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Informationen zum Rechtsgebiet Privatinsolvenz

Die Privatinsolvenz verhilft einer natürlichen Personen zur Abwicklung der Insolvenz. Insolvenz bedeutet nichts anderes als Zahlungsunfähigkeit. Es handelt sich hierbei um ein vereinfachtes Insolvenzverfahren.

Zahlungsunfähigkeit (© Slasnyi - Fotolia.com)
Zahlungsunfähigkeit
(© Slasnyi - Fotolia.com)

Bei einem zahlungsunfähigen Schuldner wird eine, für alle Gläubiger akzeptable Lösung gesucht. Diese zieht für gewöhnlich eine anteilige Zahlung der ausstehenden Zahlungen nach sich. Am Ende des Insolvenzverfahrens kann immer noch ein Restbetrag offen stehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, als Privatperson, von dieser Restschuld befreit zu werden. Nach der aktuellen Reform der Insolvenzordnung ist dies bereits nach 3 Jahren möglich, wenn die Gesamtheit der Schuldner mindestens 35% der Gesamtschuld erhalten haben.

Die Reform ist zum 1.7.2014 in Kraft getreten. Sie wurde aufgrund der zunehmenden Insolvenzverfahren von nicht selbstständig arbeitenden Menschen notwendig. Für alle Menschen, die bereits zahlungsunfähig sind bzw. denen akut die Zahlungsunfähigkeit droht, ist die Privatinsolvenz eine akzeptable Maßnahme. Durch sie ist es möglich, einen finanziellen Neustart zu erhalten.

Wer ist für die Abwicklung Privatinsolvenz zugelassen?

Nicht nur Rechtsanwälte sind zur Durchführung einer Privatinsolvenz zugelassen. So können auch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, aber auch die kostenfrei arbeitenden Schuldnerberatungsstellen die Tätigkeit übernehmen. Das Insolvenzverfahren geht über mehrere Stufen. Berechtigt es zu beantragen sind alle Privatpersonen, die nicht selbstständig arbeiten.  Besteht eine gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit, so dürfen es insgesamt nicht mehr als 20 Gläubiger sein. Auch dürfen keine Verbindlichkeiten aus Angestelltenverhältnissen bestehen.

Das private Insolvenzverfahren ist in 4 Schritte aufgeteilt:

Die Verfahrensabwicklung ist kostenpflichtig. Die Kosten sind vom Schuldner zu tragen.

Anwaltliche Beratung

Durch die steigende Zahl der Privatinsolvenz im Verlauf der letzten Jahre ist auch die Nachfrage nach einem Rechtsanwalt für Privatinsolvenz gestiegen. Dieser betreut seinen Mandanten während des gesamten Insolvenzprozesses. Der Wechsel eines Anwaltes während eines laufenden Verfahrens ist nicht angeraten. Schließlich handelt es sich hierbei um eine sehr delikate Angelegenheit, die Vertrauen zum gewählten Anwalt voraussetzt. Neben der ausführlichen Information, wie das Verfahren abgewickelt wird, unterstützt der Rechtsanwalt den Klienten während allen vier Phasen des Verfahrens. Der Anwalt für Privatinsolvenz weiß genau, welche Maßnahme an einer konkreten Verfahrensstelle am meisten Sinn macht. Mit einem fachkundigen Anwalt an der Seite ist das optimale Fundament geschaffen, um eine Privatinsolvenz reibungslos abzuwickeln.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Privatinsolvenz:


Orte zu Rechtsanwalt Privatinsolvenz


Privatinsolvenz erklärt von A bis Z

  • Insolvenz
    Begriff der Insolvenz Wenn die Gläubiger eines Schuldners aus seinem Vermögen nicht mehr befriedigt werden können, so ist dieser insolvent. Man unterscheidet materielle Insolvenz und formelle Insolvenz. Materielle Insolvenz liegt vor, wenn der Schuldner zahlungsunfähig i.S.d. § 17 InsO (Insolvenzordnung) oder überschuldet i.S.d. § 19
  • Privatinsolvenz
    Die Privatinsolvenz ist ein Verfahren bei dem innerhalb von 6 Jahren die Zahlungsunfähigkeit einer privaten Person abgewickelt wird. Die Privatinsolvenz verfolgt zwei wesentliche Ziele , zum einen soll Privatpersonen die Möglichkeit eröffnet werden aus Schulden herauszukommen und sich nicht weiter verschulden zu müssen und zum anderen soll sichergestellt werden,
  • Schuldnerberatung / Privatinsolvenz
    Lohnt der Gang zur Schuldnerberatung? Was tun bei Überschuldung? Die Schuldnerberatung bietet Hilfestellungen für Verbraucher, die eigenständig keinen Ausweg mehr aus der Verschuldung finden und eine unabhängige Beratung zum Thema Schulden suchen. Auch wenn die Anzahl der überschuldeten Privatpersonen 2008 im Vergleich
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