Rechtsanwalt: Gesellschaftsrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Gesellschaftsrecht

Das Gesellschaftsrecht ist als Untergebiet dem Zivilrecht zuzuordnen, wobei es sich jedoch nicht um ein einzelnes Gesetz handelt. Vielmehr ist es in verschiedenen Gesetzen, wie z. B. im

  • Bürgerliche Gesetzbuch (BGB),

  • GmbH-Gesetz (GmbHG),

  • Handelsgesetzbuch (HGB),

  • Aktiengesetz (AktG)

enthalten. So beschäftigt sich das Gesellschaftsrecht mit den gesetzlichen Regelungen für Personenvereinigungen, deren Gründung auf Grundlage zivilrechtlicher Verträge erfolgte. Dieses gilt für Personengesellschaften (z. B. OHG, KG, stille Gesellschaft, GbR) genauso wie für Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH, AG. KG auf Aktien (KGaA)). Das Gesellschaftsrecht regelt sowohl das Innenverhältnis der Gesellschafter untereinander, als auch das Außenverhältnis der Gesellschaft zu den Vertragspartnern.

Akten zum Gesellschaftsrecht (© p365.de - Fotolia.com)
Akten zum Gesellschaftsrecht
(© p365.de - Fotolia.com)

Existenzgründung

Gerade während der Phase einer Existenzgründung spielt das Gesellschaftsrecht eine wichtige Rolle. Denn der Gründer muss sich rechtzeitig Gedanken über die künftige Rechtsform sowie mögliche Haftungsrisiken machen. Das Gesellschaftsrecht beschäftigt sich dabei aber nicht ausschließlich mit der Gründung von Gesellschaften, sondern auch mit deren laufendem Betrieb sowie deren Beendigung. So werden Bereiche wie z. B.

  • die Haftung des Geschäftsführers sowie der Gesellschafter,

  • welche Entscheidungskompetenzen im laufenden Betrieb bestehen,

  • was bei der Änderung der Unternehmensstruktur zu berücksichtigen ist

  • der Ablauf einer Insolvenz

durch das Gesellschaftsrecht ebenfalls geregelt.

Anwaltliche Beratung

Da das Gesellschaftsrecht unterschiedliche Rechtsquellen enthält, ist es nicht immer leicht den Überblick zu behalten. Daher empfiehlt es sich stets, einen fachlich kompetenten Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht zu Rate zu ziehen. Dieser verfügt einerseits über ein umfangreiches Fachwissen in allen Rechtsbereichen, die unter das Gesellschaftsrecht fallen, andererseits aber auch über umfangreiche Praxiserfahrung, um seinen Mandanten während der Gründungsphase mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. So muss beispielsweise der Abschluss eines Gesellschaftsvertrages rechtlich einwandfrei sein, da eine spätere Korrektur oft nur schwer möglich ist. Aber auch in anderen Bereichen kann ein Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht seine Mandanten kompetent unterstützen. So kann er beispielsweise

  • eine Unternehmensnachfolge planen und gestalten,

  • Anteils- oder Unternehmensverkäufe vorbereiten und begleiten,

  • Satzungsänderungen vornehmen,

  • eine Handelsregisteranmeldung vorbereiten.

Dabei vertritt ein Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht die Interessen seiner Mandanten meist in außergerichtlichen Angelegenheiten. Auch bei einer juristischen Auseinandersetzung vor Gericht übernimmt er die Vertretung seiner Mandanten, um kompetent zur raschen Klärung der Angelegenheit beizutragen.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Gesellschaftsrecht:


Orte zu Rechtsanwalt Gesellschaftsrecht

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Gesellschaftsrecht erklärt von A bis Z

  • AG Vorstand
    Eine AG (Aktiengesellschaft) besitzt drei Organe: Vorstand Aufsichtsrat Hauptversammlung Der Aufsichtsrat wird durch den Gründer bestellt; die Bestellung des Vorstandes wiederum erfolgt durch den Aufsichtsrat. Während der Aufsichtsrat als überwachendes Organ und die Hauptversammlung als beschließendes Organ fungieren, hat der Vorstand gemäß §
  • Abberufung
    Der Begriff Abberufung bedeutet die Rückberufung von Auftrag und Amt vor der Zeit . Dies kann ein politisches, diplomatisches oder gesellschaftliches Amt sein. Die Abberufung eines GmbH-Geschäftsführers ist im Vergleich zu hohen politischen oder diplomatischen Ämtern jederzeit möglich.   Abberufung aus einem
  • Aktiengesellschaft - AG
    Die Aktiengesellschaft (AG) zählt zu den Kapitalgesellschaften. Ihre Gründung und Rechtsverhältnisse sind im Aktiengesetz (AktG) geregelt. Sie kann neuerdings auch durch eine einzelne Person gegründet werden. Die Aktiengesellschaft für sich ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit. Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet den Gläubigern nur das Gesellschaftsvermögen (Grundkapital). Der
  • Aktiengesellschaft als REIT
    REIT ist die Abkürzung für "Real Estate Investment Trust", was übersetzt soviel bedeutet wie "Immobilien-Aktiengesellschaft mit börsennotierten Anteilen". Es handelt sich dabei um eine Aktiengesellschaft, die sich hauptsächlich mit der Immoilienverwaltung beziehungsweise mit dem Besitz von Immobilien beschäftigt; doch auch AGs, welche Immobilien finanzieren, können ein REIT sein.
  • Arbeitsgemeinschaften - Steuerobjekt
    Eine besondere Regelung erfahren Arbeitsgemeinschaften in § 2a GewStG. Arbeitsgemeinschaften kommen häufig im Baugewerbe vor, wo Unternehmen sich gemeinsam an Aufträgen beteiligen, die sie alleine wegen der Größe oder Komplexität nicht durchführen könnten. Dabei handelt es sich um Gesellschaften des bürgerlichen Rechts . Sie sind
  • Außenverhältnis
    Der Begriff Außenverhältnis findet insbesondere im Rahmen der Stellvertretung als auch beim Gesellschaftsrecht Anwendung. Sein Gegenstück stellt das Innenverhältnis dar. I.  Das Außenverhältnis im Rahmen der Stellvertretung Bei einer Stellvertretung nach den §§ 164 ff. BGB [Bürgerliches Gesetzbuch] besteht in der Regel ein 3-Personen-Verhältnis.
  • Betriebspachtvertrag
    Bei dem Betriebspachtvertrag wird gemäß § 292 Abs. 1 Nr. 3 AktG definiert. Dabei handelt es sich um einen Unternehmensvertrag, bei dem sich eine Aktiengesellschaft beziehungsweise eine Kommanditgesellschaft auf Aktien dazu verpflichtet, ihren eigenen Betrieb an jemand anderen zu verpachten. Von Bedeutung ist dabei, dass § 292 AktG nur
  • Compliance
    Compliance ist ein Begriff aus der Betriebswirtschaftslehre und beschreibt die Regeltreue bzw. Regelkonformität, die innerhalb von Unternehmen eingehalten werden muss. Dabei kann die Erfüllung der Compliance zwingend vorgegeben sein, etwa durch Gesetzesvorschriften, aber auch auf freiwilliger Basis erfolgen, etwa dann, wenn unternehmenseigene Standards eingehalten werden sollen. I.
  • Deutscher Corporate Governance Kodex
    Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen
  • Due Diligence
    Die Due-Diligence-Prüfung ist eine besonders sorgfältige Prüfung und Analyse eines Unternehmens unter steuerlichen, rechtlichen,wirtschaftlichen und finaziellen Aspekten. Diese Prüfung wird seitens eines potentiellen Käufers vorgenommen mit dem Ziel der Absicheung, dass die seitens des Unternehmens angegebenen Verhältnisse auch tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Die Due-Diligence-Prüfung wird von Kaufleuten, Wirtschaftsprüfern
  • EU - Gesellschaftsformen
    Wird in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union eine Gesellschaft gegründet, so kann dies entweder auf Basis der nationalen Gesellschaftnorm des eigenen Landes, eines anderen Mitgliedsstaates oder auf Basis der europäischen Gesellschaftsform geschehen. Als europäische Gesellschaftsformen gelten die Europäische Gesellschaft, de Europäische Genossenschaft sowie die
  • Ehegatteninnengesellschaft
    Eine Ehegatteninnengesellschaft bezeichnet eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zwischen zwei Ehegatten, wobei die Gesellschaft im Rechtsverkehr nach außen nicht in Erscheinung tritt. Die Ehegatteninnengesellschaft ist von dem Ehegattenarbeitsverhältnis oder unbenannten Zuwendungen, die lediglich zum Zwecke der Ehe erfolgen, zu unterscheiden. Die Gründung der Ehegatteninnengesellschaft kann
  • Einmann-GmbH
    Eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) gilt als juristische Person des Privatrechts. Sie gehört zu den Kapitalgesellschaften, zu deren Gründung mindestens eine Person notwendig ist. Wird eine Gesellschaft nicht nur von einer einzigen Person gegründet, sondern auch als einziger Gesellschafter und Geschäftsführer geführt, so spricht man von einer „
  • Einmanngesellschaft
    Wird eine Gesellschaft nicht nur von einer einzigen Person gegründet, sondern auch von dieser als einzigem Gesellschafter und Geschäftsführer geführt, so spricht man von einer „Ein-Mann-GmbH“ beziehungsweise einer „Ein-Personen-GmbH“. Diese Gesellschaftsform ist gemäß den §§ 1 und 2 GmbHG gestattet, obwohl Gesellschaften üblicherweise aus mehreren Personen bestehen sollten.
  • Einzelunternehmen
    Unter einem Einzelunternehmen versteht man die selbständige Tätigkeit eines einzigen Gewerbetreibenden, welcher seinen Betrieb gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) voll haftend und ohne Gesellschafter bzw. Kapitalgesellschaft führt. Mit voll haftend ist gemeint, dass der Einzelunternehmer mit seinem gesamten Privatvermögen persönlich haftet.  Der Betreiber dieses Unternehmens wird als
  • Factoring
    Als Factoring wird eine Dienstleistung im Finanzbereich beschrieben. Der Begriff leitet sich aus dem Lateinischen ab, von „factura“, was Rechnung bedeutet. Hierbei geht es um Forderungen eines Lieferanten oder eines Kreditgebers in Bezug auf den Schuldner. Fachbegrifflich wird der Lieferant auch als Kreditor bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht der
  • Fehlerhafte Gesellschaft
    Von einer fehlerhaften Gesellschaft, die auch faktische Gesellschaft genannt wird, spricht man dann, wenn ein Gesellschaftsvertrag zwar existiert, dieser aber nichtig und damit unwirksam ist. Das kann seinen Grund darin haben, dass von einem der Gesellschafter eine als nichtig zu  bezeichnende Willenserklärung abgegeben wurde. Damit ist der Gesellschaftsvertrag unwirksam.
  • Firma
    Die Firma ist der handelsrechtliche Name des Kaufmanns , unter dem er im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt, unterschreibt sowie klagen und verklagt werden kann, § 17 HGB . Sie ist somit auch veräußerlich (unter Beachtung des § 23 HGB) sowie vererblich. Ihre
  • Firma = Unternehmen
    Die Gesellschaft benutzt das Wort Firma als Synonym für das Wort Unternehmen. Das Handelsgesetzbuch differenziert dabei jedoch. Gemäß § 17 I HGB ist die Firma ausschließlich der Name des dahinter stehenden Unternehmensträgers. Es lässt sich somit merken, dass der Ausdruck Firma nur der Name
  • Firma gründen
    Firma gründen - Einzelunternehmen Grundsätzlich bestehen verschiedene Möglichkeiten, eine Firma zu gründen. Die wohl einfachste Art ist die des Einzelunternehmens. Die Vorteile dieser Rechtsform liegen vor allem in der einfachen Gründung und dem minimalen Kapitalbedarf. Wenn Sie als Einzelperson ein Unternehmen gründen wollen, dann ist lediglich ein
  • Firmenbildungsrecht
    Inhaltsübersicht 1. Allgemein 2. Gesetzliche Regelung des Firmenrechts 3. Firmenbildungsgrundsätze
  • GbR
    Schließen sich mehrere Personen (natürliche Personen, juristische Personen oder Personengesellschaften) zum Betrieb eines kleingewerblichen Unternehmens zusammen, so wird dieser Zusammenschluss als eine GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) oder eine BGB-Gesellschaft bezeichnet. Die GbR zählt zu den beliebtesten Gesellschaftsformen in Deutschland, denn zum einen verläuft ihre Gründung sehr einfach und kostengünstig,
  • GbR - Grundbucheintragung
    Wenn eine GbR Grundstücks- oder Wohneigentum erwibt, so ist es gemäß § 47 Abs. 2 GBO ausreichend, wenn die GbR sowie ihre Gesellschafter in der notariellen Auflassungsurkunde benannt sind. Die Existenz, Identität sowie Vertretungsberechtigung müssen nicht nachgewisen werden; die Gesellschafter müssen jedoch erklären, dass sie deren alleinige Gesellschafter sind.
  • Gemischtwirtschaftliches Unternehmen
    Ein gemischtwirtschaftliches Unternehmen ist ein Unternehmen, das gemeinsam von der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Gemeinden) und Privaten getragen wird. Die Gründung eines gemischtwirtschaftlichen Unternehmens wird auch als eine Form des sog. Public Private Partnership bezeichnet. Oft handelt es sich bei einem gemischtwirtschaftlichen Unternehmen um ein
  • Geschäftsbeteiligung
    1. Einführung Eine Existenzgründung kann auch als Beteiligung an einem bestehenden Unternehmen erfolgen. Dabei beteiligt sich der Existenzgründer an einer bereits bestehenden Rechtsform oder diese wird durch den Eintritt des neuen Gesellschafters verändert. Vorteil ist unter anderem eine erhebliche Risikominimierung, da
  • Geschäftsführer - Aufgaben
    Die Tätigkeit eines Geschäftsführers erfordert eine kaufmännische Ausbildung, eine Weiterbildung oder einen Hochschulabschluss im kaufmännischen Bereich. Der Geschäftsführer vertritt ein Unternehmen gerichtlich und außergerichtlich nach außen. Die Zielsetzung der Geschäftsführung liegt vor allem in der gewinnorientierten Leitung eines Betriebes. Ein Geschäftsführer kann sowohl im
  • Geschäftsführer - GmbH
    Als „Geschäftsführer“ wird eine Person bezeichnet, deren Aufgabe es ist, die rechtsgeschäftlichen Interessen von einem Verein, einer Partei, eines Unternehmens, einem Verband oder einer sonstigen Organisation wahrzunehmen. Ein Geschäftsführer ist direkt unterhalb des Vorstands angesiedelt. Gesellschaftsrechtlich ist ein Geschäftsführer nur bei Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) vorhanden. Er
  • Geschäftsführer – Gehalt
    Der Geschäftsführeranstellungsvertrag beinhaltet unter anderem auch, dass die GmbH dazu verpflichtet ist, ihrem Geschäftsführer für seine Tätigkeiten ein angemessenes Gehalt zu zahlen. „Angemessen“ bedeutet in diesem Fall, dass es nicht zu hoch ausfallen darf, da ansonsten seitens das Finanzamtes eine verdeckte Gewinnausschüttung unterstellt wird, welche versteuert werden muss –
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts
    Gesellschaft bürgerlichen Rechts ( GbR ) oder auch BGB-Gesellschaft ist in Deutschland eine Vereinigung von (natürlichen oder juristischen) Personen, die sich durch einen Gesellschaftsvertrag gegenseitig verpflichten, die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern, insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
    Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist in §§ 705 ff BGB geregelt. Sie ist ein vertraglicher Zusammenschluss von mehreren Gesellschaftern mit dem Ziel die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern. Die GbR ist die Urform der Personengesellschaften.
  • Gesellschafter
    Unter Gesellschafter versteht man den Teilhaber an einer Gesellschaft . Dabei kann es sich um eine juristische als auch um eine private Person handeln. Es hängt von der Rechtsform der Gesellschaft ab (z.B. AG, GmbH, KG, OHG), von welcher Art die
  • Gesellschafter - Leistungsaustausch
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Leistungen an die Gesellschaft 3. Geschäftsführung
  • Gesellschafter-Geschäftsführer
    Wer als Gesellschafter einer GmbH für diese zugleich als Geschäftsführer auftritt, wird als Gesellschafter-Geschäftsführer bezeichnet. Über den Gesellschafter-Geschäftsführer Ein Gesellschafter-Geschäftsführer befindet sich in einem abhängigen Arbeitsverhältnis . Er geht einer nicht selbstständigen Arbeit nach. Gemäß § 35 GmbHG wird die
  • Gesellschafterstreit
    Durch Differenzen zwischen den Gesellschaftern einer GmbH kann es zu einem Gesellschafterstreit kommen. Das kann sogar so weit gehen, dass Kunden und Geschäftspartner möglicherweise in den Gesellschafterstreit mit einbezogen werden oder die Existenz der Gesellschaft durch diesen Streit bedroht ist. Gründe für
  • Gesellschaftsgründung
    Die Gründung einer Gesellschaft kann, je nachdem, welche Gesellschaftsform gewählt wird, einfach oder aufwendig sein. Die richtige Wahl der Rechtsform für die Gesellschaftsgründung hängt vom jeweiligen Einzelfall und dem Unternehmenszweck ab. Zu berücksichtigen sind beispielsweise: die Aufbringung des Kapitals, die persönliche Haftung der Gesellschafter,
  • Gesellschaftsrecht - Abberufung
    Die Abberufung eines Geschäftsführers einer GmbH von seinem Amt kann durch Gesellschafterbeschluss jederzeit erfolgen. Einen bestimmten Grund bedarf es hierfür nicht. Rechtsgrundlage für die Abberufung eines Geschäftsführers im Gesellschaftsrecht liefert der § 38 Abs. 1 GmbHG ("Widerruf der Bestellung"). Ausnahmen bestehen lediglich in jenen Fällen, in denen es diesbezügliche
  • Gesellschaftsrecht - Berufsverbot
    Gemäß § 70 StGB kann das Gericht gegenüber einem Geschäftsführer einer GmbH ein Berufsverbot verhängen, wenn dieser eine rechtswidrige Tat unter Missbrauch seines Berufes oder unter Verletzung seiner beruflichen Pflichten begangen hat. Dieses Gesetz dient dem Schutze der Allgemeinheit vor Straftaten, welche im Rahmen der Berufsausübung begangen werden. Insbesondere
  • Gesellschaftsrecht USA - Die einfache Personengesellschaft (General Partnership)
    Die einfachste Gesellschaftsform im amerikanischen Recht ist die sog. General Partnership, vergleichbar der deutschen BGB-Gesellschaft. Erfordelich ist, dass mindestens zwei Personen uebereinkommen, einen Gesellschaftszweck zu verfolgen. Eine schriftliche Vereinbarung ist nicht erforderlich. Wenn die Gesellschaft unter einem Namen in Erscheinung tritt, der nicht die Namen aller Gesellschafter enthaelt, ist
  • Gesellschaftsvermögen
    Das Gesellschaftsvermögen einer Personen- oder Kapitalgesellschaft besteht aus den Einlagen  der Gesellschafter sowie geldwerten Rechten und Gegenständen , die für die Gesellschaft erworben wurden. Das Gesellschaftsvermögen der Personengesellschaften Das Gesellschaftsvermögen bezieht sich auf Personengesellschaften wie die OHG, die KG, oder
  • Haftungsbeschränkung
    Eine Haftungsbeschränkung ist die vertraglich vereinbarte Reduzierung der Haftungsgründe oder des Haftungsumfanges einer Vertragspartei. Die Verringerung erfolgt dabei gegenüber der Haftungsverteilung, die das Gesetz für die Durchführung des jeweiligen Vertrages vorsähe, wenn keine abweichenden Dispositionen getroffen wurden. Haftungsbeschränkungen werden oft in den allgemeinen Geschäftsbedingungen
  • Haftungsbeschränkungen
    Als "Haftungsbeschränkung" wird die Reduzierung von Haftungsgründen beziehungsweise des Umfangs der Haftung einer Vertragspartei bezeichnet. Die Haftungsbeschränkungen werden entweder vertraglich vereinbart oder per Gesetz festgelegt. So sind vertragliche Haftungsbeschränkungen beispielsweise in den AGBs zu finden und gelten somit als Grundlage für einen (Kauf-)Vertrag. Dabei ist allerdings zu beachten,
  • Holdinggesellschaft
    Eine Holdinggesellschaft stellt eine Organisationsform einer Muttergesellschaft dar, welche Kapitalbeteiligungen an mehreren selbständigen Tochtergesellschaften unterhält. Obwohl sich dieser Begriff im Laufe der Jahre fest etabliert hat, betshet weder eine gesetzliche Definition noch eine Rechtsform für die Holdinggesellschaft. Holdinggesellschaften unterliegen keinen kartellrechtlichen Beschränkungen; auch steuerlich besitzen sie Vorteile. Dennoch hat
  • Innengesellschaft
    Die Innengesellschaft ist eine Gesellschaft, die nach außen nicht als solche hervortritt. Folgerichtig bedeutet dies rechtlich, dass die Gesellschafter nach außen hin nicht als solche verpflichtet werden, da nur einige von ihnen im eigenen Namen auftreten. Nur die Personen, die nach außen hin auftreten, werden gegenüber dem
  • Joint Venture
    Unter Joint Venture versteht man ein Gemeinschaftsprojekt beziehungsweise Gemeinschaftsunternehmen von mindestens zwei Unternehmen. Das Joint Venture wird dabei meistens durch Gründung einer neuen selbstständigen Gesellschaft, an der die mindestens zwei Unternehmen mit ihrem Kapital beteiligt sind, durchgeführt. Dieses neue Unternehmen ist üblicherweise autonom und hat einen eigenen
  • Juristische Person
    Juristische Personen sind Vereinigungen von Personen oder Sachen zu einer rechtlich geregelten Einheit, die von der Rechtsordnung Rechtsfähigkeit verliehen bekommen. Dadurch können sie Träger eigener Rechte und Pflichten sein und auch vor Gericht klagen und verklagt werden. Zu unterscheiden sind die Juristischen Personen des
  • Kapitalgesellschaft
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  • Kleinunternehmer
    Als Kleinunternehmer werden gemäß dem Umsatzsteuergesetz jene selbständig oder gewerblich Tätigen angesehen, deren jährlicher Gessamtumstz inklusive der darauf entfallenden Umsatzsteuer bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Diese Grenzen liegen aktuell bei 17.500,- € für Existenzgründer im Jahr ihrer Geschäftseröffnung, im Folgejahr bei 50.000,- €. Dabei ist zu beachten, dass die Bezeichnung
  • Konzern
    Im umgangssprachlichen Sinne wird der Begriff „Konzern“ meist als Synonym für ein Großunternehmen verwendet. In Fachkreisen allerdings werden nur solche Firmen mit diesem Begriff bezeichnet, die durch den Zusammenschluss mindestens eines abhängigen Unternehmens unter der wirtschaftlichen Führung eines leitenden Unternehmens entstehen. Jedes der zugehörigen Konzernunternehmen tritt dafür die finanzielle
  • Konzernbetriebsrat
    Grundlage für die Gründung eines Konzernbetriebsrats ist der § 54 BetrVG (Betriebsverfassungsgesetz). Damit es zur Errichtung eines Konzernbetriebsrates kommt, müssen die gründenden Gesamtbetriebsräte mindestens 50 % der Arbeitnehmer des Konzerns vertreten. Nach § 5 Abs. 3 BetrVG werden dabei die leitenden Mitarbeiter nicht mitgezählt. Auch ist es beim Entstehen eines Konzernbetriebsrats nicht
  • Konzernplanung
    Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Gegenstand der Konzernplanung 3. Generelle Zielplanung
  • Limited Partnership und Limited Liability Partnership im Gesellschaftsrecht der
    Eine in den USA haeufig anzutreffende Form der Personengesellschaft ist die sog. Limited Partnership. Aehnlich wie die deutsche Kommanditgesellschaft hat sie mindestens einen persoenlich haftenden Gesellschafter (General Partner) und einen beschraenkt haftenden Gesellschafter (Limited Partner). Die Limited Partnership verbindet die Haftungsbeschraenkung fuer die Mehrheit der Gesellschafter mit den Vorteilen einer
  • Mantelkauf
    Bei einem Mantelkauf handelt es sich um den Kauf von Anteilen an einer nicht mehr tätigen Kapitalgesellschaft, welche in der Regel vermögenslos ist. Der Mantelkauf dient dem Zweck, dass die Gesellschaft durch Zufluss des Kapitals wieder tätig werden kann. Der Erwerber spart sich durch den Mantelkauf die Gründungskosten,
  • Mehrstufiger Konzern
    Bei einem mehrstufigen Konzern ist das Mutterunternehmen nicht unmittelbar an allen Tochterunternehmen selbst beteiligt (im Gegensatz zum einstufigen Konzern ). Beim mehrstufigen Konzern hält somit wenigstens ein Tochterunternehmen (Zwischenholding) Anteile an weiteren Konzerngesellschaften.
  • Nachfolgeplanung
    Die Nachfolgeplanung entspringt dem Personalmanagement und befasst sich mit der rechtzeitigen Personalplanung vor allem in Bezug auf die Neubesetzung von Führungspositionen . Von höchster Relevanz ist in der heutigen Zeit dabei das sogenannten Nachfolge Management . Dieses besteht aus verschiedenen Maßnahmen, die im Bedarfsfall
  • OHG - Personenwechsel
    Es besteht nicht die Möglichkeit eines freien Personenwechsels bei einer OHG, da es nicht gestattet ist, den Gesellschaftern einen neuen Gesellschafter aufzuzwingen. In einigen Fällen lässt ein Gesellschaftsvertrag allerdings das Mehrheitsprinzip für die Aufnahme eins neuen Gesellschafters zu. Gemäß §§ 131 ff. HGB kann ein Gesellschafte aus einer
  • Offene Gesellschaft
    Die offene Gesellschaft ist ein Staatsmodell des österreichischen Philosophen Karl Popper, welches die größtmögliche Freiheit für jedes Individuum bieten soll. Der Staat soll dabei soweit wie möglich minimiert, allerdings nicht vollständig ausgeblendet werden. Poppers Vorstellung von der offenen Gesellschaft ist eng mit dem Liberalismus verbunden.
  • Offene Handelsgesellschaft (OHG)
    Um eine offene Handelsgesellschaft zu gründen, sind insgesamt zwei wesentliche Punkte erforderlich. Zunächst muss zwischen den Gesellschaftern ein Gesellschaftsvertrag geschlossen werden. In der Regel ist der Gesellschaftsvertrag formfrei. Des Weiteren  muss die Gesellschaft mit der Geschäftstätigkeit beginnen, also im Handelsverkehr teilnehmen. Die Gesellschafter müssen die OHG anschließend im Handelsregister
  • Personalkörperschaft
    Bei einer Personalkörperschaft richtet sich die Mitgliedschaft nach einem freiwilligen Beitritt einer Person oder der Zugehörigkeit der Person zu einer bestimmten Gruppe.
  • Personenvereinigung
    Unter Personenvereinigungen versteht man die rechtliche Gemeinschaft mehrerer Personen , die einen gemeinsamen Zweck zum Ziel haben. Dabei muss eine Unterscheidung getroffen werden zwischen nicht rechtsfähigen Personenvereinigungen , teilrechtsfähigen Personenvereinigungen und vollrechtsfähigen Personenvereinigungen . Zur Personenvereinigung Die Personenvereinigung
  • Restrukturierung
    Bei der Restrukturierung handelt es sich meist um eine Sanierungsmaßnahme , die sich mit den organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Strukturen , aber auch mit den Marktbedingungen des Unternehmens befasst. In vielen Fällen ist eine Unternehmenskrise (z. B. Insolvenz, Wegfall strategischer Geschäftsfelder) zu bewältigen,
  • Stille Reserve
    Als "Stille Reserven" werden in der Betriebswirtschaft Werte bezeichnet, welche aus ihren Buchwerten nicht in der Bilanz ersichtlich sind. Sie entstehen durch die Unterbewertung von Vermögensgegenständen (Aktiva) zum einen sowie die Überbewertung von Schulden (Passiva) zum anderen. Die Unterbewertung von Aktiva entsteht in der Regel zwangsläufig aufgrund der
  • Stille Reserven
    Als "stille Reserven" bezeichnet man die Differenz zwischen den tatsächlichen Zeitwerten (z.B. Verkaufspreisen) und den bilanzierten Buchwerten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und des Umlaufvermögens, die in der Bilanz auf der Aktivseite ausgewiesen sind. Bei der Veräußerung dieser Vermögensgegenstände führen die stillen Reserven
  • Stille Rücklagen
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Die so genannte 6b-Rücklage 2.1 Rücklagenübertragung
  • Teilrechtsfähigkeit
    Unter Teilrechtsfähigkeit versteht man in Deutschland die teilweise Rechtsfähigkeit in Österreich darüberhinaus ein gesetzlich zuerkannter Rechtsstatus für bestimmte Bundeseinrichtungen, siehe Teilrechtsfähigkeit (Österreich)
  • US-Amerikanisches Gesellschaftsrecht - Corporations
    Die Aktiengesellschaft (corporation) ist in den USA eine haeufig anzutreffende Gesellschaftsform. Nicht nur boersennotierte Grossunternehmen, sondern auch zahlreiche mittelstaendische Unternehmen und Kleinbetriebe sind in den USA als Aktiengesellschaft organisiert. Der wesentliche Vorteil der Aktiengesellschaft fuer kleine und mitelstaendische Unternehmen in den USA ist die Haftungsbeschraenkung auf das Kapital der Geselschaft
  • Umlaufvermögen - Bilanz
    Umlaufvermögen in der Bilanz In der Bilanz wird das Umlaufvermögen mit den Angaben der Passivseite, also den Quellen der Finanzierung, in Verhältnis gesetzt. Man unterscheidet hier drei verschiedene Arten: 1. Working Capital Working Capital ist der Überschuss der kurzfristig (innerhalb eines Jahres) liquidierbaren
  • Umlaufvermögen - Vorsteuerberichtigung
    1. Allgemeines Da für die Frage des Vorsteuerabzugs die im Zeitpunkt des Erwerbs des Wirtschaftsguts gegebene Verwendungsabsicht des Unternehmers maßgeblich ist, bestand für Wirtschaftsgüter des Umlaufvermögens im § 15a UStG eine Regelungslücke. In den Fällen, in denen der Unternehmer das Wirtschaftsgut des Umlaufvermögens
  • Umwandlung (Recht)
    Der Rechtsbegriff der Umwandlung beschreibt im Gesellschaftsrecht die Umwandlung der Rechtsform eines Rechtsträgers (beispielsweise einer OHG, KG, AG, GmbH). Dies kann durch Spaltung, Verschmelzung (Fusion), Vermögensübertragung oder schlicht durch Formwechsel (Änderung der Rechtsform) geschehen. Die Umwandlung richtet sich nach dem Umwandlungsgesetz. Umwandlungen sind oft
  • Umwandlungsrecht
    Muss ein Unternehmen gesellschaftsrechtlich reorganisiert werden, kommt das Umwandlungsrecht zum Tragen. In den meisten Fällen kommt es aufgrund von Unternehmenszusammenschlüssen oder aufgrund eines Unternehmensverkaufes zur Notwendigkeit einer gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung. Was fällt unter die Umwandlung? Eine Umwandlung kann
  • Unechte Vorgesellschaft - Kapitalgesellschaftsrecht
    Als "unechte Vorgesellschaft" wird eine Gesellschaft bezeichnet, für die zwar ein gültiger Gesellschaftsvertrag zur Gründung einer Kapitalgesellschaft vorliegt, die aber nicht mehr zu diesem Zweck besteht. Grundsätzlich ist auf jede Vorgesellschaft das Recht der Kapitalgesellschaft anzuwenden, da es sich bei dieser um eine Vorstufe davon handelt. Kommt es nicht
  • Unternehmensumwandlung
    Bei einer Unternehmensumwandlung erfolgt die Umwandlung eines Unternehmens in eine andere Rechtsform , ohne dass dabei eine Liquidation erfolgt. Geregelt ist die Unternehmensumwandlung im Umwandlungsgesetz (UmwG). Was ist eine Unternehmensumwandlung? Eine Unternehmensumwandlung liegt vor, wenn für ein Unternehmen eine neue Rechtsform
  • Unternehmergesellschaft
    Die Unternehmergesellschaft, kurz UG, wurde aufgrund des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbrauchen (MoMiG) in das deutsche GmbH-Recht aufgenommen. Damit ist die neue Gesellschaftsform das direkte Gegenstück zur englischen bzw. britischen Limited-Gesellschaft geworden.  Die UG ist in § 5a GmbHG gesetzlich normiert und ermöglicht die
  • Vor-GmbH
    Die Vor-GmbH ist eine Personenvereinigung eigener Art (h.M.). Sie entsteht nach der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrages nach § 2 Abs. 1 GmbHG. Erst mit Eintragung ins Handelsregister entsteht dann die GmbH. Bei der Vor-GmbH handelt es sich um eine selbständige Gesellschaft, die Trägerin von Rechten und Pflichten sein kann. Sie
  • Vorgesellschaft - Kapitalgesellschaft
    Die Vorgesellschaft (oder: Gründungsgesellschaft) ist die direkte Vorstufe zur Kapitalgesellschaft. Sie entsteht durch einen förmlichen Gesellschaftsvertrag und besteht so lange, wie dieser besteht, aber noch keine Eintragung im Handelsregister erfolgt ist. Zivil- und steuuerrechtlich ist sie der späteren Kapitalgesellschaft gleichgestellt. Zu beachten ist, dass eine Vorgesellschaft grundsätzlich nur
  • Vorteilsgewährung
    Die Vorteilsgewährung ist strafrechtlich in § 333 StGB normiert. Danach ist in § 333 StGB die Person strafbar, die einem Amtsträger, einem für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einem Soldaten der Bundeswehr für die Dienstausübung einen Vorteil für diesen oder einen Dritten anbietet, verspricht oder gewährt.
  • Zweckgesellschaft
    Selbständiger Rechtsträger (meist jur. Person oder Stiftung), der zur Erreichung eines eng begrenzten und genau definierten Ziels des Mutterunternehmens dient. Quelle: BMJ
  • Zwei-Personen-GmbH
    Bei einer Zwei-Personen-GmbH handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, an der nur zwei Gesellschafter beteiligt sind, die beide gleichrangig und beide als Geschäftsführer tätig sind. Eine gesonderte gesetzliche Regelung besteht für Zwei-Mann-GmbH nicht, jedoch gibt es einige Bestimmungen, welche auch bei dieser Gesellschaftsform Anwendung finden:
  • actio pro socio
    Gesellschafterklage
  • offen - Gewinnausschüttung
    Gewinnausschüttungen sind Vermögensminderungen bei einer Kapitalgesellschaft auf gesellschaftlicher bzw. gesellschaftsrechtlicher Basis, d.h. eine Gewinnausschüttung ist die Auskehrung von durch die Kapitalgesellschaft erwirtschafteten Gewinnen ("Gewinnverteilung"). Handelsrechtlich versteht man unter Ausschüttungen jede Gewinnverteilung einer Kapitalgesellschaft, unabhängig von dem Empfänger der Auszahlungen. Demgegenüber handelt es sich nach dem steuerlichen Verständnis der
  • verdeckt - Gewinnausschüttung
    Im Gegensatz zu den ordnungsgemäßen Gewinnausschüttungen einer Kapitalgesellschaft () handelt es sich bei den verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA) um nicht ordnungsgemäß beschlossene Vorteilszuwendungen der Kapitalgesellschaft. Das KStG verwendet zwar den Begriff der verdeckten Gewinnausschüttung (vgl. § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG), eine gesetzliche Definition enthält das KStG jedoch



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    Frankfurt am Main – Matthias Götz (53) tritt zum 5. Mai 2012 als Partner in das Frankfurter Büro der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ein. Der Experte für M&A-Beratung und Gesellschaftsrecht mit langjähriger Investmentbankerfahrung wird dort...
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    Der für Gesellschaftsrecht zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass der Insolvenzverwalter eines insolventen Immobilienfonds in der Form einer Kommanditgesellschaft von Anlegern des Fonds aus abgetretenem Recht der...

Forenbeiträge zum Gesellschaftsrecht
  • BildStrohmann als Geschäftsführer, Haftbar??? (07.03.2006, 23:42)
    Hallo!!! Ich habe da mal eine Frage. Jemand ist Geschäftsführer in einer GmbH, fungiert allerdings nur als Strohmann. Diese GmbH hätte laut Anwalt allerdings schon längst Insolvenz anmelden müssen, tat es aber nicht. Der Geschäftsführer, der von alle dem allerdings absolut keine Ahnung hatte(da ja nur Strohmann) bekommt das plötzlich raus. Und ...
  • BildGbr Auseinandersetzung/ Privatentnahmen/ Zinsaufwendungen (12.09.2006, 15:35)
    Gesellschaftsrecht/ Auseinandersetzung der GbR Eine GbR mit zwei Gesellschaftern (jeweils 50% Beteiligung) wird gekündigt und muss auseinandergesetzt werden. Da die Geschäfte nur mäßig liefen, waren die Privatentnahmen höher als die Gewinne. In dieser Konsequenz wurden die Privatentnahmen durch Kredite finanziert, für die zwangsweise Zinszahlungen an den Kreditgeber (Bank) zu leisten waren. Zudem ...
  • als Frage beantworten?!?!?!??!">Bildals Frage beantworten?!?!?!??!">"In juristischer Hinsicht vorab klären"->als Frage beantworten?!?!?!??! (07.07.2011, 09:59)
    Hallo, ich habe mal eine Frage, wie würdet ihr das verstehen. Es handelt sich um einen zivilrechtlichen Fall im Gesellschaftsrecht, bei dem es drei Fragen gibt und auf diese drei Fragen gibt es auch 100 % der Punkte. In den Fall selbst hat ein Gesellschafter ohne Wissen der anderen G. ...

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