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Rechtsanwalt für Verlagsrecht

Verlagsdruckerei (© Industrieblick - Fotolia.com)
Verlagsdruckerei
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Das ausschließliche Recht, ein Werk der Tonkunst oder der Literatur zu replizieren und zu vertreiben, wird Verlagsrecht genannt, wie es im Sinne des § 8  des Verlagsgesetzes benannt ist. Es ist auch ein Teil des Urheberrechts. Für gewöhnlich wird einem Verlag durch den Urheber eines Musikstückes oder eines literarischen Werkes das Verlagsrecht erteilt. Dies erfolgt durch den Abschluss eines Verlagsvertrages. Denn zunächst liegt das Verlagsrecht bei dem Urheber. Jedoch kann dies auf jemand anderen übertragen werden. Dies ist meist ein Verlag oder auch ein Manager.

Der aktuelle Inhaber des Verlagsrechts ist befähigt, das Werk, handelt es sich um einen Text,  in buchtypischer Druckform herzustellen und entsprechend zu vertreiben. Der herkömmliche Vertrag über Verlagsrechte deckt jedoch nur die rein gedruckte Version eines Werkes ab. Soll es zu einer elektronischen Speicherung kommen bzw. zu einer elektronischen Vermarktung, so ist ein Erweiterungsvertrag notwendig. Bestehen neben dem Verlagsrecht noch andere urheberrechtliche Nutzungsrechte bzw. Urheberpersönlichkeitsrechte, so sind diese bei der Erstellung des Vertrages selbstverständlich zu berücksichtigen.

Der Inhalt des Verlagsvertrages ist durch das Verlagsgesetz zum Teil vorgegeben. So wird der Urheber des Werkes verpflichtet, sein Werk dem Verleger zur Verfügung zu stellen. Dieser übernimmt die Vervielfältigung sowie die Verbreitung. Dies ist seine vertragliche Pflicht. Sollte es notwendig sein, so ist der Verleger auch für eine entsprechende Bewerbung des Werkes zuständig. Wird ein Werk nicht in der vorgenannten Form des Druckes vervielfältigt und verbreitet, so handelt es sich im engeren Sinne nicht um einen Verlagsvertrag. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn ein Buch als Hörbuch vermarktet wird.

Anwaltliche Beratung

Wie in vielen anderen rechtlichen Bereichen auch, kommt es oft auf die Kleinigkeiten an, die in einem Vertrag festgelegt werden. So ist es auch beim Verlagsrecht. Denn natürlich ist nicht alles  im Verlagsgesetz vorgeschrieben. Viele Einzelheiten sind reine Verhandlungssache. Daher kann es von Vorteil sein, dass einem ein Rechtsanwalt für Verlagsrecht bei den Verhandlungen zur Seite steht. Der Anwalt für Verlagsrecht kennt sich mit dem Verlagsgesetz bestens aus und kann hinsichtlich der Feinheiten des Vertrages sicher einen guten Deal für seinen Mandanten aushandeln. Und auch wenn man als Autor bzw. Urheber seine Rechte durch einen Verlag als verletzt ansieht, ist ein Anwalt für Verlagsrecht der optimale Ansprechpartner.


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