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Unterlagen für die Steuererklärung (© Fotodo - Fotolia.com)
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Steuerrecht

Das Steuerrecht regelt die Erhebung und Festsetzung von Steuern. Im engeren Sinne zählen hierzu die Steuergesetze, im weiteren Sinne auch die Gesetzgebung hinsichtlich der Steuerverwaltung und der Finanzgerichtsbarkeit. Nicht zum Steuerrecht gezählt werden diejenigen Normen des Rechts, die sich mit der Verteilung des Steueraufkommens beschäftigen. Dies sind in Deutschland Teile des Grundgesetzes sowie das Zerlegungsgesetz. Es existiert allgemeines und besonderes Steuerrecht. Zum allgemeinen Steuerrecht zählen die jeweiligen für die Einzelsteuer relevanten Rechtsgebiete, also unter anderem Finanzverwaltungsgesetz, Bewertungsgesetz, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht beinhaltet Einzelsteuergesetze wie zum Beispiel das UStG, das Körperschaftssteuergesetz, das Einkommensteuergesetz und viele andere. Auch das Steuerstrafrecht gehört zum Rechtsgebiet.

Legaldefinition der Steuer

Nach Paragraf 3 der Abgabenordnung sind Steuern geldwerte Leistungen, welche all denen auferlegt werden, auf die ein Tatbestand zutrifft, der von Gesetzes wegen eine Leistungspflicht beinhaltet. Sie stellen keine Gegenleistung für eine Leistung dar. Sie werden zur Erzielung von Einnahmen durch ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen – also Gemeinde, Land und Bund jedem Bürger auferlegt. Auch Ein- und Ausfuhrabgaben nach dem Artikel 4 Nr. 10 und 11 des Zollkodexes, sowie sogenannte Agrarabschöpfungen der EU sind hinzu zu zählen.

Steuerrechtsautonomie

Das Steuerrecht als solches ist ein autonomes, eigenständiges Rechtsgebiet. Hier kommen alle Rechtsnormen, welche in der Bundesrepublik das Steuerwesen regulieren, zum Tragen. Eine eigenständige Definition erfahren steuerrechtliche Tatbestände sowie Rechtsbegriffe. Es besteht auch dann keine Bindung an das Zivilrecht, wenn zivilrechtliche Begriffe in den Steuergesetzen benützt werden. Durch das Finanzverfassungsrecht sind die Grundsätze des bundesrepublikanischen Steuergesetzes in der deutschen Verfassung niedergeschrieben und festgelegt. Diesem Recht folgend sind Steuerverwaltungshoheit, Steuerertragshoheit und Steuergesetzgebungshoheit nach jeweils anderen Kriterien zwischen Gemeinden, Ländern und dem Bund aufgeteilt.

Steuerrechtsprinzipien

Beim Steuerrecht in Deutschland kommen nachstehende, im Übrigen im Grundgesetz verankerte Prinzipien zum Tragen. So wird nach der Leistungsfähigkeit besteuert, es gelten Nettoprinzip und Sozialstaatenprinzip, eine Gesetzmäßigkeit sowie eine Gleichmäßigkeit der Besteuerung.

Rechtsprechung

Durch den Artikel 108 Abs. 6 GG ist die Finanzgerichtsbarkeit durch Bundesgesetz klar und einheitlich geregelt. Die durch die Finanzgerichtsordnung eingerichteten Instanzen sind im Bund der Bundesfinanzhof und in den Ländern die verschiedenen Finanzgerichte in ihrer Funktion als obere Landesgerichte. Der außergerichtliche Rechtsbehelf ist vom Klageverfahren zu differenzieren. Hier, in diesem Einspruchsverfahren hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, einen Steuerbescheid, umfänglich überprüfen zu lassen, also in einem zügigen und kostenfreien Verfahren durch die Finanzbehörde auf Fehler überprüfen zu lassen beziehungsweise korrigieren zu lassen. In der Regel ist es ratsam einen Fachanwalt oder Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser kann den Steuerbescheid umfassend überprüfen und die errechnete Steuer überprüfen. Auch eine Steuerberatung ist möglich.

Verwaltung

Wie im Finanzverwaltungsgesetz niedergelegt, sind für die Verwaltung der Abgaben, in Übereinstimmung mit Steuerertragshoheit sowie dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland die nachfolgenden Behörden zuständig. Auf Bundesebene sind dies die Bundesfinanzbehörden, hier als oberste Behörde das Bundesministerium der Finanzen, als jeweilige Oberbehörden das Bundeszentralamt, die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein sowie die Bundeswertpapierverwaltung. Als Mittelbehörden dienen, soweit sie eingerichtet sind, die Bundesfinanzdirektionen und das Zollkriminalamt. Als örtliche Behörden jeweils die Hauptzollämter, Zollämter und Zollkommissariate sowie die Zollfahndungsämter. Auf Länderebene, zuständig für landesspezifische Aufgaben als oberste Instanz das Landesfinanzministerium, als Mittelbehörden die Oberfinanzdirektionen. Die Finanzämter als örtliche Behörden. Kommunalabgabengesetze und kommunale Satzungen regeln die jeweiligen kommunalen Abgaben.

Steuerarten

Abgaben  werden hinsichtlich der Steuerträgerschaft, der Steuergesetzgebungshoheit, der Steuerertragshoheit sowie anhand des Steuergegenstandes sowie der volkswirtschaftlichen Abgrenzung (einkommens- und vermögenswirksame) unterschieden. Der Steuerpflichtige bei direkter Besteuerung ist der wirtschaftlich belastete Bürger, bei der indirekten ist es ein Dritter, der die Steuer für den Bürger abführt. Zur Steuergesetzgebung sind nur Bund und Bundesländer berechtigt. In der Steuerertragshoheit, bei der Frage, wem die Erträge zukommen sollen, unterscheidet man Gemeinschaftssteuern, Bundessteuern, Ländersteuern sowie Gemeindesteuern. Es können Verbrauch, Ertrag, Umsatz und Besitz versteuert werden. Es existiert eine volkswirtschaftliche Abgrenzung in Importabgaben und Produktionsabgaben sowie in einkommens- und vermögenswirksame Steuern.

Steuererhebungszweck

Es gibt Abgaben mit Fiskalzweck, also Staatseinnahmen zur Aufrechterhaltung, Verbesserung und Schaffung von Infrastruktur, Steuern mit Lenkungszweck um bestimmte Verhaltensweisen des Steuerpflichtigen zu beeinflussen (Tabaksteuer), sowie mit Umverteilungszweck.

Eine Kanzlei mit zahlreichen Rechtsanwälten ist in der Lage, dass komplizierte Steuersystem umfassend zu würdigen, so dass diese potenzielle Mandanten umfassend beraten können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass steuerrechtliche Problem häufig in Verbindung mit dem Arbeitsrecht, Strafrecht und Gesellschaftsrecht stehen.  Gerade aufgrund der Komplexität ist der Gang zu einem Anwalt häufig unerlässlich. In Deutschland gibt es jedoch zahlreiche Rechtsanwälte und Fachanwälte, die etwaige Probleme lösen können.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Steuerrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Steuerrecht

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Steuerrecht erklärt von A bis Z

  • Abführung - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Verpflichtung zum Steuerabzug 2. Abführungszeitpunkt 3. Anmeldung
  • Abgabefrist
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Land- und Forstwirte 1. Allgemein Die gesetzliche Frist
  • Abgaben - Niederschlagung
    Von einer "Niederschlagung von Abgaben" (oder auch vom "Billigerlass") wird gesprochen, wenn die Weiterverfolgung eines fälligen Anspruchs zurückgestellt wird. Voraussetzung für eine derartige Niederschlagung ist entweder, dass eine Weiterverfolgung des Anspruchs mit zu hohen Kosten verbunden wäre, oder aber vorhersehbar ist, dass sie erfolglos bleiben würde. Der Schuldner
  • Abgabeverfahren - Umsatzsteuervoranmeldung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzung 3. Schonfrist
  • Abgeltungssteuer
    Die Regelungen der Abgeltungssteuer Am 01.01.2009 wurde die Abgeltungssteuer eingeführt. Die wichtigste Neuerung bei der Besteuerung der Geldanlagen durch die Abgeltungssteuer ist, dass nicht mehr der Steuerpflichtige seine Einnahmen im Rahmen der Einkommenssteuererklärung angeben und versteuern muss, sondern dass derjenige, der die Renditen auf die
  • Abrechnung - Bauabzugssteuer
    Sofern die Verpflichtung zum Steuerabzug besteht (), behält der Leistungsempfänger 15% des Rechnungsbetrags ein und führt diesen an das Finanzamt des Leistenden ab (vgl. , ). Diese 15 % werden dem Leistenden von der ihm zustehenden Rechnungssumme der erbrachten Bauleistung zunächst vorenthalten. Es muss aber sichergestellt sein, dass
  • Abschlussprüfer
    Bei Abschlussprüfern handelt es sich um natürliche Personen oder Personengruppen, welche die Jahresabschlüsse von Unternehmen und Konzernen überprüfen. Während die Prüfungen ausschließlich von natürlichen Personen durchgeführt werden, kann es sich bei den Abschlussprüfern auch um eine Gruppe, bestehend aus mehreren Personen, handeln. Die Prüfung erfolgt bezüglich der formellen Ordnungsmäßigkeit
  • Abschreibung
    Die Abschreibung definiert sich im Bereich des Rechnungswesens als die Verrechnung und Erfassung von Wertminderungen des Umlauf- und Anlagevermögens. In dem § 253 Absatz 1 HGB ist die handelsrechtliche Abschreibung als Pflicht beschrieben. Die Wertminderung der Gegenstände ergibt sich aus ihrer
  • Allgemein - Befähigungsnachweise
    Inhaltsübersicht 1. Freie Berufe 2. Gaststätten und Hotels 3. Finanzdienstleistungen
  • Allgemeines - Trends im Controlling
    1. Überblick Nichts ist beständiger als der Wandel! Diese oft zitierte Weisheit beschreibt durchaus treffend die Realität, in der sich die Unternehmen zurzeit befinden. Wollen Unternehmen langfristig erfolgreich sein, müssen sie - und mit ihnen das Controlling - flexibel auf neue Anforderungen reagieren.
  • Altersentlastungsbetrag
    Der Altersentlastungsbetrag ist eine der Steuervergünstigungen, die speziell ältere Steuerzahler bei der Einkommensteuer entlasten soll. Begünstigt sind nur Steuerpflichtige, die vor Beginn des Kalenderjahres das 64. Lebensjahr vollendet haben. Für 2010 also diejenigen, die vor dem 02.01.1946 geboren sind. Der Altersentlastungsbetrag beläuft sich grundsätzlich auf 40 %,
  • Altersvorsorge
    Das Niveau der zu erwartenden gesetzlichen Rente wird in den nächsten Jahren weiter sinken. Darüber hinaus will der Gesetzgeber die späteren Rentenleistungen höher (voll) besteuern. Deshalb hat der Gesetzgeber die unter diesem Stichwort angesprochene, ergänzende " Riester-Förderung " ab 2002 zur besseren Altersvorsorge eingeführt und zudem ab 2005 einen
  • Anlagevermögen - 4-III-Rechnung
    Inhaltsübersicht Allgemeines Abnutzbares Anlagevermögen Nicht abnutzbare Anlagegüter Veräußerung 1. Allgemeines Die Anschaffungs- und Herstellungskosten für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens stellen auch bei der Einnahmenüberschussrechnung gemäß §
  • Anmietung - Arbeitszimmer
    Um die geltenden Abzugsbeschränkungen eines häuslichen Arbeitszimmers zu "vermeiden" (vgl. Arbeitszimmer), werden z.T. "Mietverträge" mit dem Arbeitgeber über das häusliche Arbeitszimmer abgeschlossen. Durch diese Vertragsgestaltung wird das Arbeitszimmer quasi aus dem "häuslichen Bereich" herausgenommen. Die Mieteinnahmen werden als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erklärt und die vollen Kosten
  • Anrufungsauskunft
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Pflicht zur Erteilung der Anrufungsauskunft 3. Zuständigkeit
  • Antragsverfahren - Altersvorsorge
    Die dualen Möglichkeiten, für einen Altersvorsorgevertrag staatliche Förderungen zu erhalten, bedingen auch einen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand (). Sowohl die Zulage für die Altersvorsorge () als auch der alternative Sonderausgabenabzug () werden grundsätzlich nicht automatisch, sondern auf Initiative (auf Antrag) des Anlegers (Jahr für Jahr) gewährt. Der Anleger schließt
  • Anzahlung - Rechnung
    Häufig werden von Kunden Anzahlungen oder Vorauszahlungen auf noch zu erbringende Leistungen gefordert. Diese Beträge sind bei Zahlung durch den Kunden seitens des Unternehmers der Umsatzsteuer zu unterwerfen (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 UStG). Auch über diese Forderungen kann der Unternehmer durch eine entsprechende Rechnung gegenüber seinem Kunden
  • Arbeitnehmer-Pauschbetrag
    Damit Arbeitnehmer nicht alle Werbungskosten im Einzelnen nachweisen müssen, wird bei Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit bis 2010 ein Pauschbetrag von 920 EUR berücksichtigt. Dieser Pauschbetrag ist bereits in den Lohnsteuertabellen eingearbeitet. Sollen höhere Werbungskosten bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden, kann ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden.
  • Arbeitskleidung
    Die Kosten für Arbeitskleidung, auch für typische Arbeitskleidung, trägt der Arbeitnehmer grundsätzlich selbst. Stellt der Arbeitgeber die Arbeitskleidung unentgeltlich zur Verfügung, entsteht ggf. ein zu versteuernder geldwerter Vorteil. Die Beantwortung der Frage, ob ein vom Arbeitgeber gewährter Vorteil Arbeitsentgelt ist oder ganz überwiegend im eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers gewährt
  • Arbeitsvertrag mit dem Ehepartner
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Steuerliche Anerkennung 3. Einkommensteuerrechtliche Behandlung
  • Aufbewahrungsfristen und -pflichten
    Inhaltsübersicht 1. Aufbewahrungspflichten 2. Aufbewahrungsfristen 2.1 Fristen
  • Aufgabenbereiche des Controllings - Internationale Steuerplanung
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Einzelne Aufgabenbereiche des Controllings im Rahmen der Steuerplanung 2.1 Koordination der
  • Aufrechnung - Rechnung
    Für die gelten bezüglich der Aufrechnung von Forderungen ebenfalls besondere Regelungen und Voraussetzungen abweichend von den Regeln zur "normalen" Buchführung. Voraussetzungen der Aufrechnung sind im Einzelnen: Gegenseitigkeit der Forderungen: Der Schuldner der einen Forderung ist zugleich der Gläubiger der Gegenforderung und umgekehrt.
  • Aufwendungen
    Aufwendungen ist ein Begriff insbesondere aus dem allgemeinen Zivilrecht, dem Rechnungswesen im Rahmen des Handelsrechts und dem Steuerrecht. Entsprechend hat dieser Begriff auch unterschiedliche Bedeutungen. I.  Im Zivilrecht Im allgemeinen Zivilrecht versteht man unter Aufwendungen solche freiwilligen Vermögensopfer , die
  • Ausgabe (Rechnungswesen)
    Ausgabe ist ein Fachbegriff aus dem kaufmannischen Rechnungswesen, der Kameralistik und dem Steuerrecht, der das Ausgeben von Geld bezeichnet. Entgegen dem umgangssprachlichen Gebrauch gelten dabei genaue Definitionen. Ausgaben - betriebswirtschaftlich Eine Ausgabe im betriebswirtschaftlichen Sinne vermindert das Netto-Geldvermögen eines
  • Autonomes Recht
    Der Begriff „Autonom“ stammt vom griechischen autónomos ab, was soviel wie „Eigengesetz“ oder „Selbstgesetz“ bedeutet. Autonom ist somit als eigenständig, selbstbestimmt oder selbständig zu definieren. Generell wird als „Autonomes Recht“ das Recht bezeichnet, welches von Selbstverwaltungskörperschaften, beispielsweise Kommunen, autonom gesetzt wird. In der Praxis wird dieses Recht für
  • Außergewöhnliche Belastungen - Steuererklärung
    Persönliche finanzielle Ausgaben bleiben normalerweise bei der Steuererklärung unberücksichtigt. Doch es gibt Ausnahmen, welche als „außergewöhnliche Belastungen“ bezeichnet werden. Diese können sich steuermindernd auswirken. Bei den außergewöhnlichen Belastungen wird differenziert zwischen jenen, welche ausdrücklich im Einkommensteuergesetz definiert werden, und solchen, die dort nicht explizit erwähnt werden und von daher
  • Außerordentlicher Aufwand
    Unter außerordentlichem Aufwand werden alle Geschäftsvorgänge zusammengefasst, die - wie bei den außerordentlichen Erträgen - zwar ebenfalls durch den Unternehmenszweck verursacht wurden, die jedoch für den normalen betrieblichen Ablauf des Unternehmens unüblich sind. Würden dieser außerordentlichen Aufwand in der Kostenrechnung des aktuellen Geschäftsjahres berücksichtigt werden, so entstünde
  • Basel II
    Unter dem Begriff Basel II versteht man alle Eigenkapitalvorschriften, welche durch den Basler Ausschuss für Bankenaufsicht innerhalb der letzten Jahre vorgeschlagen wurden. Die Regeln müssen gemäß den EU-Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG seit dem 1. Januar 2007 in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union für alle Kreditinstitute und
  • Bauabzugsteuer
    Bei der Bauabzugssteuer handelt es sich um eine Besteuerungsform im Baugewerbe, welche zum 01.01.2002 mit dem Ziel eingeführt wurde, illegale Beschäftigungen auf dem Bau einzudämmen. So sind Auftraggeber von inländischen Bauleistungen seit diesem Zeitpunkt gesetzlich dazu verpflichtet, 15 % des Rechnungsbetrages einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Dies führt
  • Betriebsausgaben
    Bei Betriebsausgaben handelt es sich gemäß § 4 Abs. 4 EStG um Aufwednungen, die durch den Betrieb veranlasst werden. Sie können grundsätzlich nur im Zusammenhang mit Einkünften aus gewerblichen oder land- und forstwirtschaftlichen Betrieben sowie selbständiger Arbeit anfallen. Betriebsausgeben mindern den Gewinn eines Unternehmens. Damit die "betriebliche Veranlassung"
  • Betriebsstätte - Steuerobjekt
    Inhaltsübersicht 1. Begriff der Betriebsstätte 2. Inlandsbegriff 3. Ständiger, abhängiger Vertreter
  • Betriebsunterbrechung - Sachliche Steuerpflicht
    Nach § 2 Abs. 4 GewStG führen vorübergehende Betriebsunterbrechungen, die durch die Art des Betriebes veranlasst sind, nicht zum Erlöschen der Gewerbesteuerpflicht für die Zeit der Unterbrechung. Erfasst werden nur Unterbrechungen bzw. vorübergehende Einstellungen des Betriebes, die von vorneherein nur als befristet angesehen werden können (s. dazu R 2.6
  • Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft
    Die Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft e.V. (DStJG) ist eine gemeinnützige Vereinigung von Steuerjuristen zur Pflege des Steuerrechts in Forschung, Ausbildung und Praxis. Sie veranstaltet jeweils im Herbst eine Jahrestagung, wobei die Vorträge sowie die Diskussion in einem jährlich erscheinenden Tagungsband (erscheint im Dr. Otto-Schmidt-Verlag) veröffentlicht werden.
  • Deutscher Corporate Governance Kodex
    Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen
  • Dienstreise
    Zur Rechtslage ab 2008 vgl. Stichwort Auswärtstätigkeit Die Definition einer Dienstreise hatte bis 2007 Bedeutung. Ab 2008 ist der Begriff "Dienstreise" durch den Begriff "beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit" abgelöst worden. Beispiel: Ab 2008 liegt eine Auswärtstätigkeit vor, wenn der
  • Doppelbesteuerungsabkommen
    Werden Einkünfte innerhalb eines identischen Zeitraums ein weiteres Mal besteuert, bezeichnet man dies als Doppelbesteuerung. Durch ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen soll diese Problematik vermieden werde. Ein Doppelbesteuerungsabkommen kommt durch  völkerrechtliche Verträge zustande, die zwischen zwei oder mehr Staaten ausgehandelt werden, mit dem Ziel, Steuerobjekte so voneinander abzugrenzen,
  • Drei-Horizonte-Konzept
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Das Problem der Umsatzprognose 3. Das Drei-Horizonte-Konzept
  • Dreimonatsfrist - Reisekosten
    Ist ein Arbeitnehmer für eine gewisse Zeit von zu Hause bzw. von seiner regelmäßigen Arbeitsstätte abwesend, liegen sog. Dienstreisen bzw. ab 2008 Auswärtstätigkeiten vor, für die steuerliche Anreize geschaffen worden sind (Reisekosten). Regelmäßige Arbeitsstätte ist der ortsgebundene Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers, z.B. der Betrieb
  • ESt - Steuersatz
    Der Einkommensbesteuerung liegt der Einkommensteuertarif zu Grunde, der aus einer Progressionszone und einer Proportionalzone besteht. In der Proportionalzone wird das Einkommen mit einem gleich bleibenden Steuersatz belastet, während in der Progressionszone die Steuerbelastung mit der Höhe des Einkommenszuwachses überproportional steigt. Wurden die überschritten, galt 2002 und 2003
  • Finanzamt - Auskunft
    Gemäß § 89 AO haben Steuerpflichtige eine nAnspruch darauf, verbindliche Auskünfte seitens des Finanzamtes zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass der Steuerpflichtige gemäß der Rechtssprechung des BGH keinen Anspruch darauf hat, einen bestimmten rechtmäßigen Inhalt einer verbindlichen Auskunft zu bekommen. Eine derartige Auskunft ist nicht immer kostenlos:
  • Firmenwagen
    Inhaltsübersicht 1. Wahlrechte bei der Ermittlung des Arbeitslohns bzw. der Nutzungsentnahme 2. Methode 1 - Fahrtenbuchmethode 2.1
  • Freistellung - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Grundsatz 2. Antrag auf Freistellungsbescheinigung 3. Ablehnung der Freistellungsbescheinigung
  • Fremdkapital
    Das Fremdkapital eines Unternehmens entspricht den auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesenen Schulden, also Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Aus Fremdkapital leiten sich grundsätzlich Gläubigerforderungen ab (Zins- und Tilgungszahlungen). Diese Ansprüche genießen Vorrang vor denen der Eigenkapitalgeber. So sind etwa im Falle einer Insolvenz zuerst die Fremdkapitalgeber zu
  • Fristen - Jahresabschluss
    Inhaltsübersicht 1. Umfang des Jahresabschlusses 2. Handelsrechtliche Fristen 2.1 Einzelunternehmen / Personengesellschaften
  • Gesetz zur Umsetzung der Beitreibungsrichtlinie
    Inhaltsübersicht 1. Inhalt des Gesetzentwurfs der Bundesregierung 2. Beschlussempfehlung des Finanzausschusses 3. Gesetzesdokumente
  • Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    Bei den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der sowohl im HGB als auch in der AO Verwendung findet. Im Allgemeinen werden als diese Grundsätze angesehen: Belegprinzip , gemäß welchem für jede Buchung ein Beleg vorliegen muss, welcher sachlich und rechnerisch
  • Handelsbilanz
    Nach § 242 Abs. 1 HGB hat jeder Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen. Von dieser Vorschrift sind lediglich Einzelkaufleute im Sinne des § 241a HGB ("kleine Einzelkaufleute) ausgenommen.
  • Istbesteuerung
    Inhaltsübersicht 1. Anwendungszeiträume 2. Voraussetzungen 1. Anwendungszeiträume Für die Kalenderjahre 1996
  • Leistungsempfänger - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Leistungsempfänger 2. Aufteilungsfälle bei Einbeziehung des nichtunternehmerischen Bereichs 3. Bauträger
  • Leistungsempfänger - Steuerschuldner
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Umsätze 2.1 Werklieferungen, die durch im Ausland ansässige Unternehmer ausgeführt werden
  • Lohnsteuer
    Der Begriff Lohnsteuer ist jedem unselbständig beschäftigten Arbeitnehmer bekannt. Die Lohnsteuer ist eine der wesentlichen Stützen der Finanzierung des deutschen Staates. Im Gegensatz zu anderen nachgelagerten Steuern wie etwa der Einkommenssteuer, ist die Lohnsteuer eine vorgelagerte Steuer . Das bedeutet, dass sie direkt im Moment des Entstehungsanspruches abgeführt
  • Lohnsteueranmeldung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Lohnsteuer-Anmeldungszeitraum 3. Abgabestelle
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2011
    Ein Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2011 findet praktisch nicht statt. Die Lohnsteuerkarte 2010 ist vom Arbeitgeber auch für 2011 zu beachten, bevor ab 2012 die sog. elektronische Lohnsteuerkarte eingeführt werden soll. Die auf der Lohnsteuerkarte 2010 eingetragenen Lohnsteuerabzugsmerkmale (Steuerklasse, Freibetrag usw.) gelten auch für den Steuerabzug vom Arbeitslohn 2011 bis zur erstmaligen
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2012
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Berücksichtigung von volljährigen Kindern 3. Übertragung des Kinderfreibetrages
  • Mindest-Ist-Besteuerung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen 3. Vereinnahmung des Entgelts
  • Offenbarungsbefugnisse - Steuergeheimnis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Offenbarung zur Durchführung eines steuerlichen Verfahrens (§ 30 Abs. 4 Nr. 1 AO)
  • Pauschbetrag - Sonderausgaben
    Für gewisse (d.h. für Unterhaltsleistungen an den geschiedenen Ehegatten, Renten und dauernde Lasten, Kirchensteuer, Kinderbetreuungskosten , Berufsausbildungskosten usw.) und nach § 10b EStG wird, wenn keine oder geringere Aufwendungen als 36 EUR nachgewiesen werden, ein Sonderausgaben-Pauschbetrag abgezogen. Für Ehegatten, die nach § 26 EStG zusammen zur Einkommensteuer
  • Persönliche Voraussetzungen - Vorsteuerabzug
    Ein Vorsteuerabzug steht grundsätzlich nur Unternehmern zu. ist, wer eine nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen selbstständig ausübt, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt. Die Unternehmereigenschaft muss im Zeitpunkt des Bezugs einer Leistung gegeben sein. Ausgeschlossen von der Möglichkeit, Vorsteuern abzuziehen, sind Personen die unter die
  • Psychologen - Steuerbefreiungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen für Steuerfreiheit 3. Supervisionsleistungen
  • Reiseleistungen - Steuerbefreiungen
    Der gesamte Bereich der Besteuerung von Reiseleistungen musste zur Angleichung an die abweichenden EU-Regelungen geändert werden. Ziel war eine Umsatzbesteuerung des Letztverbrauchs von Reiseleistungen innerhalb der EG. Dazu wird bei den leistenden Unternehmern (im Regelfall Reiseveranstaltern oder Reisebüros) auf Art und Umfang der in Anspruch genommenen Reisevorleistungen abgestellt und
  • Selbstanzeige
    Der Begriff Selbstanzeige hat drei wesentliche Bedeutungen. Einmal ist es das Anzeigen einer Ordnungswidrigkeit, die man selbst begangen hat, zum anderen eine Möglichkeit im Steuerstrafrecht und weiter im Verlagswesen die Werbung auf Rezessionsseiten. Steuerhinterziehung Nach dem Paragraphen 371 der Abgabenordnung (§ 371 AO)
  • Steuerarten
    Die folgenden Fachbeiträge geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Steuerarten, mit denen Sie als Existenzgründer konfrontiert werden könnten.
  • Steuerbefreiungen
    Umsätze, die der Steuerpflicht unterliegen, weil einer der Grundtatbestände erfüllt ist, werden tatsächlich nur der Steuer unterworfen, wenn nicht eine der zahlreichen Steuerbefreiungen anwendbar ist. Diese Steuerbe-freiungen, die die vielfältigsten Sachverhalte betreffen, unterscheiden sich durch ihren Anwendungsbereich sowie durch ihre Folgen. Grundsätzlich gibt es folgende Abgrenzungen:
  • Steuerbescheid
    Der Steuerbescheid ist nicht nur das Dokument, in dem die für den Steuerpflichtigen wirksamen Steuern nach ihrem Zeitraum , dem Betrag und der Art der Steuer niedergeschrieben sind, sondern vielmehr auch und in erster Linie ein Verwaltungsakt , der darin besteht, das
  • Steuererklärung
    Mit einer Steuererklärung übermitteln Bürger und Unternehmen an die Finanzbehörden die Auskunft über ihre Einkünfte. Die Steuererklärung dient als Basis, um die Höhe der zu zahlenden Steuern zu ermitteln. Was ist eine Steuererklärung? Mit einer Steuererklärung werden die Angaben über
  • Steuererklärungen - Abgabefrist
    Für das Kalenderjahr 2011 sind die (Pflicht-)Erklärungen zur Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, zur gesonderten oder zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nach § 18 AStG gemäß § 149 Abs. 2 AO bis zum 31.05. 2012 bei den Finanzämtern abzugeben. Bei Steuerpflichtigen, die den Gewinn aus Land-
  • Steuerhinterziehung
    Bei der Steuerhinterziehung handelt es sich um eine Straftat, bei der eine steuerpflichtige Person ihrer Abgabepflicht nicht nachkommt. Bei einer Steuerhinterziehung werden steuerlich relevante Tatsachen den Finanzbehörden entweder komplett vorenthalten oder aber falsche Angaben gemacht. Wo ist die Steuerhinterziehung geregelt? In § 370 AO (Abgabenordnung)
  • Steuerhinterziehung - Selbstanzeige
    Steuerhinterziehung ist eine Straftat, welche auch mit einer Haftstrafe geahndet werden kann. Um diese zu vermeiden, besteht die Möglichkeit einer Selbstanzeige: Personen, welche Steuern hinterzogen haben und sich selbst anzeigen, können dadurch die Folgen einer Straftat vermeiden. Es besteht lediglich die Verpflichtung, die nichtbezahlten Steuern nachzuzahlen, zusätzlich noch 0,5
  • Steuerklassenwahl
    Arbeitnehmer-Ehegatten, die beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben, können wählen, ob sie beide in Steuerklasse IV oder Steuerklasse IV mit Faktorverfahren eingeordnet werden wollen oder ob einer die Steuerklasse III und der andere die Steuerklasse V erhalten soll. Die Wahl zwischen der Steuerklassenkombination III/V und IV/IV
  • Steuern
    Steuern steht für: den Plural von Steuer, eine Geldleistung an den Staat ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung Steuern (Systemtheorie), die gerichtete Beeinflussung des Verhaltens eines Systems von außen Steuerungstechnik, die Beeinflussung technologischer Prozesse nach einem vorgegebenen Plan Lenkung, die Beeinflussung der Fahrtrichtung
  • Steuerpflicht
    Nur natürliche Personen können unter das EStG fallen. Weder juristische Personen (Kapitalgesellschaften, Stiftungen, Vereine, Körperschaften des öffentlichen Rechts etc.) noch Personengesellschaften sind daher einkommensteuerpflichtig. Allerdings unterliegen die Gesellschafter einer Personengesellschaft, sofern es sich bei ihnen um natürliche Personen handelt, mit ihren Einkünften aus der Gesellschaft der Einkommensteuerpflicht. Personen, die
  • Steuerprüfung
    Die Steuerprüfung - in Amtsdeutsch heißt sie die Außenprüfung im Bereich des Steuerrechts - stellt eine Überprüfung der Gesamtheit steuerlich relevanter Sachverhalte dar. Ihr Sinn und Zweck ist, die Gleichmäßigkeit der Steuer zu gewährleisten, die Verhältnisse des Steuerpflichtigen zu prüfen und zu beurteilen und
  • Steuerstrafrechtler
    Ein Steuerstrafrechtler ist ein Anwalt, der auf das Steuerstrafrecht spezialisiert ist. In vielen Fällen handelt es sich bei einem Steuerstrafrechtler um einen Fachanwalt für Steuerrecht, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt auf das Steuerstrafrecht ausgerichtet hat. Warum Steuerstrafrechtler? Wenn es bei einem Steuerpflichtigen zu einer Steuerfahndung kommt, sieht
  • Steuersätze / Freibeträge - Erbschaftsteuerreform
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Freibeträge, § 16 ErbStG 3. Besonderer Versorgungsfreibetrag, § 17
  • Steuerverkürzung - Steuerstraftat
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Steuerverkürzung 2.1 Allgemeines zur Steuerverkürzung
  • Steueränderungen 2006
    Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Gesetz zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm (BGBl I 2005, 3682) 2.1
  • Steueränderungen 2011 / 2012
    In 2011 ergeben sich insbesondere Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2010 (BGBl. I S. 2794), das Haushaltsbegleitgesetz 2011 (BGBl. I S. 1885) und das Schwarzgeldbekämpfungsgesetz (BGBl. I S. 676). Das am 23.09.2011 von Bundestag und Bundesrat verabschiedete Steuervereinfachungsgesetz 2011 beinhaltet Gesetzesänderungen sowohl für 2011 als auch für 2012. Die Gesetzentwürfe
  • Territorialitätsprinzip
    Das Territorialitätsprinzip (auch Territorialprinzip genannt) betrifft eine Frage der Rechtsanwendung, beschäftigt sich also mit der Frage, welches Recht auf welche Personen wann und an welchem Ort anwendbar ist. Generell sagt das Territorialitätsprinzip, dass alle Personen der Oberhoheit und den Gesetzen des Staates unterworfen
  • USt - Schadensersatz
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Echter Schadensersatz 3. Unechter Schadensersatz
  • Umlaufvermögen - Vorsteuerberichtigung
    1. Allgemeines Da für die Frage des Vorsteuerabzugs die im Zeitpunkt des Erwerbs des Wirtschaftsguts gegebene Verwendungsabsicht des Unternehmers maßgeblich ist, bestand für Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens im § 15a UStG eine Regelungslücke. In den Fällen, in denen der Unternehmer das Wirtschaftsgut des Umlaufvermögens
  • Umsatzsteuererklärung
    Eine Umsatzsteuererklärung muss derjenige Unternehmer abgeben, der für ein Entgelt Leistungen oder Lieferungen im Inland ausführt. Niedergeschrieben ist das in § 1 und 2 des UstG. Der Unternehmer ist verpflichtet, termingemäß eine Umsatzsteuervoranmeldung oder eine Umsatzsteuererklärung vorzulegen. Geschichte Die ersten „Akzisen“
  • Umsatzsteuerprüfung
    Im Gegensatz zu den Lohnsteueraußenprüfungen sind im Umsatzsteuergesetz keine Rechtsnormen zu den Umsatzsteuerprüfungen zu finden. Die Rechtskompetenz zur Prüfung wird mit den §§ 193 ff. AO beziehungsweise dem § 196 AO begründet. Die Umsatzsteuerprüfung selbst erfolgt nach dem § 6 BpO der Betriebsprüfungsordnung. Wendet man diesen
  • Unbeschränkte Steuerpflicht
    Inhaltsübersicht 1. Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht 2. Unbeschränkte Körperschaftsteuerpflicht 1. Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht Nach §
  • Unfallkosten
    1. Unfall mit privatem PKW Ersetzt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Unfallkosten, so sind diese nur noch dann steuerfrei , wenn sie begrifflich den zugerechnet werden können. Ist dies der Fall, so gehören zu den lohnsteuerfrei ersetzbaren Unfallkosten die Reparaturaufwendungen und die Nebenkosten des
  • Unternehmerwechsel - Persönliche Steuerpflicht
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Besonderheiten bei Personengesellschaften 2.1 Gesellschafterwechsel
  • Unternehmerwechsel - Sachliche Steuerpflicht
    Geht ein Gewerbebetrieb auf einen anderen Unternehmer über, bleibt das Unternehmen zwar an sich bestehen. Nach § 2 Abs. 5 GewStG gilt der Übergang dennoch als Einstellung des Betriebes des bisherigen Unternehmers und Neugründung durch den Nachfolger. Damit endet die Gewerbesteuerpflicht beim übergehenden Unternehmer am Tag der Einstellung des
  • Veranlagung (Steuerrecht)
    Die Veranlagung ist im Steuerverfahren die Zusammenfassung von Ermittlungsverfahren und Festsetzungsverfahren. Das Steuerverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, das in der Abgabenordnung (AO) geregelt ist. Im Ermittlungsverfahren werden von der Finanzbehörde die Tatsachen ermittelt, aus denen sich die Besteuerung ergibt. Im Festsetzungsverfahren wird die konkrete Steuerschuld
  • Verwendungsabsicht - Vorsteuerabzug
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Verwendungsabsicht 3. Keine Verwendung/Leerstand
  • Vorausrechnungen - Vorsteuerabzug
    Entsprechend der Behandlung der Anzahlungen auf der Seite des leistenden Unternehmers, bei denen die Steuer spätestens im Zeitpunkt des Erhalts der Anzahlung entsteht, ist es für den Leistungsempfänger möglich aus diesen geleisteten Beträgen bereits den Vorsteuerabzug geltend zu machen, soweit ihm eine entsprechende vorliegt und er
  • Vorsteuerabzug
    Bei der Vorsteuer handelt es sich um jene Umsatzsteuer, die ein Unternehmer einem Geschäftspartner im Rahmen seiner Leistungen in Rechnung stellt. Es wird aber nur der Endverbraucher mit der Umsatzsteuer belastet, so dass der Geschäftspartner die gezahlte Vorsteuer von seinem Finanzamt erstatten lassen kann. Dieser Vorsteuerabzug ist unter der
  • Vorsteueraufteilung - Vorsteuerabzug
    Eine Vielzahl von Unternehmern tätigt sowohl steuerpflichtige Umsätze als auch solche, die von der Umsatzsteuer befreit sind. Soweit diese steuerfreien Umsätze den Vorsteuerabzug ausschließen, sind die insgesamt bei dem Unternehmer anfallenden Vorsteuern aufzuteilen und nur insoweit abzugsfähig, als sie auf die steuerpflichtigen Umsätze bzw. die Umsätze entfallen, die den
  • Werbegeschenke
    Werbegeschenke - z.B. an Kunden - kann der Arbeitgeber nur bis zu einem Netto-Betrag von 35 EUR im Wirtschaftsjahr (zuzüglich Mehrwertsteuer) als Betriebsausgaben buchen (§ 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG). Wird der Arbeitnehmer damit beauftragt, die Werbegeschenke zu kaufen und legt er die Kosten vor, so handelt es
  • Werbungskosten-Pauschbetrag
    Grundsätzlich müssen im Rahmen der Überschusseinkünfte die Werbungskosten einzeln nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden. Das gilt nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch bei den Kapitaleinkünften oder den sonstigen Einkünften. Damit nicht wegen geringfügiger Beträge ein Nachweis geführt werden muss, regelt der § 9a EStG zur Vereinfachung des
  • Werkzeuggeld
    Für Werkzeuge - nicht für andere Arbeitsmittel - die betrieblich genutzt werden, kann der Arbeitgeber eine steuerfreie Erstattung an den Arbeitnehmer vornehmen. Die LStR stellen deutlich heraus, dass die Steuerfreiheit für Werkzeuggeld ausschließlich für Handwerkszeug gilt, das zur leichteren Handhabung, Be- und Verarbeitung eines Gegenstandes dient.
  • Zuständiges Finanzamt - Bauabzugssteuer
    1. Zuständigkeit für Steuerabzugsverfahren Den Steuerabzug bei Bauleistungen verwaltet nicht das Finanzamt des Leistungsempfängers (Auftraggeber), sondern das für den Leistenden (Auftragnehmer) örtlich zuständige Finanzamt. Diesem Finanzamt hat der Leistungsempfänger den Abzugsbetrag anzumelden und abzuführen (§ 48a EStG). Dieses Finanzamt
  • steuerrechtlich - Zwangsmittelverbot
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Adressat der Norm 3. Selbstbelastung
  • Änderung des Lohnsteuerabzugs
    Legt der Arbeitnehmer zu Beginn des Jahres keine Lohnsteuerkarte bzw. Ersatzbescheinigung vor, kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer für Januar noch nach den Steuermerkmalen des abgelaufenen Jahres erheben. Legt der Arbeitnehmer später eine Steuerkarte oder Ersatzbescheinigung mit hiervon abweichenden Eintragungen vor, ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Lohnsteuerabzug zu
  • Überblick - Reiseleistungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Geltungsbereich 3. Begriff
  • Übersicht - Übernachtungskosten
    Ab 2008 sind die Reisekostenarten Dienstreise, Fahrtätigkeit und Einsatzwechseltätigkeit zur vorübergehenden Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden. Alternativ zu den tatsächlichen Kosten können bei Inlandsübernachtungen ohne Einzelnachweis 20 EUR und bei Übernachtungen im Ausland die Pauschbeträge (Übernachtungsgelder) steuerfrei erstattet werden (R 9.7 Abs. 3 LStR). Der
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Ratgeber
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    Den Ehepartner mit einem Minijob in der eigenen Firma zu beschäftigen und ihm auch einen Dienstwagen zur Verfügung zu stellen, ist zwar ungewöhnlich aber aus steuerrechtlicher Sicht durchaus machbar. Das hat zumindest das Finanzgericht Köln mit jetzt veröffentlichtem Urteil vom 27.09.2017 entschieden (Az.: 3 K 2547/16). Demnach sind ...
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    Mit einer Kurzinformation zu den sonstigen Besitz- und Verkehrsteuern vom 31.10.2014 hat die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen (OFD NRW) zum Umfang des Abzugs des güterrechtlichen Zugewinnausgleichs als Nachlassverbindlichkeit Stellung genommen. NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner, die im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben, erhalten in ...
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    Der BFH nahm mit einem Beschluss vom 08.10.2014 Stellung dazu, wann eine doppelte Haushaltsführung in den sog. "Wegverlegungsfällen" vorliegt (AZ.: VI R 7/13). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Koblenz führt aus: Als "Wegverlegungsfall" bezeichnet man es, wenn ein Steuerpflichtiger seinen Haupthausstand vom Beschäftigungsort aus privaten Gründen weg verlegt und einen ...

News zum Steuerrecht

Forenbeiträge zum Steuerrecht
  • Bildao. Belastungen bei der ESt-Erklärung (05.12.2006, 14:22)
    Sehr geehrtes Fachforenteam, .... wenn einem Privatmann die Heizung kaputt geht kann die Instandsetzung unter Umständen recht teuer werden ohne das einem dazu ein konkretes Verschulden trifft. Aus dieser Sachlage heraus ist die nachfolgende Frage zu verstehen .... Können diesbezgl. recht hohe Reparaturaufwendungen u. U. als außerordentliche Sonderbelastung / Sonderausgaben in einer ...
  • BildQuittung für Freundschaftsdienst-muss diese Einnahme versteuert werden ? (04.07.2016, 20:55)
    Hallo Ihr Lieben,folgender Fall:eine Haubesitzerin ist einige Monate im Ausland. Während dieser Zeit kümmert sich ein Freund um den Garten. Eines Tages steht ein großes Gerüst im Garten, der Nachbar lässt seine Fassade streichen.Die Hausbesitzerin weiß von nichts.Durch die Arbeiten ist der Garten beschädigt worden, u.a. die Bewässerungsanlage.Nach Abbau des ...
  • BildSteuererlass - wie und wann möglich? (16.11.2010, 16:21)
    Hallo liebe Forenmitglieder, zum Steuererlass heisst es bei Wikipedia: Der Erlass im Steuerrecht bedeutet das Erlöschen von Ansprüchen aus dem Steuerschuldverhältnis auf Antrag des Steuerschuldners. Dabei handelt es sich um eine Ermessensentscheidung der Behörde, die über den Antrag durch Verwaltungsakt entscheidet. Als persönlicher Erlassgrund kommt grundsätzlich die wirtschaftliche Situation des Antragstellers in ...

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