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Unterlagen für die Steuererklärung (© Fotodo - Fotolia.com)
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Steuerrecht

Das Steuerrecht regelt die Erhebung und Festsetzung von Steuern. Im engeren Sinne zählen hierzu die Steuergesetze, im weiteren Sinne auch die Gesetzgebung hinsichtlich der Steuerverwaltung und der Finanzgerichtsbarkeit. Nicht zum Steuerrecht gezählt werden diejenigen Normen des Rechts, die sich mit der Verteilung des Steueraufkommens beschäftigen. Dies sind in Deutschland Teile des Grundgesetzes sowie das Zerlegungsgesetz. Es existiert allgemeines und besonderes Steuerrecht. Zum allgemeinen Steuerrecht zählen die jeweiligen für die Einzelsteuer relevanten Rechtsgebiete, also unter anderem Finanzverwaltungsgesetz, Bewertungsgesetz, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht beinhaltet Einzelsteuergesetze wie zum Beispiel das UStG, das Körperschaftssteuergesetz, das Einkommensteuergesetz und viele andere. Auch das Steuerstrafrecht gehört zum Rechtsgebiet.

Legaldefinition der Steuer

Nach Paragraf 3 der Abgabenordnung sind Steuern geldwerte Leistungen, welche all denen auferlegt werden, auf die ein Tatbestand zutrifft, der von Gesetzes wegen eine Leistungspflicht beinhaltet. Sie stellen keine Gegenleistung für eine Leistung dar. Sie werden zur Erzielung von Einnahmen durch ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen – also Gemeinde, Land und Bund jedem Bürger auferlegt. Auch Ein- und Ausfuhrabgaben nach dem Artikel 4 Nr. 10 und 11 des Zollkodexes, sowie sogenannte Agrarabschöpfungen der EU sind hinzu zu zählen.

Steuerrechtsautonomie

Das Steuerrecht als solches ist ein autonomes, eigenständiges Rechtsgebiet. Hier kommen alle Rechtsnormen, welche in der Bundesrepublik das Steuerwesen regulieren, zum Tragen. Eine eigenständige Definition erfahren steuerrechtliche Tatbestände sowie Rechtsbegriffe. Es besteht auch dann keine Bindung an das Zivilrecht, wenn zivilrechtliche Begriffe in den Steuergesetzen benützt werden. Durch das Finanzverfassungsrecht sind die Grundsätze des bundesrepublikanischen Steuergesetzes in der deutschen Verfassung niedergeschrieben und festgelegt. Diesem Recht folgend sind Steuerverwaltungshoheit, Steuerertragshoheit und Steuergesetzgebungshoheit nach jeweils anderen Kriterien zwischen Gemeinden, Ländern und dem Bund aufgeteilt.

Steuerrechtsprinzipien

Beim Steuerrecht in Deutschland kommen nachstehende, im Übrigen im Grundgesetz verankerte Prinzipien zum Tragen. So wird nach der Leistungsfähigkeit besteuert, es gelten Nettoprinzip und Sozialstaatenprinzip, eine Gesetzmäßigkeit sowie eine Gleichmäßigkeit der Besteuerung.

Rechtsprechung

Durch den Artikel 108 Abs. 6 GG ist die Finanzgerichtsbarkeit durch Bundesgesetz klar und einheitlich geregelt. Die durch die Finanzgerichtsordnung eingerichteten Instanzen sind im Bund der Bundesfinanzhof und in den Ländern die verschiedenen Finanzgerichte in ihrer Funktion als obere Landesgerichte. Der außergerichtliche Rechtsbehelf ist vom Klageverfahren zu differenzieren. Hier, in diesem Einspruchsverfahren hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, einen Steuerbescheid, umfänglich überprüfen zu lassen, also in einem zügigen und kostenfreien Verfahren durch die Finanzbehörde auf Fehler überprüfen zu lassen beziehungsweise korrigieren zu lassen. In der Regel ist es ratsam einen Fachanwalt oder Rechtsanwalt zu beauftragen. Dieser kann den Steuerbescheid umfassend überprüfen und die errechnete Steuer überprüfen. Auch eine Steuerberatung ist möglich.

Verwaltung

Wie im Finanzverwaltungsgesetz niedergelegt, sind für die Verwaltung der Abgaben, in Übereinstimmung mit Steuerertragshoheit sowie dem föderalen Aufbau der Bundesrepublik Deutschland die nachfolgenden Behörden zuständig. Auf Bundesebene sind dies die Bundesfinanzbehörden, hier als oberste Behörde das Bundesministerium der Finanzen, als jeweilige Oberbehörden das Bundeszentralamt, die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein sowie die Bundeswertpapierverwaltung. Als Mittelbehörden dienen, soweit sie eingerichtet sind, die Bundesfinanzdirektionen und das Zollkriminalamt. Als örtliche Behörden jeweils die Hauptzollämter, Zollämter und Zollkommissariate sowie die Zollfahndungsämter. Auf Länderebene, zuständig für landesspezifische Aufgaben als oberste Instanz das Landesfinanzministerium, als Mittelbehörden die Oberfinanzdirektionen. Die Finanzämter als örtliche Behörden. Kommunalabgabengesetze und kommunale Satzungen regeln die jeweiligen kommunalen Abgaben.

Steuerarten

Abgaben  werden hinsichtlich der Steuerträgerschaft, der Steuergesetzgebungshoheit, der Steuerertragshoheit sowie anhand des Steuergegenstandes sowie der volkswirtschaftlichen Abgrenzung (einkommens- und vermögenswirksame) unterschieden. Der Steuerpflichtige bei direkter Besteuerung ist der wirtschaftlich belastete Bürger, bei der indirekten ist es ein Dritter, der die Steuer für den Bürger abführt. Zur Steuergesetzgebung sind nur Bund und Bundesländer berechtigt. In der Steuerertragshoheit, bei der Frage, wem die Erträge zukommen sollen, unterscheidet man Gemeinschaftssteuern, Bundessteuern, Ländersteuern sowie Gemeindesteuern. Es können Verbrauch, Ertrag, Umsatz und Besitz versteuert werden. Es existiert eine volkswirtschaftliche Abgrenzung in Importabgaben und Produktionsabgaben sowie in einkommens- und vermögenswirksame Steuern.

Steuererhebungszweck

Es gibt Abgaben mit Fiskalzweck, also Staatseinnahmen zur Aufrechterhaltung, Verbesserung und Schaffung von Infrastruktur, Steuern mit Lenkungszweck um bestimmte Verhaltensweisen des Steuerpflichtigen zu beeinflussen (Tabaksteuer), sowie mit Umverteilungszweck.

Eine Kanzlei mit zahlreichen Rechtsanwälten ist in der Lage, dass komplizierte Steuersystem umfassend zu würdigen, so dass diese potenzielle Mandanten umfassend beraten können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass steuerrechtliche Problem häufig in Verbindung mit dem Arbeitsrecht, Strafrecht und Gesellschaftsrecht stehen.  Gerade aufgrund der Komplexität ist der Gang zu einem Anwalt häufig unerlässlich. In Deutschland gibt es jedoch zahlreiche Rechtsanwälte und Fachanwälte, die etwaige Probleme lösen können.


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Steuerrecht erklärt von A bis Z

  • Abführung - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Verpflichtung zum Steuerabzug 2. Abführungszeitpunkt 3. Anmeldung
  • Abgaben
    Als "Abgaben" werden jene materiellen Aufwendungen bezeichnet, welche von Personen an Empfangsberechtigte zu leisten sind. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Zahlungen, welche kraft öffentlicher Finanzhoheit erhoben werden und dem Ziel der Einnahme von Geldern dienen. Am häufigsten sind Abgaben in Form von Steuern zu finden, die von steuerpflichtigen
  • Abrechnung - Bauabzugssteuer
    Sofern die Verpflichtung zum Steuerabzug besteht (), behält der Leistungsempfänger 15% des Rechnungsbetrags ein und führt diesen an das Finanzamt des Leistenden ab (vgl. , ). Diese 15 % werden dem Leistenden von der ihm zustehenden Rechnungssumme der erbrachten Bauleistung zunächst vorenthalten. Es muss aber sichergestellt sein, dass
  • Abschlussprüfer
    Bei Abschlussprüfern handelt es sich um natürliche Personen oder Personengruppen, welche die Jahresabschlüsse von Unternehmen und Konzernen überprüfen. Während die Prüfungen ausschließlich von natürlichen Personen durchgeführt werden, kann es sich bei den Abschlussprüfern auch um eine Gruppe, bestehend aus mehreren Personen, handeln. Die Prüfung erfolgt bezüglich der formellen Ordnungsmäßigkeit
  • Abschlussprüfung
    Abschlussprüfung steht für: Abschlussprüfung (Berufsausbildung), die Prüfung zum Abschluss der Berufsausbildung die Prüfung eines Jahresabschlusses in der Wirtschaft Abschlussprüfung wird synonym gebraucht für: Hochschulprüfung, die Prüfung zum Erreichen des Hochschulabschlusses die Prüfung zum Erreichen des Realschulabschlusses
  • Absetzung für Abnutzung
    Als Absetzung für Abnutzungen (kurz AfA ; handelsrechtlich Abschreibungen) wird die steuerrechtlich zu ermittelnde Wertminderung von Anlagevermögen bezeichnet. Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Abgrenzung
  • Abstimmung - Buchführung
    Unter Abstimmung versteht man in der Buchhaltung den Prozess der Sicherstellung der Übereinstimmung der Daten verschiedener Konten, Kontenkreisen oder Haupt- und Nebenbücher. Die Abstimmung kann durch einen Vergleich der Einzelgeschäfte, aggregierter Werte oder Prüfziffern erfolgen. Die Abstimmung ist dann erfolgreich, wenn beide Seiten identische Werte
  • AfA
    Bei der AfA (Absetzung für Abnutzungen) handelt es sich um die Wertminderung von Anlagevermögen, welche steuerrechtlich zu ermitteln ist. Gemäß dem deutschen Einkommensteuergesetz hat die AfA in dem Kalendermonat zu beginnen, in dem die Anschaffung beziehungsweise Herstellung erfolgt ist. Für jeden Kalendermonat ist ein Zwölftel der Jahres-AfA anzusetzen.
  • Allgemeine Anmeldungen
    Im Rahmen der Neugründung eines Betriebes sind natürlich mit den jeweiligen Versorgungsunternehmen (Strom, Wasser, Müll, Heizung) rechtzeitig Verträge abzuschließen. Praxistipp: Bei der Einrichtung von Büroräumen in einem Wohngebiet ist mit der Stadt- oder Gemeindeverwaltung abzuklären, ob dies dort zulässig ist. Dies ist durchaus
  • Allgemeines - Digitale Betriebsprüfung
    Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Die GoBs als Grundlage der digitalen Betriebsprüfung 3. Die
  • Allgemeines - Internationale Steuerplanung
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Aufgaben und Ziele der internationalen Steuerplanung 3. Systematisierung der
  • Allgemeines - Trends im Controlling
    1. Überblick Nichts ist beständiger als der Wandel! Diese oft zitierte Weisheit beschreibt durchaus treffend die Realität, in der sich die Unternehmen zurzeit befinden. Wollen Unternehmen langfristig erfolgreich sein, müssen sie - und mit ihnen das Controlling - flexibel auf neue Anforderungen reagieren.
  • Altersvorsorge
    Das Niveau der zu erwartenden gesetzlichen Rente wird in den nächsten Jahren weiter sinken. Darüber hinaus will der Gesetzgeber die späteren Rentenleistungen höher (voll) besteuern. Deshalb hat der Gesetzgeber die unter diesem Stichwort angesprochene, ergänzende " Riester-Förderung " ab 2002 zur besseren Altersvorsorge eingeführt und zudem ab 2005 einen
  • Antragsveranlagung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Wegfall der Zweijahresfrist 3. Festsetzungsverjährung
  • Antragsverfahren - Altersvorsorge
    Die dualen Möglichkeiten, für einen Altersvorsorgevertrag staatliche Förderungen zu erhalten, bedingen auch einen nicht unerheblichen Verwaltungsaufwand (). Sowohl die Zulage für die Altersvorsorge () als auch der alternative Sonderausgabenabzug () werden grundsätzlich nicht automatisch, sondern auf Initiative (auf Antrag) des Anlegers (Jahr für Jahr) gewährt. Der Anleger schließt
  • Arbeitnehmer-Pauschbetrag
    Damit Arbeitnehmer nicht alle Werbungskosten im Einzelnen nachweisen müssen, wird bei Ermittlung der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit bis 2010 ein Pauschbetrag von 920 EUR berücksichtigt. Dieser Pauschbetrag ist bereits in den Lohnsteuertabellen eingearbeitet. Sollen höhere Werbungskosten bereits beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden, kann ein Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eingetragen werden.
  • Arbeitsgemeinschaften - Steuerobjekt
    Eine besondere Regelung erfahren Arbeitsgemeinschaften in § 2a GewStG. Arbeitsgemeinschaften kommen häufig im Baugewerbe vor, wo Unternehmen sich gemeinsam an Aufträgen beteiligen, die sie alleine wegen der Größe oder Komplexität nicht durchführen könnten. Dabei handelt es sich um Gesellschaften des bürgerlichen Rechts . Sie sind
  • Arbeitskleidung
    Die Kosten für Arbeitskleidung, auch für typische Arbeitskleidung, trägt der Arbeitnehmer grundsätzlich selbst. Stellt der Arbeitgeber die Arbeitskleidung unentgeltlich zur Verfügung, entsteht ggf. ein zu versteuernder geldwerter Vorteil. Die Beantwortung der Frage, ob ein vom Arbeitgeber gewährter Vorteil Arbeitsentgelt ist oder ganz überwiegend im eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers gewährt
  • Arbeitszeitkonten
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Portabilität 3. Werterhaltungsgarantie/Zeitwertkontengarantie
  • Asset Deal
    Der Erwerb von ganzen Unternehmen oder Unternehmensteilen durch die Übernahme der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wird als Asset Deal bezeichnet. Im Unterschied hierzu nennt den Erwerb durch eine Übertragung des Rechtsträgers im Wege des Anteils- bzw. des Beteiligungserwerbs Share Deal . Bei
  • Aufrechnung - Rechnung
    Für die gelten bezüglich der Aufrechnung von Forderungen ebenfalls besondere Regelungen und Voraussetzungen abweichend von den Regeln zur "normalen" Buchführung. Voraussetzungen der Aufrechnung sind im Einzelnen: Gegenseitigkeit der Forderungen: Der Schuldner der einen Forderung ist zugleich der Gläubiger der Gegenforderung und umgekehrt.
  • Aufwand
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Begriffsbestimmung 3. Betrieblicher Aufwand
  • Aufzeichnung des Warenein- und -ausgangs - GoB
    Inhaltsübersicht 1. Aufzeichnung des Wareneingangs (§ 143 AO) 1.1 Personenkreis 1.2 Gegenstand der Aufzeichnungen
  • Außenprüfung
    Die Außenprüfung ist eine – von der Finanzbehörde im Außendienst vorzunehmende – Gesamtüberprüfung steuerlich relevanter Sachverhalte. Die Außenprüfung dient der Ermittlung, Prüfung und Beurteilung der Verhältnisse eines Steuerpflichtigen um die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherzustellen. Weil eine umfangreiche steuerliche Überprüfung – neben der Steuerfahndung – den
  • Außergewöhnliche Belastungen - Steuererklärung
    Persönliche finanzielle Ausgaben bleiben normalerweise bei der Steuererklärung unberücksichtigt. Doch es gibt Ausnahmen, welche als „außergewöhnliche Belastungen“ bezeichnet werden. Diese können sich steuermindernd auswirken. Bei den außergewöhnlichen Belastungen wird differenziert zwischen jenen, welche ausdrücklich im Einkommensteuergesetz definiert werden, und solchen, die dort nicht explizit erwähnt werden und von daher
  • Betriebsaufspaltung - Steuerobjekt
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Wesentliche Betriebsgrundlage 3. Änderung der Rechtsprechung zur Bedeutung der
  • Betriebsstätte - Steuerobjekt
    Inhaltsübersicht 1. Begriff der Betriebsstätte 2. Inlandsbegriff 3. Ständiger, abhängiger Vertreter
  • Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft
    Die Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft e.V. (DStJG) ist eine gemeinnützige Vereinigung von Steuerjuristen zur Pflege des Steuerrechts in Forschung, Ausbildung und Praxis. Sie veranstaltet jeweils im Herbst eine Jahrestagung, wobei die Vorträge sowie die Diskussion in einem jährlich erscheinenden Tagungsband (erscheint im Dr. Otto-Schmidt-Verlag) veröffentlicht werden.
  • Dienstreise
    Zur Rechtslage ab 2008 vgl. Stichwort Auswärtstätigkeit Die Definition einer Dienstreise hatte bis 2007 Bedeutung. Ab 2008 ist der Begriff "Dienstreise" durch den Begriff "beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit" abgelöst worden. Beispiel: Ab 2008 liegt eine Auswärtstätigkeit vor, wenn der
  • Drei-Horizonte-Konzept
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Das Problem der Umsatzprognose 3. Das Drei-Horizonte-Konzept
  • Einheitswert
    Mit dem Begriff Einheitswert wird ein Wert bezeichnet, der für mehreren Steuern als gleichmäßig als Grundlage zur Besteuerung dient. Dazu gehören beispielsweise die Vermögenssteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Grunderwerbssteuer oder Erbschaftssteuer) [1] . Einheitswerte werden zurzeit für inländischen Grundbesitz, und zwar für Grundstücke und land- und forstwirtschaftliches Vermögen
  • Elektronische Steuererklärung
    Als "elektronische Steuererklärung" (ELSTER) wird die elektronische Übermittlung von Steuerdaten an das zuständige Finanzamt bezeichnet. Da Steuererklärungen bei den Finanzämtern elektronisch bearbeitet werden, müssen die FA-Angestellten die Daten der Steuerpflichtigen in ihre Computersysteme einpflegen. Wenn ein Steuerpflichiger sich zur Nutzung eines ELSTER-Programmes enttscheidet, vereinfacht dies nicht nur die
  • Finanzamt - Auskunft
    Gemäß § 89 AO haben Steuerpflichtige eine nAnspruch darauf, verbindliche Auskünfte seitens des Finanzamtes zu erhalten. Dabei ist zu beachten, dass der Steuerpflichtige gemäß der Rechtssprechung des BGH keinen Anspruch darauf hat, einen bestimmten rechtmäßigen Inhalt einer verbindlichen Auskunft zu bekommen. Eine derartige Auskunft ist nicht immer kostenlos:
  • Gesetz zur Umsetzung der Beitreibungsrichtlinie
    Inhaltsübersicht 1. Inhalt des Gesetzentwurfs der Bundesregierung 2. Beschlussempfehlung des Finanzausschusses 3. Gesetzesdokumente
  • Grundsteuer / Grundsteuermessbetrag
    Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (Objektsteuer), die auf das Eigentum an Grundstücken sowie deren Bebauung, das heißt auf dessen Beschaffenheit, Eigentum und dessen Wert, erhoben wird. Zu beachten ist, dass im Mittelpunkt dieser Steuer der Grundbesitz , also ein Objekt, und keine natürliche oder juristische
  • Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
    Bei den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der sowohl im HGB als auch in der AO Verwendung findet. Im Allgemeinen werden als diese Grundsätze angesehen: Belegprinzip , gemäß welchem für jede Buchung ein Beleg vorliegen muss, welcher sachlich und rechnerisch
  • Istbesteuerung
    Inhaltsübersicht 1. Anwendungszeiträume 2. Voraussetzungen 1. Anwendungszeiträume Für die Kalenderjahre 1996
  • Kraftfahrzeugsteuer
    Bei der Kraftfahrzeugsteuer handelt es sich um eine Verkehrssteuer . Gemäß den Artikeln 106 und 108 des Grundgesetzes unterliegt die Verwaltungshoheit sowie die Ertragshoheit dem Bund. Die Kraftfahrzeugsteuer wird vom Fahrzeughalter erhoben, wenn dieser ein Fahrzeug besitzt, das zum Verkehr auf öffentlichen Straßen bestimmt ist.
  • Leistungsbezug - Vorsteuerabzug
    Ein Vorsteuerabzug kommt grundsätzlich nur in Betracht, wenn der eine Leistung durch einen anderen Unternehmer bezogen hat. Leistungen sind oder . Diese Leistungen müssen im Inland erbracht sein und der deutschen Umsatzsteuer unterliegen. Der Vorsteuerabzug ist erst nach erbrachter Leistung zulässig, eine Ausnahme besteht nur bei Vorausrechnungen
  • Leistungsempfänger - Bauabzugssteuer
    Inhaltsübersicht 1. Leistungsempfänger 2. Aufteilungsfälle bei Einbeziehung des nichtunternehmerischen Bereichs 3. Bauträger
  • Leistungsempfänger - Steuerschuldner
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Umsätze 2.1 Werklieferungen, die durch im Ausland ansässige Unternehmer ausgeführt werden
  • Lohnsteueraußenprüfung
    Mit der Lohnsteueraußenprüfung überprüft das zuständige Finanzamt bei einem lohnsteuerpflichtigen Arbeitgeber die Rechtmäßigkeit der abgeführten Lohnsteuer. Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, die auf den Arbeitslohn seines Arbeitnehmers entfallende Lohnsteuer, deren Höhe sich nach den Angaben auf der Lohnsteuerkarte richtet, an das für den Arbeitgeber
  • Lohnsteuerbescheinigung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Bescheinigung der Arbeitnehmerbeiträge zur gesetzlichen Kranken- und sozialen Pflegeversicherung bei freiwillig Versicherten 3.
  • Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2010
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Eintragung von Freibeträgen 3. Lohnsteuerratgeber 2010
  • Mini-Jobs - Pauschalierung der Lohnsteuer
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Einheitliche Einzugsstelle 3. Lohnsteuerpauschalierung mit 20 %
  • Nachentrichtung der Steuerbeträge - Selbstanzeige
    Inhaltsübersicht 1. Sinn und Zweck der Vorschrift 2. Zugunsten des die Selbstanzeige erstattenden Tatbeteiligten hinterzogene Steuern 3.
  • Nachweis - Krankheitskosten
    Krankheitskosten sind grundsätzlich als außergewöhnliche Belastungen gem. § 33 EStG abzugsfähig. Der Umstand, dass Steuerpflichtige weder ein zeitlich vor den Aufwendungen erstelltes amts- oder vertrauensärztliches Gutachten noch ein Attest eines anderen öffentlich-rechtlichen Trägers zur medizinischen Indikation der streitigen Anschaffungskosten vorgelegt haben, steht nach neuer Auffassung des BFH dem
  • Nichtvorlage der Lohnsteuerkarte
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Schuldhafte Nichtvorlage 3. Änderung nach Vorlage/Rückgabe der Steuerkarte (§
  • Psychologen - Steuerbefreiungen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Voraussetzungen für Steuerfreiheit 3. Supervisionsleistungen
  • Rentenbesteuerung
    Unter Rentenbesteuerung versteht man die nachgelagerte Besteuerung von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung . Betroffen von der Rentenbesteuerung sind dabei nicht nur Altersrenten , sondern auch Hinterbliebenenrenten und Renten aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit . Was bedeutet die Rentenbesteuerung? Auch
  • Speisen - Steuersatz
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abgrenzung Lieferung / sonstige Leistung 3. Rechtsfolgen
  • Steuerarten
    Die folgenden Fachbeiträge geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Steuerarten, mit denen Sie als Existenzgründer konfrontiert werden könnten.
  • Steuerausweis - Rechnung
    Eine Rechnung ist umsatzsteuerlich nur von Bedeutung, wenn in ihr die Umsatzsteuer offen ausgewiesen wird. Nur dieser offene Ausweis berechtigt den Rechnungsempfänger dazu, den Vorsteuerabzug in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig wird außerdem der Rechnungsaussteller dadurch verpflichtet, die Umsatzsteuer abzuführen, soweit er sie nicht bereits wegen der erbrachten Leistung schuldet.
  • Steuererklärung
    Mit einer Steuererklärung übermitteln Bürger und Unternehmen an die Finanzbehörden die Auskunft über ihre Einkünfte. Die Steuererklärung dient als Basis, um die Höhe der zu zahlenden Steuern zu ermitteln. Was ist eine Steuererklärung? Mit einer Steuererklärung werden die Angaben über
  • Steuerfreibeträge
    „Steuerfreibetrag“ ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bezeichnet typischerweise Freibeträge für die Einkommensteuer. Grundsätzlich handelt es sich im steuerrechtlichen Sinn bei Steuerfreibeträgen um Beträge, welche die Grundlage der Steuerbemessung reduzieren. Im Gegensatz zu Steuerfreibeträgen stehen die Freigrenzen. Bei Freigrenzen müssen bei einer Überschreitung die Einnahmen
  • Steuerfreiheit - Direktversicherung
    Direktversicherung bezeichnet die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über ein Versicherungsunternehmen. Diese Möglichkeit ist verwandt mit der Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über eine Pensionskasse. Hierunter ist eine Versicherung zu verstehen, die der Arbeitgeber in der Regel als Versicherungsnehmer zugunsten des Arbeitnehmers abgeschlossen hat und bei der der Arbeitnehmer bzw. seine
  • Steuerhinterziehung
    Bei der Steuerhinterziehung handelt es sich um eine Straftat, bei der eine steuerpflichtige Person ihrer Abgabepflicht nicht nachkommt. Bei einer Steuerhinterziehung werden steuerlich relevante Tatsachen den Finanzbehörden entweder komplett vorenthalten oder aber falsche Angaben gemacht. Wo ist die Steuerhinterziehung geregelt? In § 370 AO (Abgabenordnung)
  • Steuerliche Leistungsfähigkeit
    Bei dem Leistungsfähigkeitsprinzip handlet es sich um ein fundamentales Prinzip der Besteuerung. Gemäß diesem soll jeder nach Maßgabe seiner individuellen ökonomischen Leistungsfähigkeit zur Finanzierung staatlicher Leistungen beitragen. Eine konkrete Definition der Leistungsfähigkeit besteht nicht. Zu deren Feststellung stehen prinzipiell drei verschiedene Indikatoren zur Verfügung: Einkommen, Konsum und Vermögen.
  • Steuerpflicht
    Nur natürliche Personen können unter das EStG fallen. Weder juristische Personen (Kapitalgesellschaften, Stiftungen, Vereine, Körperschaften des öffentlichen Rechts etc.) noch Personengesellschaften sind daher einkommensteuerpflichtig. Allerdings unterliegen die Gesellschafter einer Personengesellschaft, sofern es sich bei ihnen um natürliche Personen handelt, mit ihren Einkünften aus der Gesellschaft der Einkommensteuerpflicht. Personen, die
  • Steuerrecht - Gemeinsame Veranlagung
    Eheleute können entscheiden, ob sie bei ihrer Steuererklärung eine getrennnte oder eine gemeinsame Veranlagung wünschen. Relevant ist die gemeinsame Veranlagung nur für Ehepaare, bei denen nur einer berufstätig ist, oder bei denen starke Unterschiede bei der Höhe des Einkommens bestehen. Bei der gemeinsamen Veranlagung werden die Einkünfte beider
  • Steuerrecht - Sonstige Einkünfte
    Bei den "sonstigen Einkünften" handelt es sich um eine eigenständige Einkunftsart bei der Einkommensteuer. Sie kommt zum Tragen, wenn Einkünfte keiner anderen Art von Einkünften zugeordnet werden können. Zu diesen zählen beispielsweise Einkünfte, welche aus gelegentlichen Vermietungen beweglicher Gegenstände erzielt werden. § 22 EStG definiert die Einkunftsarten bei
  • Steuerstrafverfahren
    Im Steuerstrafverfahren sind die im Verfahren ermittelnden Amtsträger zum einen als Finanzbehörde für die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen und zum anderen als Polizeibehörde für die Verfolgung von Steuerstraftaten zuständig. Hinzu tritt die Zuständigkeit der Straf- und Bußgeldsachenstelle als Staatsanwaltschaft, wenn die Staatsanwaltschaft nicht originär zuständig ist (§ 386 Abs. 2
  • Steuerstrafverfahren - Einleitung - Rechtsfolgen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Abgrenzung rechtlich selbstständiger Verfahren 3. Bezeichnung des Verfahrensbeteiligten
  • Steuerstrafverfahren - Einleitung - Rechtsschutz
    Mit der Einleitung des Strafverfahrens beginnt das Steuerstrafverfahren als rechtlich selbstständiges, vom Besteuerungsverfahren abgegrenztes Verfahren. Die Maßnahme der Finanzbehörde, der Polizei, der Staatsanwaltschaft, einer ihrer Hilfsbeamten oder des Strafrichters, die nach § 397 Abs. 1 AO erkennbar darauf abzielt, gegen jemanden wegen einer Steuerstraftat (§ 369 AO) strafrechtlich
  • Steuerzahltermine
    Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Termine, zu denen die unterschiedlichen Steuern zu zahlen sind. Bei Nichtzahlung bzw. nicht fristgerechter Zahlung drohen Säumniszuschläge. Änderung bei Scheckzahlungen ab 2007 Im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2007 vom 13.12.2006 wurde neu geregelt, dass bei
  • Steueränderungen 2006
    Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Gesetz zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm (BGBl I 2005, 3682) 2.1
  • Strategische Geschäftseinheiten
    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. Organisation von strategischen Geschäftseinheiten 2.1 Strategische Geschäftseinheiten in divisional organisierten Unternehmen
  • Thesaurierungsbegünstigung - Gewerbesteueranrechnung
    1. Thesaurierungsbegünstigung nach § 34a EStG Nach dem durch die Unternehmensteuerreform 2008 in das EStG eingefügten, ab dem VZ 2008 geltenden § 34a EStG können bei der Einkommensteuerveranlagung 2008 auf Antrag bestimmte, nicht entnommene Gewinne von Einzelunternehmern und Personengesellschaften progressionsunabhängig mit 28,25 % zzgl.
  • Umlaufvermögen - Vorsteuerberichtigung
    1. Allgemeines Da für die Frage des Vorsteuerabzugs die im Zeitpunkt des Erwerbs des Wirtschaftsguts gegebene Verwendungsabsicht des Unternehmers maßgeblich ist, bestand für Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens im § 15a UStG eine Regelungslücke. In den Fällen, in denen der Unternehmer das Wirtschaftsgut des Umlaufvermögens
  • Umlaufvermögen im Steuerrecht - Abschreibung
    Inhaltsübersicht 1. Wertansätze 2. Teilwertabschreibung 2.1 Abschreibungswahlrecht
  • Umsatzsteuererklärung
    Eine Umsatzsteuererklärung muss derjenige Unternehmer abgeben, der für ein Entgelt Leistungen oder Lieferungen im Inland ausführt. Niedergeschrieben ist das in § 1 und 2 des UstG. Der Unternehmer ist verpflichtet, termingemäß eine Umsatzsteuervoranmeldung oder eine Umsatzsteuererklärung vorzulegen. Geschichte Die ersten „Akzisen“
  • Umsatzsteuerprüfung
    Im Gegensatz zu den Lohnsteueraußenprüfungen sind im Umsatzsteuergesetz keine Rechtsnormen zu den Umsatzsteuerprüfungen zu finden. Die Rechtskompetenz zur Prüfung wird mit den §§ 193 ff. AO beziehungsweise dem § 196 AO begründet. Die Umsatzsteuerprüfung selbst erfolgt nach dem § 6 BpO der Betriebsprüfungsordnung. Wendet man diesen
  • Unberechtigter Steuerausweis
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Begriff 3. Rechnungsberichtigung
  • Unbeschränkte Steuerpflicht
    Inhaltsübersicht 1. Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht 2. Unbeschränkte Körperschaftsteuerpflicht 1. Unbeschränkte Einkommensteuerpflicht Nach §
  • Unentgeltliche Lieferung
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Entnahme eines Gegenstandes (§ 3 Abs. 1b Nr. 1 UStG) 2.1
  • Unfallkosten
    1. Unfall mit privatem PKW Ersetzt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern Unfallkosten, so sind diese nur noch dann steuerfrei , wenn sie begrifflich den zugerechnet werden können. Ist dies der Fall, so gehören zu den lohnsteuerfrei ersetzbaren Unfallkosten die Reparaturaufwendungen und die Nebenkosten des
  • Unterhalt Steuer/ Absetzbarkeit
    Laut dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) besteht in Deutschland eine Unterhaltsregelung, die besagt, dass Personen für in bestimmter Beziehung zu ihnen stehende andere Menschen unterhaltspflichtig sind, sofern diese nicht in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Diese Personen sind Ehegatten Eltern ehelicher sowie nichtehelicher
  • Unternehmen - Vorsteuerabzug
    Eine oder sonstige Leistung muss an den Unternehmer für sein ausgeführt werden, um den Vorsteuerabzug zu ermöglichen. Leistungen an Dritte oder für den nichtunternehmerischen Bereich lassen einen Vorsteuerabzug nicht zu. Entscheidende Bedeutung hat die Bestimmung des Leistungsempfängers sowie die Entscheidung, ob die Leistung für das Unternehmen des
  • Unternehmerwechsel - Sachliche Steuerpflicht
    Geht ein Gewerbebetrieb auf einen anderen Unternehmer über, bleibt das Unternehmen zwar an sich bestehen. Nach § 2 Abs. 5 GewStG gilt der Übergang dennoch als Einstellung des Betriebes des bisherigen Unternehmers und Neugründung durch den Nachfolger. Damit endet die Gewerbesteuerpflicht beim übergehenden Unternehmer am Tag der Einstellung des
  • Veranlagung (Steuerrecht)
    Die Veranlagung ist im Steuerverfahren die Zusammenfassung von Ermittlungsverfahren und Festsetzungsverfahren. Das Steuerverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, das in der Abgabenordnung (AO) geregelt ist. Im Ermittlungsverfahren werden von der Finanzbehörde die Tatsachen ermittelt, aus denen sich die Besteuerung ergibt. Im Festsetzungsverfahren wird die konkrete Steuerschuld
  • Vereinfachte Steuererklärung
    Die Vereinfachte Steuererklärung für Arbeitnehmer ist inzwischen flächendeckend im gesamten Bundesgebiet zuzulassen. Als Vereinfachung müssen die Daten der Lohnsteuerbescheinigung nicht mehr eingetragen werden. Diese Zahlen werden vom Finanzamt direkt von der elektronisch übermittelten Lohnsteuerbescheinigung übernommen. Die vereinfachte Steuererklärung ist für Arbeitnehmer gedacht, die außer den lohnsteuerpflichtigen Einkünften keine
  • Verlustabzug
    Inhaltsübersicht 1. Rechtslage ab 2004 2. Rechtslage von 1999 bis 2003 2.1 Übergangsregelung (§ 52
  • Vermögenssteuer
    Bei der Vermögensteuer handelte es sich um eine Steuer, welche auf das Vermögen eines Steuerpflichtigen zu entrichten war. Berechnet wurde sie vom Wert des Nettovermögens (= Bruttovermögen abzüglich Schulden), das zu einem bestimmten Stichtag vorhanden gewesen ist. Die Höhe des jeweils zu entrichtenden Steuerbetrags wurde gemäß § 6 VStG
  • Vorsteuerabzug
    Bei der Vorsteuer handelt es sich um jene Umsatzsteuer, die ein Unternehmer einem Geschäftspartner im Rahmen seiner Leistungen in Rechnung stellt. Es wird aber nur der Endverbraucher mit der Umsatzsteuer belastet, so dass der Geschäftspartner die gezahlte Vorsteuer von seinem Finanzamt erstatten lassen kann. Dieser Vorsteuerabzug ist unter der
  • Werbegeschenke
    Werbegeschenke - z.B. an Kunden - kann der Arbeitgeber nur bis zu einem Netto-Betrag von 35 EUR im Wirtschaftsjahr (zuzüglich Mehrwertsteuer) als Betriebsausgaben buchen (§ 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG). Wird der Arbeitnehmer damit beauftragt, die Werbegeschenke zu kaufen und legt er die Kosten vor, so handelt es
  • Werbungskosten-Pauschbetrag
    Grundsätzlich müssen im Rahmen der Überschusseinkünfte die Werbungskosten einzeln nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden. Das gilt nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch bei den Kapitaleinkünften oder den sonstigen Einkünften. Damit nicht wegen geringfügiger Beträge ein Nachweis geführt werden muss, regelt der § 9a EStG zur Vereinfachung des
  • Zuordnung - Vorsteuerabzug
    Bei Gegenständen, die sowohl dem unternehmerischen als auch dem nichtunternehmerischen Bereich des Unternehmers dienen sollen, hat dieser bei so genannten einheitlichen Gegenständen grundsätzlich ein Wahlrecht, ob er diesen Gegenstand seinem Unternehmen zuordnen will oder nicht. Diese Entscheidung trifft er regelmäßig durch die Geltendmachung des Vorsteuerabzugs. Bei der Lieferung
  • Zusammenrechnung und Mindesterbschaftsteuer - Erbschaftsteuerreform
    Nach § 14 ErbStG werden mehrere innerhalb von zehn Jahren von derselben Person anfallende Vermögensvorteile (Schenkungen, Erbfälle) zur Vermeidung von Progressionsvorteilen in der Weise zusammengerechnet, dass dem letzten Erwerb die früheren Erwerbe nach ihrem früheren Wert zugerechnet werden. Von der Steuer für den Gesamtbetrag wird die Steuer abgezogen,
  • Zuständiges Finanzamt - Bauabzugssteuer
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  • Übersicht - Reisekosten
    Ab 01.01.2008 ist das Reisekostenrecht neu geregelt worden. Die Begriffe Dienstreise, Einsatzwechseltätigkeit und Fahrtätigkeit sind zur Auswärtstätigkeit zusammengefasst worden (R 9.4 LStR ). Das Stichwort Auswärtstätigkeit enthält einen Überblick zur Neuregelung. Anbei eine Übersicht zu den berücksichtigungsfähigen Reisekosten:
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