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Informationen zum Rechtsgebiet Umweltrecht

Heutzutage wird viel für den Umweltschutz getan und es gibt zahlreiche Gesetze und Vorschriften zum Schutz der Umwelt.

Umweltschutz durch Recycling (© Monticellllo - Fotolia.com)
Umweltschutz durch Recycling
(© Monticellllo - Fotolia.com)

Unsere Umwelt wird tagtäglich durch unzählige Faktoren beeinträchtigt, daher ist das Umweltrecht kein scharf abgrenzbares Rechtsgebiet, sondern es findet in vielen Vorschriften und Gesetzen zu unterschiedlichen Thematiken Anwendung, zum Beispiel im Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz, im Bundesnaturschutzgesetz, im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz oder im Bundes-Immissionsschutzgesetz. All diese juristischen Themengebiete bearbeitet ein Rechtsanwalt für Umweltrecht. Oft wird er tätig, wenn es um große Bauvorhaben geht, die meist nicht ohne Folgen für die Umwelt zu realisieren sind. Das betrifft sowohl Projekte von Kommunen, wie zum Beispiel beim Bau von Straßen oder Autobahnen, bei Bergbauvorhaben oder bei Flurbereinigungen, als auch Bauvorhaben von Gewerbe- oder Industriebetrieben wie Abfallbeseitigungs- oder Biogasanlagen, Tierhaltungsanlagen oder große Logistikzentren.

Bevor das Bauvorhaben in die Tat umgesetzt werden kann, sind oft immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren und Baugenehmigungsverfahren notwendig und es werden Umweltverträglichkeitsprüfungen angestellt, in denen geprüft wird, was für Auswirkungen das Bauvorhaben auf Menschen, Tiere und die Umwelt hat. Der Rechtsanwalt für Umweltrecht berät die Vorhabenträger bei diesen Maßnahmen und übernimmt gegebenenfalls die gerichtliche Vertretung, wenn es zu Uneinigkeiten kommt.

Bei Beeinträchtigungen durch Lärm, wie zum Beispiel Fluglärm, Verkehrslärm oder Lärm von Sport- oder Freizeitanlagen und bei Geruchsbelästigungen oder Belästigungen oder Gefährdungen durch Schadstoffe ist der Anwalt für Umweltrecht der richtige Ansprechpartner, wenn sich eine Partei durch eine andere belästigt, gestört oder gefährdet fühlt.

Anwaltliche Beratung

Ein weiteres großes Aufgabengebiet, in dem der Rechtsanwalt tätig ist, ist der Naturschutz auf nationaler und internationaler Ebene. Dort geht es zum Beispiel um Artenschutz und den Schutz von Biotopen. Oft ist der Anwalt hier für große Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder den BUND oder auch für lokale Bürgerinitiativen tätig.

Der Rechtsanwalt im Umweltrecht wird mitunter auch im Strafrecht tätig, wenn es um strafbare Handlungen gegen die Umwelt geht. Dabei kann es sich zum Beispiel um Verunreinigung von Gewässern, der Luft oder dem Boden handeln, um das Verursachen von Lärm oder um unerlaubten Umgang mit Abfällen. Auch Verstößen gegen das Artenhandelsgesetz, also wenn jemand ohne die erforderlichen Papiere und Genehmigungen mit geschützten Tier- oder Pflanzenarten handelt, fallen in die Zuständigkeit des Rechtsanwalts für Umweltrecht.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Umweltrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Umweltrecht

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Umweltrecht erklärt von A bis Z

  • Agrarrecht - Umweltverträglichkeitsprüfung
    Damit umweltrelevante Vorhaben vor ihrer Zulassung auf eventuelle Auswirkungen auf die Umwelt überprüft werden können, wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchgeführt. Diese ist meistens auf jene Scutzgüter beschränkt, welche als umweltbezogen angesehen werden. Im Bereich des Agrarrechts kommt die Umweltverträglichkeitsprüfung insbesondere bei der Tierhaltung zum Tragen. Möchte ein Landwirt
  • Altlastensanierung
    Als "Altlast" wird jener abgrenzbare Teil der Erdoberfläche bezeichnet, dessen Boden oder Grundwasser aufgrund früherer menschlicher Tätigkeiten gesundheits- oder umweltschädlich ist. Um sichergehen zu können, dass von diesen Altlasten keine Gefahr für Menschen oder die Umwelt ausgeht, werden administrative und technische Maßnahmen durchgeführt. Dieses Procedere wird als "Altlastensanierung" bezeichnet. Es
  • Artenschutz
    Im Bundesnaturschutzgesetz ist der Artenschutz gesetzlich verankert. Dieser umfasst Schutz und Pflege der wild lebenden Pflanzen- und Tierarten in ihrer natürlichen und geschichtlich gewachsenen Artenvielfalt. Regelmäßig wird eine Rote Liste gefährdeter Arten erstellt, die versuchen soll, den Grad der Gefährdung von Arten zu beziffern. Artenschutzprogramme zielen
  • Baumschutz
    Der Begriff Baumschutz kennzeichnet Maßnahmen für den Gehölzschutz. Er steht für Maßnahmen, Rechtsnormen oder Richtlinien, die einzelne Gehölze oder einen Gehölzbestand (mehrere Gehölze eines Gebietes) vor mechanischen oder chemischen Beeinträchtigungen schützen soll. Beschädigungen oder Fällungen/Rodungen sollen vermieden oder ausgeglichen werden (Grundlage ist das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG)). Der Baumschutz
  • Bewirtschaftungsgebot / Gewässerschutz
    Der Gewässerschutz ist ein wichtiger Teil des Umweltschutzes. Es handelt sich dabei um ein staatliches System von Verordnungen und Gesetzen, welche alle Maßnahmen definieren, die notwendig sind, um die Gewässer nachhaltig zu schützen.  Die Grundsätze für die Bewirtschaftung der Gewässer wird gemäß dem Wasserhaushaltsgesetzes geregelt. Ziel dieses Gesetzes ist
  • Biosphärenreservat
    Ein Schutzgebiet, welches hinsichtlich seiner Vegetationszonen repräsentativ ist oder Besonderheiten aufweist, wird als Biosphärenreservat bezeichnet. Die UNESCO weist weltweit Biosphärenreservate im Rahmen des Programms Mensch und Biosphäre ( Man and Biosphere - MAB ) zum Schutz typischer Landschaften aus. Dieses Programm wurde 1970
  • Bodenschutz
    Maßnahmen, die dem Zweck dienen, unter den Vorausetzungen des Umwelt- und Naturschutzes den Boden zu schützen, werden als Bodenschutz bezeichnet. Der Bodenschutz hat in Deutschland im Jahre 1999 im Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) und in der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) eine einheitliche Grundlage erhalten. Sie wird erweitert durch
  • Bundesamt für Naturschutz
    Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ist eine deutsche Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) mit Sitz in der Bundesstadt Bonn. Das Bundesamt berät das Ministerium in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördert Naturschutzprojekte, betreut
  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt
    Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine Stiftung der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Osnabrück. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt wurde durch Gesetz des Bundestages vom 18. Juli 1990 als Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet. Mit dem Privatisierungserlös der Salzgitter AG in Höhe von rund 1,3
  • Feinstaub
        Ein Teil des Schwebstaubs wird als Feinstaub bezeichnet. Inhaltsübersicht 1 Begriffsdefinition 2 Entstehung von Feinstaub 3 Reduktion der Feinstaubbelastung 3.1
  • Gemeinschaftsrechtlicher Habitatschutz
    Als "Habitatschutz" wird der Schutz der Lebensräume bedrohter Tier- und Pflanzenarten bezeichnet. Diese Schutzgebiete werden von den Ländern innerhalb eines eigenen Ermessensspielraums in Listen aufgeführt, welche danach an das Umweltministerium weitergeleitet werden. Das Umweltministerium wiederum reicht die Listen an die EU-Kommission weiter, welche die betreffenden Flächen dann in den
  • Gewässer
    Ein Gewässer ist in der Natur fließendes oder stehendes Wasser. Es ist in den natürlichen Wasserkreislauf eingebunden. Die Lehre von den Gewässern ist die Hydrologie. Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen
  • Gewässerschutz
    Alle Bestrebungen, die damit zusammenhängen, Gewässer (z.B. Grund-r und Oberflächenwasser) vor beeinträchtigungen zu bewahren, werden als Gewässerschutz bezeichnet. Der Gewässerschutz hat verschiedene Zwecke: Reinhaltung des Wassers als Trink- oder Brauchwasser; Schutz aquatischer (d.h. vom Wasser abhängiger) Ökosysteme als Teilaufgabe des Naturschutzes.
  • Gewässerschutzbeauftragte
    Jedes Unternehmen, welches täglich mehr als 750 Kubikmeter Abwasser in ein Gewässer leitet, muss einen Gewässerschutzbeauftragten bestellen. Gewässerschutzbeauftragte sind Personen, welche den Gewässerbenutzer sowie Betriebsangehörige in Angelegenheiten bezüglich des Gewässerschutzes beraten. Die Bestellung von Gewässerschutzbeauftragten erfolgt gemäß § 64 WHG (Wasserhaushaltsgesetz). Die Aufgaben eines Gewässerschutzbeauftragten werden gemäß §
  • Giftige Stoffe
    "Giftige Stoffe" oder "Giftstoffe" sind eine der Untergruppen der Gefahrstoffe, welche sich dadurch auszeichnen, dass sie einem Lebewesen Schaden zufügen können, der - je nach Art des Giftstoffs - vorübergehend oder dauerhaft gesundheitsschädlich bis tödlich sein kann. Giftstoffe können unterschiedlich wirken: durch Einatmen, durch Berührung,
  • Grundwasserschutz
    Der Grundwasserschutz ist einer der Teilbereiche des Gewässerschutz. Bei diesem handelt es sich um die Bestrebungen, welche die Gewässer vor Beeinträchtigungen schützen sollen. Der Gewässerschutz dient nicht nur der Reinhaltung des Wassers als Trink- oder Brauchwasser, sondern auch dem Schutz wasserabhängiger Ökosysteme. Da Grundwasser zu den wesentlichen Elementen
  • Grüner Punkt
    Das Duale Sytem Deutschland (DSD) verfügt über das geschütze Markenzeichen der Grüne Punkt . In Deustchland und 23 anderen EU-Ländern werden damit Verkaufsverpackungen gekennzeichnet. Diese werden entweder im Gelben Sack, in der Gelben Tonne, in Altglascontainern oder in der Altpapiertonne gesammelt und dann vom dualen System i.
  • Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz
    Das deutsche Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ( Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung ) ist am 1. April 2002 in Kraft getreten. Der Zweck des Gesetzes ist im § 1 Absatz 1 definiert: Basisdaten Titel: Gesetz für die
  • Kyoto-Protokoll
    Das Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) der Vereinten Nationen mit dem Ziel des Klimaschutzes wird als Kyoto-Protokoll bezeichnet.  Es ist erstmals im Jahr 2005 in Kraft getreten. Es schreibt erstmals verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen fest, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind.
  • Landschaftsplanung
    Das Planungsinstrument von Naturschutz und Landschaftspflege ist die Landschaftsplanung . Sie besitzt die Aufgabe, die in den Naturschutzgesetzen des Bundes (BNatSchG) und der Länder (Landesnaturschutzgesetze) formulierten Ziele und Grundsätze von Naturschutz und Landschaftspflege für das jeweilige Land (Landschaftsprogramm), die jeweilige Region/Landkreis/etc. (Landschaftsrahmenplan), die jeweilige Gemeinde (Landschaftsplan), in einigen
  • Naturpark
    Naturparks sind geschützte Landschaftsräume. Diese wertvolle Landschaften sollen in ihrer heutigen Form bewahrt werden und Besuchern zur Information und Erholung erschlossen werden. Diese Bestimmung variiert in Deutschland, soweit durch Bundesrecht zugelassen (§22 Abs.4 BNatSchG), vor allem hinsichtlich der Ausweisung, Feststellung oder Anerkennung als Naturpark, in den
  • Naturschutz
    Sämtliche Untersuchungen und Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes wird als Naturschutz bezeichnet. Ziel ist es die  nachhaltige Nutzbarkeit der Natur durch den Menschen sicherzustellen. Der Naturhaushalt soll als Lebensgrundlage des Menschen und aufgrund des eigenen Wertes der Natur geschützt werden.
  • Naturschutzgebiet
      Ein streng geschütztes Gebiet zur Erhaltung von Ökosystemen wird als Naturschutzgebiet bezeichnet. Dies beinhaltet den Schutz von Pflanzen- wie auch von Tierarten. Als Naturschutzgebiete können Flächen auch ausgewiesen werden, wenn sie aus wissenschaftlichen oder naturgeschichtlichen Gründen, sowie wegen ihrer Seltenheit oder besonderen Schönheit schützenswert
  • Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz
    Folgende Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz werden üblicherweise unterschieden: Besonderer Gebietsschutz: Schutz einzelner Landschaftsteile: Schutz von Arten und Biotopen: Europäische Schutzgebiete nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zur Bildung eines europäischen Biotopverbundsystems Natura 2000 Europäische Vogelschutzgebiete
  • Schutzgebiete – Umweltrecht
    Gesetzliche Regelungen des Umweltrechts dienen dem Schutz natürlicher Ressourcen sowie der Erhaltung gesunder Lebensbedingungen für den Menschen. Das Umweltrecht wird unterteilt in Abfallrecht Bodenschutzrecht Immissionsschutzrecht Naturschutzrecht Wasserrecht. Ein Teil des Naturschutzrechts befasst sich mit den Schutzgebieten. Dabei handelt es sich um
  • Schutzlandprinzip
    Schutzlandprinzip ist das Prinzip, nach dem im internationalen Privatrecht das Recht des Landes oder Staates anzuwenden ist, indessen Gebiet Schutz beansprucht wird. Das Schutzlandprinzip wird bei urheberrechtlichen, aber auch markenrechtlichen Verletzungen angewendet, wobei der Verletzer sich somit nicht darauf berufen kann, dass das Recht des Landes,
  • Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung
    Die Strategische Umweltprüfung (SUP) ist eines der Instrumente, die dazu dienen, die möglichen Folgen eines Projektes für die Umwelt frühzeitig zu erkennen. Ziel der SUP ist es, die Umwelt und die menschliche Gesundheit vor schädlichen Auswirkungen zu schützen, welche von Industrieanlagen sowie infrastrukturellen Maßnahmen ausgehen könnten. Die gesetzliche Grundlage
  • Technische Anleitung
    Eine Technische Anleitung ist eine allgemeine Verwaltungsvorschrift, in der die gesetzlichen Anforderungen im Bereich des Umweltrechts konkretisiert werden. Sie bildet die Grundlage für Genehmigungen und Anordnungen zuständiger Verwaltungen. Es gibt folgende Technische Anleitungen: TA Abfall TA Lärm TA Luft
  • Umwelthaftungsrecht
    Bei dem Umwelthaftungsrecht handelt es sich um eine Zusammenfassung verschiedener Rechtsnormen, welche der Regelung des Ausgleichs von Vermögenseinbußen dienen, die aufgrund von Umweltschäden entstanden sind. Die verschuldensunabhängige Anlagenhaftung bei Umwelteinwirkungen wird gemäß dem Umwelthaftungsgesetz (UmweltHG) geregelt, welches am 01.01.1991 in kraft trat. Dieses besagt, dass wenn eine Person,
  • Umweltkriminalität
    Unter dem Begriff Umweltkriminalität werden rechtsverletzende Handlungen zusammengefasst, die gegen Normen verstoßen, die dem Schutz der Umwelt im weiteren Sinne dienen. Umweltkriminalität richtet sich also gegen gesetzlich geschützte Umweltgüter. Erscheinungsformen Typische Erscheinungsformen von Umweltkriminalität sind
  • Umweltrecht - Integrationsklausel
    Im Jahre 2001 wurde der Betreiberpflichtenkatalog für Anlagen um die sogenannte "Integrationsklausel" ergänzt, welche der Umsetzung der IVU-Richtlinie dient. Diese wiederum bezieht sich auf ein Anlagenkonzept, welches auf einen integrierten Umweltschutz ausgerichtet ist. Die Integrationsklausel im Umweltschutz dient der Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus füt die Umwelt insgesamt. Sie
  • Umweltrecht - Stilllegungsverfügung
    Mit Hilfe der Stilllegungsverfügung wird eine Ausführung eines Baus untersagt. Bei der Stilllegungsverfügung im Umweltrecht handelt es sich um eines der spezialgesetzlichen Instrumente, welche gemäß dem Bundesimmissionsschutzgesetz angewendet werden dürfen, wenn umweltrelevante Vorhaben Umweltnormen verletzen. In derartigen Fällen ist ein Einschreiten seitens der Behörde gegen den Verursacher notwenig.
  • Umweltrecht - Umweltstandards
    Bei Umweltstandards handelt es sich um Ziele, welche zum Erreichen einer Umweltqualität gesetzt werden. Diese festgelegten Werte müssen in der Praxis entweder unterschritten oder eingehalten werden, um ein Umweltqualitätsziel zu erreichen. Mit Hilfe von Umweltstandards werden umweltverträgliche Produktionsweisen beschrieben. Als derartige Produktionsweise werden der verantwortungsvolle Umgang mit
  • Umweltrecht - Umweltstraftatbestände
    Seit 1980 werden die Umweltstraftatbestände nicht mehr in Einzelgesetzen aufgeführt, sondern im 28. Abschnitt des Strafgesetzbuches zusammengefasst. Grund dafür ist die Tatsache, dass Vergehen gegen die Umwelt mit anderen Straftaten gleichgesetzt werden sollen. In den §§ 324 - 330a StGB werden sämtliche Umweltstraftatbestände sowie das diesbezügliche Strafmaß aufgeführt.
  • Umweltrecht - Verbandsklage
    Die Verbandsklage im Umweltrecht gibt Umweltverbänden die Möglichkeit, gegen bestimmte Entscheidungen in Umweltangelegenheiten einen Rechtsbehelf einzulegen. Die diesbezügliche Rechtsgrundlage findet sich im Umwelt-Rechtsbehelfgesetz (UmwRG). Die umweltrechtlichen Entscheidungen, gegen die eine Verbandsklage getattet ist, beziehen sich auf umweltrechtliche Zulassungen für Industrieanlagen und Infrastrukturen. Zulässig sind sämtliche Rechtsbehelfe, die gemäß
  • Umweltrecht - Wassergefährdende Stoffe
    Als "wassergefährdende Stoffe" werden gemäß § 62 Abs. 3 WHG (Wasserhaushaltsgesetz) flüssige, feste und gasförmige Stoffe bezeichnet, welche geeignet sind, dauernd oder in einem nicht unerheblichen Ausmaß die Wasserbeschaffenheit nachteilig zu verändern. Sie werden in drei verschiedene Gefährdungsklassen unterteilt: Wassergefährdungsklasse I: schwach wassergefährdend Wassergefährdungsklasse II: wassergefährdend
  • Umweltschadensgesetz
    Das Umweltschadensgesetz (USchadG)  ist die Umsetzung der EG-Umwelthaftungsrichtlinie 2004/35/EG. Es trat am 14.11.2007 in kraft und dient der Definition von einheitlichen Anforderungen bei der Sanierung von unfallbedingten Umweltschäden. Gemäß dem Umweltschadensgesetz muss der Verursacher eines Umweltschadens diesen auf eigene Kosten sanieren. Als Umweltschäden i. S. d. G. werden
  • Umweltschutz
    Als „ Umweltschutz “ werden zusammenfassend sämtliche Maßnahmen bezeichnet, die dem Schutz der Umwelt dienen. Zweck dieser Maßnahmen ist es, die natürliche Lebemsgrundlage aller Lebewesen und Pflanzen zu erhalten, sowie etwaige durch Menschen verursachte Schäden zu beseitigen. Relevant für den Umweltschutz sind nicht nur der Schutz einzelner Teilbereiche der
  • Umweltschutz - Umweltrecht
    Sämtliche Maßnahmen, die dem Schutz der Umwelt dienen, werden mit dem 1970 entstandenen Begriff „Umweltschutz“ bezeichnet. Diese Maßnahmen gelten dem Zweck der Erhaltung der natürlichen Lebemsgrundlage aller Lebewesen und Pflanzen sowie der Beseitigung etwaiger durch Menschen verursachter Schäden. Relevant für den Umweltschutz sind nicht nur der Schutz einzelner Teilbereiche
  • Umweltschäden
    Als "Umweltschäden" werden Schäden bezeichnet, welche in verschiedenen Bereichen der Umwelt auftreten, wie beispielsweise Waldschäden, das Ozonloch und der Artenrückgang. Derartige Umweltschäden können nicht gemäß dem Umwelthaftungsrecht gesetzlich geregelt werden, da kein individueller Verursacher festzustellen ist. Anders hingegen ist die Rechtslage bei Umweltschäden, welche in Form von Sach-
  • Umweltverträglichkeitsprüfung
    Als „ Umweltverträglichkeitsprüfung “  (UVP) wird ein Prüfungsverfahren bezeichnet, welche gesetzlich vorgeschrieben ist, und welches dazu dient, die Auswirkungen von Vorhaben auf die Umwelt festzustellen, zu bewerten und zu beschreiben. Diese Prüfung hat bereits im Vorfeld der Entscheidung über deren Zulässigkeit zu erfolgen. Zuständig für eine UVP ist
  • Umweltzeichen
    Produkte und Dienstleistungen, die innerhalb einer Produktgruppe bezüglich einzelner Merkmale umweltfreundlicher sind als andere, werden mit einem Umweltzeichen markiert. Sie sind freiwillig und werden von verschiedenen Institutionen, Verbänden oder unabhängigen Prüfinstituten vergeben. unterschiedliche Umweltzeichen Der Blaue Engel wird seit 1977 vergeben. Er
  • Verbandsklage
    In Deutschland gibt es unterschiedlich ausgeprägte Möglichkeiten, eine Verbandsklage zu erheben. Als Verbandsklage wird die Klage von Vereinen oder Verbänden bezeichnet, mit der diese nicht die Verletzung eigener Rechte geltend machen, sondern die der Allgemeinheit. Inhaltsübersicht I.
  • Verkehrssicherungspflicht - Bäume
    Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen Auch von Bäumen kann eine Gefahr für Personen ausgehen, beispielsweise von zu tief hängenden oder herabfallenden Ästen. Die Verantwortung für die Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen liegt beim jeweiligen Grundstückseigentümer und damit beim Besitzer der Bäume. Dieser ist folglich verpflichtet, mögliche Gefahren auszuschließen, die von
  • Waldschutz
    Der Schutz von Wäldern und Baumbeständen vor Schäden sämtlicher Art werden mithilfe des Waldschutzes sichergestellt. Inhaltlich werden vom Waldschutz forstwirtschaftliche wie auch die nicht-materiellen Ansprüche, wie Erholung, Klimawirkung oder Landschaftsgestaltung geschützt. Früher bezeichnete man mit Waldschutz oder Forstschutz insbesondere die hoheitlich polizeiliche Tätigkeit des Forstpersonals, die
  • Wasserschutzgebiet
    Wasserschutzgebiete (Schutzgebiete in Wasserwirtschaft und Gewässerschutz) sind jene Gebiete, in welchen besondere Gebote und Verbote zum Schutz von Gewässern gelten. Zu diesen Gewässern zählen Grundwasser, Küstenwasser sowie oberirdische Gewässer. Ihre gesetzliche Grundlage erhalten die Wasserschutzgebiete aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG). In den §§ 50
  • Wasserschutzpolizei
    Die Wasserschutzpolizei gehört zu den Langespolizeien und ist für die  Einhaltung von See- und Binnenschifffahrtsvorschriften, das Gefahrenabwehrrecht im Bereich Schifffahrt, den Umweltschutz und, je nach Bundesland, grenzpolizeiliche Maßnahmen zuständig. Inhaltsübersicht 1 Die Aufgaben der Wasserschutzpolizei 2 Die Zuständigkeiten
  • Wasserschäden
    Inhaltsübersicht 1. Grundwasserschäden 2. Hochwasser 3. Seebebenkatastrope



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News zum Umweltrecht

Forenbeiträge zum Umweltrecht
  • BildÄnderung der Nutzung eines gepachteten Geländes (23.03.2013, 19:58)
    Hallo, dieser hypothetische Fall könnte auch zu Verwaltungsrecht passen oder zu Umweltrecht. Zu letzterem habe ich kein Brett gefunden. Bei Bedarf bitte ich die Mods, das einfach zu verschieben. Sorry, wenn das hier falsch stehen sollte. Wir konstruieren mal und nehmen folgendes an: Ein seit 1975 als gemeinnützig anerkannter e.V. hat 1976 für ...
  • BildSpezialisierung im Hauptstudium (15.04.2007, 20:39)
    Hallo Leute, ich studiere Wirtschaftsrecht und muss mich im Hauptstudium auf eine Fächergruppe spezialisieren. Ich möchte nach dem Studium auf jeden Fall in die freie Marktwirtschaft. Leider weiß ich nicht mit welchem Fach man die besten Chancen hat. Für einige Sachen im Hauptstudium finden jetzt schon Grundlagevorlesungen statt. Es macht ...
  • BildHaftung einer GmbH für eine Filiale (18.09.2008, 14:13)
    Hey ihr! Ich suche verzweifelt eine Vorschrift, die die Haftung einer GmbH für das Verschulden einer ihrer Filialen regelt... (und das noch im Umweltrecht, aber reichen würde mir schon der 1. Teil) Habe das HGB und das GmbHG durchgeforstet doch leider nichts gefunden, was mir hilft. Bin auch leider erst ...

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