Rechtsanwalt in Lüneburg: Insolvenzrecht - Verzeichnis

Rechtsanwälte in Lüneburg: Sie lesen das Verzeichnis für Insolvenzrecht. Info: So finden Sie einen guten Anwalt! Was ist ein Fachanwalt? Was sind Schwerpunkte?

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Das Insolvenzrecht ist Teil des Zivilrechts. Inhaltlich und verfahrensrechtlich befasst es sich mit den Rechten der Gläubiger bei einer Insolvenz des Schuldners. Geregelt ist das Insolvenzrecht in der InsO (Insolvenzordnung). Werden bei einer Insolvenz deutsche Landesgrenzen überschritten, finden sich Regelungen in der Europäischen Insolvenzordnung (EuInsVO). Gleich ob bei einer Privatinsolvenz oder bei einer Unternehmensinsolvenz, stets verfolgt das Insolvenzverfahren 2 Ziele: entweder die Insolvenz wird in geordnetem Rahmen abgewickelt oder aber die Liquidität wird wieder hergestellt. Es gilt im Rahmen des Insolvenzverfahrens die Forderungen der Gläubiger so gut als möglich zu befriedigen. Hierfür wird die Insolvenzmasse fair aufgeteilt. Im Gegenzug soll sichergestellt werden, dass dem Schuldner genug finanzielle Mittel verbleiben, um ein menschenwürdiges Leben zu führen. Die Restschuldbefreiung steht am Ende einer Verbraucherinsolvenz. Voraussetzung hierfür ist, dass der Schuldner sich in der Wohlverhaltensphase korrekt verhalten hat. Bei der Insolvenz eines Unternehmens steht am Ende des Insolvenzverfahrens zumeist die Auflösung; auch ein Neuanfang ist möglich.


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Kurzinfo zu Insolvenzrecht in Lüneburg

Schulden? Ein Insolvenzanwalt oder Insolvenzanwältin hilft

Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Lüneburg (© nmann77 - Fotolia.com)
Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Lüneburg
(© nmann77 - Fotolia.com)

Hat man als Privatperson oder als Selbständiger Schulden, dann bedeutet dies nicht, dass man zwangsläufig insolvent ist und die letzte Möglichkeit eine Privatinsolvenz oder Regelinsolvenz ist. Droht eine Insolvenz, dann ist es eine gute Idee, so schnell als möglich eine Schuldnerberatung aufzusuchen. Man kann sich entweder an eine Schuldnerberatungsstelle wenden oder an einen Anwalt für Insolvenzrecht. In Lüneburg sind einige Rechtsanwaltskanzleien vertreten, deren Tätigkeitsschwerpunkt im Insolvenzrecht liegt. Ein Rechtsanwalt für Insolvenzrecht in Lüneburg wird seinen Mandanten beraten und auch Fragestellungen z.B. bezüglich der Pfändungstabelle und der Pfändungsfreigrenzen fachkundig beantworten. Auch wenn z.B. der Lohn oder das Konto bereits gepfändet wurden, ist ein Rechtsanwalt der ideale Ansprechpartner, denn er kennt sich auch in sämtlichen Belangen das Zwangsvollstreckungsrecht betreffend bestens aus. Ist es nicht zu übersehen, dass eine Überschuldung vorliegt, dann wird der Anwalt einen Schuldenbereinigungsplan erstellen. Zur Schuldenbereinigung wird dann das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren in die Wege geleitet. Ziel des außergerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahrens ist es, das Schuldenproblem ohne ein offizielles Insolvenzverfahren zu lösen. Das Scheitern des außergerichtlichen Gläubigervergleichs resultiert in der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, das in der Folge vom Insolvenzgericht eröffnet wird. Das Insolvenzgericht bestimmt nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens einen Treuhänder. Der Treuhänder hat dafür Sorge zu tragen, dass das Vermögen gerecht unter den Gläubigern aufgeteilt wird. Überdies überwacht er die monatlichen Zahlungen des Schuldners.

Insolvenzplnaverfahren? Restrukturierung? Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht berät

Doch nicht nur Privatpersonen, sondern auch gerade Unternehmer, deren Unternehmen zahlungsunfähig ist, sollten umgehend in Aktion treten und sich Rat bei einem Anwalt zum Insolvenzrecht in Lüneburg einholen. Unverzügliches Handeln ist unbedingt empfohlen, denn die Verschleppung einer Insolvenz ist eine Straftat. Setzen sich Unternehmer frühzeitig mit der finanziellen Krise auseinander, kann schon im Vorhinein eine Kanzlei für Insolvenzverwaltung mit der Erstellung eines Insolvenzplans beauftragt werden. Liegt schon ein Insolvenzplan bei Abgabe des Insolvenzantrags vor, wird dies ein angestrebtes Insolvenzplanverfahren zumeist deutlich beschleunigen. Sollte bei Anmeldung der Insolvenz noch kein Insolvenzplan vorliegen, dann kann der Rechtsanwalt dafür sorgen, dass ein Schutzschirmverfahren eingeleitet wird. Alternativ kann der Rechtsanwalt möglicherweise erreichen, eine Insolvenz durch Restrukturierung abzuwenden.


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