Rechtsanwalt für Straßenrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Straßenrecht

Mit dem Straßen- und Wegerecht ist im Allgemeinen das Öffentliche Sachenrecht an den Straßen, Wegen und Plätzen gemeint. Hierzu zählen auch die Wasserstraßen.

Bundesstraßen-Allee (© Stanford Lone - Fotolia.com)
Bundesstraßen-Allee
(© Stanford Lone - Fotolia.com)

In erster Linie geht es also bei dem Straßen- und Wegerecht um den Bestand, den Bauzustand oder auch der Regelungen im Grenzbereich, wo unter Umständen das Wegerecht nur eingeschränkt gestattet ist. Beim Straßen- und Wegerecht geht es aber auch darum, in regelmäßigen Abständen den Träger der Straßenbaulast zu bestimmen und festzulegen. Im Gegensatz zum Straßen- und Wegerecht ist beim Straßenverkehrsrecht nicht der Zustand und damit zusammenhängende Bestimmungen geregelt, sondern die Nutzung der Straßen und Wege.

Gemeingebrauch von Straßen und Wegen

Dem Straßen- und Wegerecht gemäß werden Straßen in der Regel dem Gemeingebrauch gewidmet. Unter Gemeingebrauch versteht man den Umstand, dass generell jeder dazu berechtigt ist, Straßen zu nutzen. Der Gemeingebrauch umfasst dabei nicht nur die Pflege von regulärer sozialer Kommunikation, selbstverständlich ist auch eine übliche Nutzung durch beispielsweise den Straßenverkehr gestattet. Auch das Verteilen von Flugblättern fällt unter den Gemeingebrauch. Wird eine Straße hingegen primär für kommerzielle Zwecke genutzt, dann liegt eine Sondernutzung vor, die genehmigt werden muss.

In Deutschland gibt es dabei sogenannte Rahmengesetze, wie etwa das Bundesfernstraßengesetz und die einzelnen Gesetze der Bundesländer. Es gibt also kein absolut identisches Straßen- und Wegerecht, welches in allen Bundesländern gleich geregelt ist.

Anwaltliche Beratung

Da das Straßen- und Wegerecht nur zum Teil bundeseinheitlich geregelt ist, macht es Sinn, sich mit einem Rechtsanwalt für Straßen- und Wegerecht im entsprechenden Bundesland in Verbindung zu setzen, wenn man Rechtsfragen zu diesem Rechtsgebiet hat. So ist sichergestellt, dass der Rechtsbeistand mit aktuellen Gesetzesgrundlagen und den juristischen Verordnungen der einzelnen Bundesländer vertraut ist. Es ist außerdem empfohlen, einen Juristen zu kontaktieren, der auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert ist. So können individuelle Anfragen fachkundig beantwortet werden. Denn es kann auf diese Weise davon ausgegangen werden, dass ein Rechtsanwalt sich nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis mit den geltenden Verordnungen in dem jeweiligen Bundesland bestens auskennt. Mit diesem speziellen Fachwissen kann der Rechtsanwalt für Straßen- und Wegerecht seinem Mandanten auch am besten sowohl bei einer außergerichtlichen Lösungsfindung als auch bei einer Vertretung vor Gericht behilflich sein.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Straßenrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Straßenrecht


Straßenrecht erklärt von A bis Z

  • Straßenanliegergebrauch
    Die Nutzung einer öffentlichen Straße durch Eigentümer von angrenzenden Grundstücken über die gewöhnliche Zweckbestimmung der Straße hinaus wird als "Straßenanliegergebrauch" bezeichnet. Durch die Eigentumsgarantie gemäß Art. 14 GG ist der Straßenanliegergebrauch verfassungsrechtlich geschützt. Eigentümer angrenzender Stücke haben das Recht, die Straße über den üblichen Gemeingebrauch hinaus nutzen zu
  • Straßenbenutzungsrecht
    Das Straßenbenutzungsrecht regelt, ob und wie eine Straße nach dem Zweck ihrer Widmung genutzt wird. Gesetzliche Grundlagen hierfür finden sich im Bundesfernstraßengesetz (in Bezug auf Bundesfernstraßen) sowie in den Straßen- und Wegegesetzen der Länder (für alle übrigen Straßen). Grundsätzlich ist jeder dazu berechtigt, Straßen und Wege im Rahmen
  • Widmung von Straßen - Straßen- und Wegerecht
    Die Widmung im Straßen- und Wegerecht ist ein Hoheitsakt, durch den eine Straße die Eigenschaft einer öffentlichen Straße erhält. Es handelt sich somit bei der Widmung um eine besondere Form der Zweckbestimmung. In der Regel werden Straßen regelmäßig dem Gemeingebrauch gewidmet. Form der Widmung Die
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    Eine seit Jahrzehnten bestehende, asphaltierte Grundstückszufahrt soll verlegt werden, weil Eigentümer A sein altes Wohnhaus umbauen und bspw. eine Terrasse auf der bestehenden Zufahrt anlegen will. Direktanlieger B und Anlieger C- getrennt durch Grundstück B- melden Bedenken an, da die neue Zufahrt auf einer bislang unbesfestigten Wiese mit wasserdurchlässigem "Belag" angelegt ...
  • BildBerichtigungsanspruch MDK-Gutachten (26.01.2012, 12:21)
    Der A wird vom MDK im Auftrag der GKV nach Aktenlage begutachtet. Das schriftliche Gutachten, das dem A in Kopie vorliegt, enthält eine unwahre, ehrabschneidende Tatsachenbehuptung über den A. Eine negative Rechtsfolge aus dem Gutachten ist bisher nicht erfolgt. Hat der A dennoch einen Berichtigungsanspruch gegen den MDK oder die Auftraggeberin, die GKV ...
  • BildFahren ohne Führerschein mit 16 = Fahrverbot (für wie lange)? (28.10.2005, 18:48)
    Hallo! Ich hätte da mal ne Frage, und zwar: Wenn Peter nun 16 Jahre alt ist und auf einer wenig befahrenen Straße einen Quad fährt (alleine und mit einer Motorisierung, die einen Autoführerschein erfordert) und dabei trotzdem erwischt wird, kann er, meines Wissens, doch mit einer Führerscheinsperre für eine gewisse Zeit belegt ...

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