Rechtsanwalt für Erbschaftsteuerrecht nach Orten

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Informationen zum Rechtsgebiet Erbschaftsteuerrecht

Erbschaft wird im deutschen Recht als Erwerb von Todes wegen bezeichnet. Kommt es zu einem solchen Erwerb, wird vom Finanzamt eine Erbschaftssteuer erhoben. Als Rechtsgrundlage dienen das Erbschaftssteuergesetz sowie die Erbschaftssteuer-Durchführungsverordnung. Diese Steuer ist als Erbanfallssteuer angelegt.

Erbschaftssteuerformular (© PeJo - Fotolia.com)
Erbschaftssteuerformular
(© PeJo - Fotolia.com)

Pflichtanteilsberechtigung

Das bedeutet, dass jeder, der von der Erbschaft betroffen ist, egal ob Pflichtanteilsberechtigt, Erbe, Vermächtnisnehmer oder sonstiger durch die Erbschaft begünstigter Erwerber, auch von der Erbschaftssteuer betroffen ist. Für jeden Begünstigten wird jedoch nur der Anteil besteuert, den dieser auch erhalten hat. Bei der Erbschaftsteuer handelt sich um eine Landessteuer. Jedoch hat der Bund gem. Art. 105 Abs. 2 des Grundgesetzes in Verbindung mit Art. 72 Abs. 2 des Grundgesetzes die konkurrierende Gesetzgebungszuständigkeit inne. Im Ersten Teil des Bewertungsgesetzes finden sich die Vorschriften, nach denen ein Nachlass steuerlich bewertet wird. Die Erbschaftssteuerpflicht kann beschränkt oder unbeschränkt sein. Letzteres gilt für alle Personen, die zum Erbantritt ihren Wohnsitz im Inland haben. Dies gilt auch noch bis zu 5 Jahre nach dem Wegzug aus Deutschland. Steuerbefreiungen sind möglich. Hierzu gehört Hausrat und Kleidung, Gelegenheitsgeschenke, Zuwendungen unter Lebenden zum Erhalt eines angemessenen Lebensstandards oder zu Ausbildungszwecken, Zuwendungen an Kirchen oder gemeinnützige Einrichtungen, Grundbesitz oder Teile davon, die aufgrund ihrer Beschaffenheit erhaltungswürdig sind sowie Zuwendungen an politische Parteien gem. Parteiengesetz. Auch Wohnraum, der selbst genutzt wird, kann unter bestimmten Voraussetzungen von der Steuer befreit werden. Dies wird im Einzelfall geprüft. Des Weiteren richtet sich die Höhe der Erbschaftssteuer nach der Steuerklasse bzw. dem Verhältnis zwischen Erblasser und Erben.

Anwaltliche Beratung im Erbschaftssteuerrecht

Wie aus der o.g. Einführung ersichtlich ist, gibt es sehr viele Punkte, in denen man als Erbe mit dem Erbschaftssteuergesetz kollidieren kann. Jedoch ist jeder Erbschaftsfall anders und muss daher separat behandelt werden. Die Hilfe eines Rechtsanwalts für Erbschaftssteuerrecht kann dabei sehr nützlich sein. Sicherlich ist es ohnehin notwendig, zur Eröffnung eines Testamentes die Dienste eines Anwaltes oder Notars in Anspruch zu nehmen. Es wäre daher von Vorteil, wenn dieser in einer Anwaltskanzlei für Erbschaftssteuerrecht niedergelassen ist. Wieder ist es der Vertrauensfaktor, der darüber entscheiden sollte, mit welchem Anwalt man zusammen arbeiten möchte. Eine Erbschaftsangelegenheit ist, auch wenn sie ohne Streitigkeiten abläuft, eine sehr emotionale Sache. Daher ist es wichtig, dass die Chemie zwischen Mandant und Anwalt stimmig ist.


Top 20 Orte zu Rechtsanwalt Erbschaftsteuerrecht:


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Erbschaftsteuerrecht erklärt von A bis Z

  • Bewertung des Betriebsvermögens
    Inhaltsübersicht 1. Vorbemerkung 2. Altregelung 2.1 Bilanzierende Gewerbetreibende und Freiberufler
  • Bewertung des Betriebsvermögens - Erbschaftsteuerreform
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Vereinfachtes Ertragswertverfahren, §§ 199 ff. BewG 3. Ermittlung des
  • Bewertung des Grundvermögens
    1. Vorbemerkung Nach dem am 31.01.2007 veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, 07.11.2006 - 1 BvL 10/02) war die vormalige Ausgestaltung des § 19 ErbStG nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Das Erbschaftsteuerrecht war nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts in seiner damaligen Form nicht mit dem allgemeinen Gleichheitssatz
  • Bewertung des Grundvermögens - Erbschaftsteuerreform
    Inhaltsübersicht 1. Allgemeines 2. Bewertung unbebauter Grundstücke, §§ 178 - 179 BewG 3.
  • Erbe ausschlagen
    Jeder Erbe kann selbst entscheiden, ob er sein Erbe ausschlagen oder annehmen möchte. Diese Regelung besteht unabhängig davon, ob das Erbe aufgrund einer gesetzlichen Erbfolge (durch Verwandtschaft) oder durch eine Verfügung des Erblassers (z.B. durch ein Testament) erfolgt ist. Gesetzliche Fristen einhalten Wer sein
  • Erbschaft - Annahme des Erbes
    Als "Annahme des Erbes" wird die Umwandlung einer Erbenstellung von einer vorläufigen in eine ausdrückliche bezeichnet. Die Annahme des Erbes ist gegeben, wenn ein Erbe eine ausdrückliche oder stillschweigende Willenseklärung abgibt, das Erbe annehmen zu wollen. Ist dies geschehen, so kann die Erbschaft gemäß § 1943 BGB nicht
  • Erbschaft - Ausschlagung des Erbes
    Als "Ausschlagung eines Erbes" wird der freiwillige Verzicht eines Erben auf sein Erbe bezeichnet. Die Ausschlagung des  Erbes wird gemäß § 1944 BGB geregelt. So hat ein Erbe sechs Wochen nach Kenntnisnahme des Erbfalls Zeit, das betreffende Erbe auszuschlagen. Wenn der Erblasser jedoch seinen letzten Wohnsitz im Ausland
  • Erbschaftssteuerfreibeträge
    Es muss nicht immer das gesamte Erbe versteuert werden. Seit dem 1. Januar 2009 haben sich die Steuerfreibeträge erhöht. Erben und Beschenkte können bis zu bestimmten Summen Steuerfreibeträge geltend machen. Den höchsten Freibetrag von der Erbschaftssteuer erhalten Ehepartner (500.000
  • Erbschaftsteuer
    Die Erbschaftssteuer wird dann erhoben, wenn ein Erblasser stirbt und somit das Vermögen auf eine andere Person übergeht. Sie ist zu unterscheiden von der Schenkungssteuer, die bei Schenkungen unter lebenden Personen erhoben werden kann. Im Jahr 1906 wurde die Erbschaftssteuer erstmals landerübergreifend in Deutschland eingeführt. Die rechtliche
  • Erbschaftsteuerreform
    1. Hintergrund Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 07.11.2006 - 1 BvL 10/02, BStBl II 2007, 192-215 war die bisherige Erhebung der Erbschaftsteuer mit einheitlichen Steuersätzen auf den Wert des Erwerbs mit dem Grundgesetz deshalb unvereinbar, weil sie an Steuerwerte anknüpft, deren Ermittlung bei wesentlichen
  • Freibetrag
    Ein Betrag, welcher in der Lage ist, die Steuerbemessungsgrundlage zu mindern, wird als Freibetrag bezeichnet. Im Gegensatz zur Freigrenze müssen bei Überschreitung des Freibetrags nicht die gesamten Einnahmen versteuert werden, sondern nur der den Freibetrag übersteigenden Teil der Einnahmen. Beispiel: Einnahmen aus Kapitalvermögen
  • Inkrafttreten und rückwirkende Anwendung - Erbschaftsteuerreform
    Das Erbschaftsteuerreformgesetz ist am 01.01.2009 in Kraft getreten. Es findet auf Erwerbe Anwendung, für die die Steuer nach dem 31. Dezember 2008 entsteht. Bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung kann der Erwerber beantragen, dass die durch das Erbschaftsteuerreformgesetz geänderten Vorschriften des ErbStG, mit Ausnahme des § 16 ErbStG, und



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News zum Erbschaftsteuerrecht

Forenbeiträge zum Erbschaftsteuerrecht
  • BildNewsletter 01/2007 - u.a. 4 Jahre Juraforum.de | Die Mankohaftung (03.02.2007, 19:02)
    Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, willkommen zur Januar-Ausgabe des Juraforum.de-Newsletters. Herzlichst, Ihre Juraforum.de-Redaktion TOP-THEMEN DER JANUAR-AUSGABE §§§ Wir feiern: 4 Jahre Juraforum.de http://www.juraforum.de/jura/specials/special/id/130260/ "Zweite Miete" - häufige Streitpunkte rundum Betriebskosten http://www.juraforum.de/jura/specials/special/id/128485/ Mankohaftung – Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis http://www.juraforum.de/jura/specials/special/id/134433/ ------------------ANZEIGE------------------------ §§§ TIPP - NOTARVERZEICHNIS - TIPP §§§ Sind Sie schon als NotarIn oder AnwaltsnotarIn in unserer Experten-Suche eingetragen? Hier finden Sie weitere ...
  • BildErbfall - Vermächtnis - Ausbildungskosten (01.07.2007, 13:22)
    Hallo, ich bin neu hier im Forum. Es geht um folgenden Sachverhalt. Der Erblasser A hat in seinem Testament verfügt, dass das Kapitalvermögen zugunsten des Erben B zu 2 Dritteln und zu Gunsten des Erben C zu einem Drittel aufgeteilt werden soll. B und C sind Erben der Steuerklasse 2. Im ...
  • BildBankvollmacht nach dem Tod (16.03.2012, 10:55)
    angenommen Frau W hat ihrem Sohn D eine Bankvollmacht erteilt die auch nach dem Tode noch wirksam ist. Frau W verstirbt und es gibt kein Testament,kann Sohn D weiterhin auf das Konto zugreifen? Die gesetzlichen Nacherben sind legiglich Sohn D und Schwester P. Steht der Schwester P das Geld vom Konto zu?

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