Rechtsanwalt: Medienrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Medienrecht

Das Medienrecht lässt sich nicht auf ein einziges, selbstständiges Rechtsgebiet festlegen. Es setzt sich aus unterschiedlichen Rechtsgebieten zusammen, welche jeweils die rechtliche Behandlung eines einzelnen Informationsmediums wie Presse oder Rundfunk regeln.

Schreibtisch eines Medienredakteurs (© Rawpixel.com - Fotolia.com)
Schreibtisch eines Medienredakteurs
(© Rawpixel.com - Fotolia.com)

Ein Rechtsanwalt für Medienrecht befasst sich daher u.a. mit dem Filmrecht, dem Multimediarecht oder auch dem Presserecht.

In der Praxis eines Medienrechts-Anwalts kann es daher darum gehen, eine elektronische Signatur zu prüfen, Medien auf jugendgefährdende Inhalte hin zu untersuchen, oder sicherzustellen, dass datenschutzrechtliche Vorschriften eingehalten werden.

Gesetzliche Grundlagen tangierten Rechtsgebiete

Für das Presserecht ist Art. 5 Absatz 1 Satz 2 Grundgesetz die entscheidende Vorschrift. Hier wird die Pressefreiheit geregelt. Zudem verfügen die jeweiligen Bundesländer über eigene Pressegesetze.

Für die Bearbeitung von Fällen, die sich um das Rundfunkrecht drehen, wird der Rundfunkstaatsvertrag herangezogen. Dieser regelt das Rundfunkwesen, zu dem u.a. der Rundfunkgebührenstaatsvertrag gehört.

Das Filmrecht betreffend, spielt vor allem das Filmförderungsgesetz eine wichtige Rolle. Filme und Drehbücher können durch Fördermittel der Filmförderungsanstalt in Berlin unterstützt werden.

Ebenfalls wichtig auf diesem Gebiet ist das Urheberrecht.

Hinzu kommt das Multimedia-Recht, das noch relativ jung ist und das Medienrecht ergänzt. Hierbei geht es maßgeblich um die sogenannten Telemedien. Darunter fallen sämtliche Online-Angebote im World Wide Web, egal ob Chatroom oder Suchmaschine.

Informationspflichten gemäß Telemediengesetz

Diesbezüglich kommt es vor allem bei privaten Webseitenbetreibern oft zu Unsicherheiten. Denn auch privat geführte Homepages oder Blogs, die ohne kommerziellen Hintergrund erstellt wurden, fallen unter das Telemediengesetz. Dementsprechend treffen den Webseitenbetreiber auch die dazugehörigen Pflichten. Eine davon ist es, ein Impressum anzugeben. Viele privaten Webseitenbetreiber sehen jedoch davon ab, ihre Adresse im Netz zu veröffentlichen. Dies kann jedoch unter Umständen sogar eine Abmahnung nach sich ziehen.

Anwaltliche Beratung

Eine Beratung durch einen Rechtsanwalt für Medienrecht kann hier Klarheit verschaffen, inwieweit die Pflichten des Telemediengesetzes im Einzelfall eingehalten werden müssen. Neben der Impressumspflicht können dies nämlich auch die Angaben bezüglich Datenschutzrichtlinien sein.

Aber auch alle anderen, die privat oder beruflich mit dem Medienrecht in Berührung kommen, sollten sich in jedem Fall juristisch absichern und sich mit der Hilfe eines Anwalts für Medienrecht an alle bestehenden Richtlinien und Formalitäten halten.

Gerade im Bereich des Multimedia-Rechts treten immer wieder Änderungen ein, da dieses Rechtsgebiet sehr schnelllebig ist und immer wieder angepasst wird. Hier sollte daher immer ein genauer Blick auf aktuelle Rechtsänderungen geworfen werden.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Medienrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Medienrecht

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Medienrecht erklärt von A bis Z

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    Inhaltsübersicht 1. Überblick 2. EDI und Internationale Organisationen 3. Aufbau einer EDIFACT-Nachricht
  • Genetische Untersuchung
    Genetische Untersuchungen erhalten ihre Rechtsgrundlage aus dem "Gesetz über genetische Untersuchungen bei Menschen" (Gendiagnosegesetz - GenDG), welches am 01.02.2010 in kraft trat. Das GenDG regelt Untersuchungen genetischer Eigenschaften des Menschen zu medizinischen Zwecken. Diese Untersuchungen dürfen ausschließlich von Ärzten beziehungsweise Fachärzten durchgeführt werden, wobei zwischen diagnostischen genetischen Untersuchungen



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