Rechtsanwalt für Prüfungsrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Prüfungsrecht

Prüfungen stehen für jeden Menschen im Laufe seines Lebens ein- oder mehrmals an. Damit wird der Kenntnis- oder Leistungsstand eines Menschen festgestellt, also geprüft. In den meisten Fällen wird der jeweilige Leistungsstand mit einer Note abschließend eingeschätzt.

Studenten schreiben eine Klausur (© Kzenon - Fotolia.com)
Studenten schreiben eine Klausur
(© Kzenon - Fotolia.com)

Das Prüfungsrecht bezieht sich dabei in Deutschland nur auf berufsbezogene Prüfungen. Damit sind all jene Prüfungen gemeint, die zum Erlangen oder Ergreifen eines Berufes nötig sind, wie etwa bei einer Ausbildung.

Einordnung des Rechtsgebietes

Das Prüfungsrecht ist in erster Linie dem Verwaltungs- und Verfassungsrecht zuzuordnen. Daher bezieht es sich im Regelfall nur auf gesetzlich geregelte oder staatliche Prüfungen. Der Prüfer vertritt dabei die Prüfungsbehörde und muss dem Prüfling neutral und ohne eigene Rechtsinteressen gegenüberstehen. Die Leistungsanforderungen bei einer solchen Prüfung bedürfen einer gesetzlich geregelten Grundlage und dürfen nicht unnötig oder gar unzumutbar sein. Der Prüfer muss seine Einschätzung beziehungsweise seine Bewertung so begründen, dass es für den Prüfling, der im Übrigen das Recht auf Akteneinsicht hat, nachvollziehbar ist. Sollte einem Prüfer ein fachlicher Fehler unterlaufen, so muss dieser in vollem Umfang verwaltungsgerichtlich überprüft werden.

Da das deutsche Prüfungsrecht 1991 grundlegend überarbeitet wurde, bestehen seit dieser Zeit eine Reihe von Beschlüssen und Rechtsbehelfen, um sowohl den Prüfling selbst als auch den Prüfer dahingehend abzusichern, dass bei der beruflichen Prüfung unter anderem die Meinungsfreiheit, die Chancengleichheit oder auch das Verfahren des Überdenkens gesichert bleibt.

Anwaltliche Beratung

Ein Rechtsanwalt für Prüfungsrecht hat daher ein umfassendes Wissen von Rechtsgrundlagen im Verwaltungs- und Verfassungsrecht, da das Prüfungsrecht diesem Rechtsgebiet zugeordnet ist. In der Regel wird ein Rechtsanwalt für Prüfungsrecht dazu benötigt, um beispielsweise Akteneinsicht zu erlangen. Doch auch Prüfer, denen beispielsweise fachliche Fehler bei den gesetzlichen Prüfungen vorgeworfen werden, brauchen hin und wieder einen fachlich kompetenten Rechtsanwalt. Oftmals kann der Anwalt dabei helfen, alle fachlich relevanten Fragen und Abläufe der Prüfung zu überprüfen und diese auch verwaltungsgerichtlich in vollem Umfang zu überprüfen.

Ein Anwalt für Prüfungsrecht wendet also auch aus den Bereichen des Grundgesetzes Recht an, um entweder den Prüfling selbst oder auch den Prüfer rechtlich zu beraten und zu vertreten. Dabei muss er zum Beispiel auch genauestens über alle aktuellen Prüfungsverordnungen und andere verwaltungsrechtlichen Beschlüsse Bescheid wissen, um seinen Klienten kompetent beraten und vertreten zu können.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Prüfungsrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Prüfungsrecht


Prüfungsrecht erklärt von A bis Z

  • Richterliches Prüfungsrecht
    Das richterrechtliche Prüfungsrecht ist ein im angelsächsischen Rechtskreis und unter der Weimarer Reichsverfassung gebräuchlicher Ausdruck für die Überprüfung der Gültigkeit von Parlamentsgesetzen am Maßstab der Verfassung durch die Gerichte. Heute ist in Deutschland der Begriff der Normenkontrolle gebräuchlicher. Inhaltsverzeichnis



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News zum Prüfungsrecht
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Forenbeiträge zum Prüfungsrecht
  • BildPrivatrechtliches Prüfungsrecht (25.10.2010, 09:50)
    Gibt es ein privatrechtliches Äquivalent zum verwaltungsrechtlichen Prüfungsrecht, also die Prüfungsanfechtung bei einem privaten Bildungsträger, bei dem man unter Zahlung einer Teilnahmegebühr eine Abschlussprüfung ablegt? Vielen Dank
  • BildPrüfungsrecht : Akteneinsicht Tonbandaufzeichnung (31.01.2008, 18:01)
    Hallo auf ein Neues, um nach einer mündlichen Prüfung das Verfahren des Überdenkens zu beantragen ... hat der Prüfling das Recht auf Akteneinsicht ... In der Akte befindet sich eine Tonbandaufzeichnung der Prüfung, zu dessen Anfertigung der Prüfling zugestimmt hat. Nach Anfrage/Antrag auf Akteneinsicht, wurde diese abgelehnt - mit besonderer Betonung auf der Verweigerung der Anhörung ...
  • Bilda. o. MGV nach § 37 BGB (28.09.2013, 21:36)
    Hallo, mal angenommen, ein Mitglied (MG) schafft es, das in der Satzung erforderliche Drittel zum Verlangen einer a. o. MGV zusammen zu bekommen und dieses Drittel hat jeder für sich eine eigene Erklärung unterschrieben, die da in etwa lautet: ich,......, Mitglied im ......... e. V. befürworte und erbitte eine außerordentliche Mitgliederversammlung zur ...

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