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Rechtsanwalt für Fischereirecht

Fischkutter beim Fischen (© Bruno Barracuda - Fotolia.com)
Fischkutter beim Fischen
(© Bruno Barracuda - Fotolia.com)

Wer von Fischereirecht spricht, muss sich im Klaren darüber sein, dass dieser Begriff mehrere Bedeutungen haben kann. Zum einen bezieht er sich auf alle Rechtsnormen, die mit Fischerei zu tun haben. Zum anderen widmet er sich dem subjektiven Recht, das in diesem Fall als Genehmigung betrachtet werden kann, ein präzises bezeichnetes Gewässer bzw. den Abschnitt eines Gewässers befischen zu dürfen. Wird im Sinne des Fischereirechtes von Fisch gesprochen, so fallen neben den eigentlichen Fischen auch Krebse, Neunaugen und Muscheln unter diese Begriffsbezeichnung. Je nach Bundesland können auch die Fischnährtiere in diese Rubrik aufgenommen worden sein. Für gewöhnlich gehört das Fischereirecht eines Gewässers dem entsprechenden Eigentümer des Gewässergrundstückes. Dies wird Eigentümerfischereirecht genannt. Doch ist dies nicht zwingend notwendig. Das Fischereirecht kann auch veräußert werden, ohne dass das Gewässergrundstück seinen Besitzer wechselt. Die berufsmäßige Fischerei hat eine Besonderheit ins Leben gerufen: das Koppelfischereirecht. Hierunter versteht man, dass an einem Gewässerstandort mehrere Personen fischereiberechtigt sind. Der Inhaber des Fischereirechtes an einem Gewässer ist durchaus berechtigt, dieses Recht an andere weiterzugeben. So kann es verpachtet werden oder als Gewässerschein an andere unterteilt werden. An größeren Binnengewässern versuchen die ansässigen Angelvereine oft eine Großzahl der vorhandenen Fischereirechte aufzukaufen bzw. zu pachten. Auf diese Weise wird den Vereinsmitgliedern eine größere Möglichkeit zur Ausübung ihres Hobbies gegeben.

Hauptbereiche des Fischereirechts

Werden die geregelten Rechtsnormen der gesamten Fischerei betrachtet, stellt man fest, dass sie sich in zwei Hauptbereiche aufgliedern: Das Binnenfischereirecht und das Seefischereirecht.

Das Binnenfischereirecht wird in Deutschland vorrangig von den Ländern bestimmt. Doch wie auch in anderen europäischen Ländern gibt es überall ein Landesfischereigesetz. Dieses unterteilt sich wiederum in verschiedene Gesetze und Erlasse. Dies kann zu Verwirrungen auf Seiten derjenigen Fischer führen, die sich noch nicht eingehend mit dem Fischereirecht befasst haben.

Das Seefischereirecht setzt sich aus internationalen Gesetzen, Abkommen sowie den Fischereigesetzen der Anrainerstaaten zusammen. In Deutschland regelt das Seefischereigesetz die entsprechenden Tatbestände.

Sicherlich ist es nicht in jeder Region Deutschlands einfach, einen versierten Rechtsanwalt für Fischereirecht zu finden. Doch ist er der geeignete Ansprechpartner, wenn es Probleme mit eben diesem Recht gibt. Der Rechtsanwalt für Fischereirecht hilft seinem Mandanten sowohl die Rechtspassagen besser zu verstehen, aber auch dessen Rechte, notfalls vor Gericht, durchzusetzen.


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