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Angeblicher Diebstahl

Frage gestellt am: 10.01.2018 um 08:53:14 in der Kategorie: Strafrecht
Einsatz 40,00 € (inkl. 19% MwSt.)
Status Beantwortet

ich nahm eine Flasche Wasser und eine Süßigkeit (zusammen 2,30 €) mit in den Laden. Hatte die Woche zuvor diese Ware in den Laden gekauft. Der Detektiv sagte aber er hätte gesehen das ich die Flasche weggenommen hätte. Die Schokolade lag verschlossen in einem größeren Kosmetiktasche. Erst als er diese diese öffnete sagte er habe gesehen wie ich diese eingesteckt hätte. Als Zeugin nannte er die Verkäuferin. Er hätte vorher zu ihr gesagt, jetzt steckt sie (ich) die Schokolade ein. Das stimmt natürlich nicht. Auch die Flasche Wasser war schon angetrunken. Ich habe nichts unterschrieben und auch die Fangprämiin  von 5,00 € nicht gezahlt. Hausverbot bekommen. Aber nicht schriftlich. Was passiert wenn ich trotzdem in einen der Läden gehe, habe ja nichts schriftliches. Und was passiert wenn ich auf dem Anhörungsbogen den Diebstahl ebenfalls nicht zugeben. Kommt es dann zu einer Gerichtsverhandlung ? Danke für eine Antwort

Antwort zur Frage (10.01.2018 um 10:42:19)

Rechtsanwalt Roger Neumann
Rechtsanwalt Roger Neumann
Tel: 0221 44900095
Fax: 0221 44902224
Anschrift: Von-Groote-Str. 44, 50968 Köln, Deutschland
Schwerpunkte: Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Allgemeines Recht
AW: Angeblicher Diebstahl

Sehr geehrte Fragestellerin,

Das Hausverbot ist wirksam erteilt. Sie müssen es beachten. Wenn Sie trotzdem in einen der Läden gehen, begehen Sie einen Hausfriedensbruch nach § 123 StGB und machen sich damit strafbar. Ein Hausverbot kann auch mündlich erteilt werden. Es ist dann genauso wirksam, wie ein schriftlich erteiltes Hausverbot.

Wenn Sie den Diebstahl nicht zugeben - aber auch wenn Sie es tun - kann es zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Allerdings stehen die Chancen gut, dass aufgrund des geringen Gesamtwerts der angeblich gestohlenen Sachen das Verfahren von der Staatsanwaltschaft wegen Geringfügigkeit nach § 153 StPO eingestellt wird. Das ist jedenfalls so, wenn Sie nicht vorbestraft sind.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Roger Neumann

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