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Informationen zum Rechtsgebiet Werberecht

Die Verbreitung von Informationen in der Öffentlichkeit wird Werbung genannt. Diese kann zur Verkaufsförderung, Imagepflege und natürlich zur allgemeinen Bekanntmachung eingesetzt werden.

Konsumenten-Kaufentscheidung durch Werbung (© Vege - Fotolia.com)
Konsumenten-Kaufentscheidung durch Werbung
(© Vege - Fotolia.com)

In vielen Fällen wendet sich die Werbung an konkrete Zielgruppen. Die meiste Werbung wird von gewinnorientierten Unternehmen eingesetzt. Sowohl Produkte als auch Dienstleistungen können beworben werden. Mit dem Hilfsmittel Werbung soll der potentielle Kunde eine Anregung hinsichtlich des beworbenen Produktes bzw. Dienstleistung erhalten. Ist ein Produkt bekannt, so ist der Entschluss dieses zu konsumieren oft nicht mehr weit. Denn Werbung suggeriert, etwas zu benötigen, obwohl dies in den meisten Fällen nicht so ist. Genau genommen handelt es sich bei Werbung um legale Beeinflussung des Konsumenten.

Werbeformen und gesetzliche Grundlagen

Es gibt verschiedene Formen der Werbung wie z.B. Flyer, Rundfunk- oder Fernsehwerbung, Plakate sowie Anzeigen in Zeitungen, Internet oder Zeitschriften. Welche dieser Optionen für welches Produkt verwendet wird, hängt von diesem sowie der Zielgruppe ab.

Selbstverständlich gibt es für den Einsatz von Werbung Richtlinien und Vorschriften. Diese sind sowohl vom deutschen Gesetzgeber als auch von der Europäischen Union vorgegeben. Jedoch gibt es in beiden Bereichen keine einheitliche Gesetzgebung. In Deutschland steht als rechtliche Grundlage das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) an erster Stelle für die Regelung der Werbebranche. Es ermöglicht einen unverfälschten Wettbewerb. Des Weiteren schützt es Verbraucher, Mitbewerber und andere Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Maßnahmen. Auch Schadenersatzansprüche, Unterlassungs- und Auskunftsansprüche werden im UWG geregelt. Die Bewerbung von Produkten, die speziell auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet sind, steht unter besondern Vorschriften.

Anwaltliche Beratung

Da sich Werbung selten auf das reine Produkt beschränkt, sondern dem Konsumenten zum Teil unhaltbare Versprechungen macht, ist es von der Standhaftigkeit gegen Werbung sowie dem klaren Menschenverstand abhängig, inwieweit ein Mensch der Werbeaussage Glauben schenkt. Aus diesem Grund kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Wer sich von einer Werbeaussage getäuscht oder gar betrogen fühlt, sollte sich nach einer Anwaltskanzlei für Werberecht umsehen, um dort fachkundige Unterstützung zu bekommen. Der Fall wird von einem Rechtsanwalt für Werberecht geprüft, wenn nötig recherchiert. So ist dieser in der Lage, den Klienten vollständig darüber aufzuklären, ob eine Abmahnung oder eine gerichtliche Auseinandersetzung Sinn machen, um das nicht eingehaltene Werbeversprechen zu bereinigen. Ein nicht einfaches Unterfangen, dem sich der kompetente Anwalt jedoch gerne stellt.


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