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Informationen zum Rechtsgebiet Krankenversicherungsrecht

Die Krankenversicherung in Deutschland erstattet dem Versicherten die Kosten, die bei Therapie im Krankheitsfall, bei Mutterschaft oder im Unfallsfall entstehen. Dies geschieht in vollem oder teilweisem Umfang. Als Teil der deutschen Sozialversicherung ist die Krankenversicherung zweigeteilt.

Krankenversicherung in Deutschland (© Markus Mainka - Fotolia.com)
Krankenversicherung in Deutschland
(© Markus Mainka - Fotolia.com)

Gemäß dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz von 2007 wurde eine Versicherungspflicht beschlossen. Das bedeutet, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen nicht nur Arbeitnehmer in ungekündigtem Beschäftigungsverhältnis sowie Personen, die Arbeitslosengeld oder Hartz IV beziehen, aufnehmen müssen. Auch Personen, die zuletzt nicht in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert waren und auch nicht eine der o.g. Einnahmequellen besitzen, sind aufzunehmen. Für letzteren Personenkreis steht in Folge ein sogenannter Basistarif zur Verfügung. Die Kosten für die ärztliche Versorgung für Sozialhilfeempfänger und Asylbewerber wird durch Steuergelder gedeckt. Alle anderen Personenkreise werden durch die Einnahmen, die durch die Krankenkassenbeiträge entstehen, gedeckt.

Gesetzliche und private Krankenversicherung

Die meisten Menschen in Deutschland sind in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Die übrigen, Selbstständige, Freiberufler sowie Angestellte bzw. Arbeiter, deren Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, ebenso Beamte mit Beihilfeanspruch sind in einer privaten Krankenversicherung versichert.

Zusätzlich zu den o.g. Krankenversicherungen gibt es die Option, bestimmte gesundheitliche Risiken zusätzlich zu versichern. In den meisten Fällen sind dies Zahnbehandlungen, naturheilkundliche Behandlungen sowie bestimmte Punkte bei der krankenhäuslichen Betreuung. Dies ist sowohl für Kinder wie auch für Erwachsene möglich.

Anwaltliche Beratung

Auch wenn die gesundheitliche Versorgung in Deutschland sehr gut gewährleistet ist und die Kosten durch die Krankenkassen zu einem Großteil getragen werden, kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen dem Therapieangebot der Krankenkassen und den Therapiemöglichkeiten, die von den Versicherten genutzt werden wollen. Die Krankenkassen genehmigen die Therapie für bestimmte Erkrankungen gemäß dem Therapiekatalog, der ihnen vom Gesundheitsministerium vorgegeben wird. Jedoch gibt es darüber hinaus weitere effektive Therapien, die privat zu tragen sind. Aus diesem Grunde wird beim Anwalt für Krankenversicherung immer wieder angefragt, bei der Durchsetzung einer konkreten Therapie behilflich zu sein.

In einer Anwaltskanzlei für Krankenversicherung werden die aktuellen Gesetzesänderungen hinsichtlich des Gesundheitswesens sowie auch die entsprechenden Rechtssprüche permanent verfolgt. Nur so kann der Rechtsanwalt eine optimierte Unterstützung seiner Klienten garantieren. Er informiert sie über die vorhandenen Möglichkeiten, das Anliegen positiv beenden zu können. Aber auch im negativen Fall gibt er sein Bestes, um dem Mandanten zu den bestmöglichen Therapien verhelfen zu können.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Krankenversicherungsrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Krankenversicherungsrecht


Krankenversicherungsrecht erklärt von A bis Z

  • Alterungsrückstellung
    Mit den Alterungsrückstellungen treffen private Krankenversicherer Vorsorge für den Umstand, dass ältere Menschen mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Alterungsrückstellungen sind vom Krankenversicherer verbindlich mit Techniken der Lebensversicherung zu betreiben, da es sich materiell und versicherungsrechtlich um rentenversicherungsähnliche Anlagen handelt. Mit dem Alter des Menschen
  • Anmeldeformalitäten
    Die Existenzgründung erfordert eine Menge von behördlichen An- und Abmeldungen. Auch die Entscheidung über Mitgliedschaften in der Berufsgenossenschaft oder der Krankenversicherung sind zu fällen und zu beantragen. In den folgenden Fachbeiträgen finden Sie alles Wissenswerte über die Formalitäten, die bei Ämtern, Gerichten, Versicherungen u.Ä. zu erledigen sind
  • Arbeitgeberzuschuss
    Arbeitnehmer, die krankenversicherungsfrei sind, weil ihr Arbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) überschreitet, haben nach § 257 Abs. 1 SGB V Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss für ihre Krankenversicherung. Der Zuschuss für eine freiwillige Krankenversicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse (einschließlich der Ersatzkassen) beträgt maximal die Hälfte des Beitrages, der für einen
  • Elektronische Gesundheitskarte
    Die elektronische Gesundheitskarte ist die Patientenkarte, weldhe jeder Krankenversicherte von seiner Krankenkasse erhält. Sie ersetzt die Krankenversicherungskarte, welche zum 01.01.1995 eingeführt worden ist. Ab dem 01.01.2014 gilt die elektronische Gesundheitskarte als Nachweis für die Berechtigung, ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen zu dürfen. Die Karte muss deshalb auch bei
  • Gemeinsamer Bundesausschuss
    Als Gemeinsamer Bundesausschuss ( G-BA ) wird ein neues deutsches gesundheitspolitisches Gremium bezeichnet, das durch das Anfang des Jahres 2004 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) eingesetzt wurde. Rechtsgrundlage bildet der § 91 des fünften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB V). Der
  • Gesetzliche Krankenversicherung
    Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der Säulen des deutschen Sozialversicherungssystems. Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung. Sie ist verpflichtend für die meisten Arbeitnehmer, die mit ihrem Einkommen im Zeitraum von drei Jahren immer noch unterhalb der Versicherungspflichtgrenze lagen. Dies gilt natürlich primär auch für Empfänger von
  • Krankengeld
    Unter dem Begriff Krankengeld versteht man eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse (GKV). Sie hat zum Ziel, dass eigentliche Arbeitsentgelt des Versicherten zu ersetzen, weil dieser nicht arbeiten kann. Ein Anspruch auf Krankengeld besteht nicht nur bei Arbeitsunfähigkeit und stationärem Aufenthalt in einem Krankenhaus oder einer Rehabilitationseinrichtung sondern
  • Krankengeld – Dauer - anrechenbare Zeiten
    Unter Krankengeld versteht man eine Regelleistung, die in Deutschland seitens der gesetzlichen Krankenversicherung im Falle krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit gezahlt wird. Diese Regelung ist allerdings nur für Arbeitnehmer von Belang. Selbständige können gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung im Regelfall keine Ansprüche geltend machen. Allerdings sind auch hier Ausnahmen möglich.
  • Krankenversicherung
    Inhaltsübersicht 1. Einführung 2. Wie hoch ist der Beitrag für die freiwillige Versicherung? 3.
  • Krankenversicherungsbeiträge
    Beiträge des pflichtversicherten Arbeitnehmers zu seiner gesetzlichen Krankenversicherung werden ihm vom Bruttolohn einbehalten und gehören daher zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Der Arbeitnehmer kann solche Aufwendungen jedoch bei den Sonderausgaben absetzen. Beim laufenden Lohnsteuerabzug wird die sog. Vorsorgepauschale gewährt (§ 39b Absatz 2 EStG). Dies gilt auch für Beiträge zu einer
  • Krankenversicherungsbeiträge 2010
    Inhaltsübersicht 1. Vorsorgeaufwendungen im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung 2. Vorsorgepauschale 3. Datenübermittlung



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News zum Krankenversicherungsrecht
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    Am 10. April findet ab 18.00 Uhr im Juridicum der Juristischen Fakultät auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein "Tag der offenen Tür" für Bewerber und Interessierte an den drei etablierten Master-Studiengängen der Düsseldorf...

Forenbeiträge zum Krankenversicherungsrecht
  • BildHartz4-keine Krankenversicherung nach befristetem Arbeitsverhältnis (17.02.2010, 18:22)
    Hallo, hab mir mal folgenden Fall ausgedacht. Frau A bezieht Hartz4. Sie hat einen 100€ Nebenjob. Dann bessert sich die Auftragslage bei Ihrem Nebenjob-Arbeitgeber und sie wird befristet für 2 Monate vollbeschäftigt eingestellt. Das Gehalt wird ihr jeweils am 15. des Folgemonats gezahlt. Im ersten Monat der Einstellung erhält sie noch Hartz4, da ...
  • BildKV-Versicherungspflicht (08.06.2008, 20:14)
    Mann A ist selbständig und seit ca. 20 Jahren nicht mehr versichert. Er weigert sich auch weiter, wieder in eine KV einzutreten, selbst nach der neuen Versicherungspflicht. Wie wird diese Versicherungspflicht sanktioniert und verfolgt? Darf ein Hausarzt beispielsweise gar nicht mehr privat abrechnen, sondern nur noch über die KV? Oder ...
  • BildGeldbusse für GKV-Nichtversicherte (09.01.2009, 08:35)
    Sehr geehrte Forenteilnehmer, ... was ich vermutet habe steht nun fest: Versicherungspflichtige die sich nicht fristgerecht bei einem GKV-Träger nachversichern werden mit einer Geldbusse belegt. Wie hoch die sein könnte - darüber schweigen sich die Internetquellen aus. Es wäre schön, wenn hier jemand mehr zu sagen könnte. Frage b) sicherlich gibt es im Hinblick auf ...

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