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Rechtsanwalt für Musikrecht

Klarinette mit Notenblatt (© Crazypixels20 - Fotolia.com)
Klarinette mit Notenblatt
(© Crazypixels20 - Fotolia.com)

Das Musikrecht fällt in den Bereich des Urheberrechtsgesetzes. Sowohl bei der Musik an sich als auch den Songtexten handelt es sich um geistiges Gut, das es vor unrechtmäßigem Gebrauch zu schützen gilt. Daher kann, wenn ein Musikstück widerrechtlich kopiert oder im Internet herunter geladen wird, eine rechtliche Abmahnung bzw. gar eine Unterlassungsklage die Folge sein.

Wie in vielen Fällen stellt sich daher die Frage, ab wann ist die Nutzung eines Titels nicht mehr rechtens?

In diesem Moment kommt das Urheberrechtgesetz §97 zum Tragen. In diesem werden die Beseitigungs- und Unterlassungsansprüche ebenso klar definiert wie die eventuellen Schadenersatzansprüche. In der Musikbranche gilt diesbezüglich eine Besonderheit. Die Regelung ist nämlich dementsprechend erweitert, dass nicht nur der Texter eines Songs bzw. der Komponist desselben diese Ansprüche geltend machen kann. Für gewöhnlich geht dieses Recht in gleichem Maße an die Musikverlage über, die diesen Titel vermarkten. Nun ist es aber so, dass ein Musiker seine Songs der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. Hierfür ist es notwendig, entsprechende Verträge zu formulieren, die trotz allem den Schutz des geistigen Eigentums des Künstlers schützen. Möchte etwa ein großer Konzern einen Titel für seine Werbkampagne verwenden, werden entsprechende Verträge bis ins Kleinsten regeln, unter welchen Voraussetzungen dies geschehen darf. Dies ist selbstverständlich individuelle Verhandlungssache der betreffenden Parteien.

Gerade in der heutigen Zeit mit der weltweiten Vermarktung von Musik sowie dessen Präsentation im Internet ist es schwierig geworden, dem Urhebergesetz gerecht zu werden. Nicht nur, dass das WWW schwer zu überprüfen ist. Doch auch Konzertmitschnitte und ähnliches können Schaden erzeugen. Daher werden die bekannten Plattformen für unerlaubten Download stärker kontrolliert, was oft eine Abmahnwelle nach sich zieht.

Anwaltliche Beratung

Der Rechtsanwalt für Musikrecht weiß genau, wo die Grenze zwischen dem Erlaubten und Unerlaubten sind. Daher ist er bestens informiert, wenn es um Fragen des Musik- oder Videodownloads geht. Der Anwalt für Musikrecht versteht sich unter anderem als Vermittler zwischen Künstler bzw. seines Musikverlages und dem Verbraucher. So informiert er seine Klienten darüber, warum illegale Downloads etwa oder das Erstehen von Raubkopien Schäden für den Künstler mit sich bringen. Auch klärt er über die Folgen auf, die für den Verbraucher durch diese Tatbestände entstehen können. Neben Abmahnungen und Bußgeldern kann es sogar zu Inhaftierungen kommen. 


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    News zum Musikrecht

    Forenbeiträge zum Musikrecht
    • BildMusikrecht- Problem mit Managementvertrag (04.11.2008, 10:48)
      Hallo, nehmen wir an, die Band x hat einen Managementvertrag, indem es heißt, dass die Band 20% vom Netto aller ihrer zusätzlichen Einnahmen, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit der künstlerischen Tätigkeit stehen (wie hier Verlagsvorschüsse) an das Management abführen muss. Nun nehmen wir an, die Band x bekommt ...
    • BildMusikrecht (04.01.2012, 23:20)
      Hallo liebes JuraForum, ich habe ein paar Fragen zum Musikrecht. Und zwar würde ich gerne wissen was passiert, wenn ein Bandübernahmevertrag ausläuft aber die Musik trotzdem weiter im Internet angeboten wird, z.B Downloads. Wird dann der Vertrag konkludent verlängert wenn weiter Erlöse an den Urheber gezahlt werden?
    • BildMusikrecht (12.03.2007, 00:09)
      Guten Abend, meine Frage wäre: Mal angenommen eine Band bietet einen Song zum kostenfreien download an, welcher nicht bei der GEMA gemeldet oder sonst irgendwie urheberrechtlich geschützt ist, also selbst komponierte Lieder, wäre das legal oder illegal? Mit freundlichen Grüßen, Aragas.

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