiben nicht leisten können.

Ausländische Studenten, die nicht aus einem EU-Staat stammen, müssen nachweisen, dass sie für ihr Studium und ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen können. Ein Finanzierungsnachweis ist in der Regel bei der Beantragung des Visums erforderlich und eine Voraussetzung für eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland.

Um einen solchen Nachweis zu erbringen, ist häufig ein Sperrkonto nötig. Das ist ein besonderes Konto, über das der Inhaber nicht frei verfügen kann. Auf das Sperrkonto muss der Student einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbetrag einzahlen: Das sind aktuell 720 Euro für jeden Monat, den der Student in Deutschland verweilt. Dieser Betrag bleibt so lange gesperrt, bis der Kontoinhaber in Deutschland ankommt. Eine weitere Besonderheit des Sperrkontos ist, dass der Inhaber nicht beliebig viel Geld abheben oder überweisen kann. Er darf im Monat maximal die zulässigen 720 Euro vom Konto verwenden. Es sei denn, er hat mehr als den vorgeschriebenen Mindestbetrag eingezahlt.




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