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Informationen zum Rechtsgebiet Asylrecht

Das deutsche Asylrecht soll dem Schutz der Menschenwürde dienen und ist als Grundrecht in Art. 16a Abs. 1 GG verankert. Es gilt für ausländische Personen, die in ihrem Herkunftsland aufgrund ihrer politischen Überzeugung verfolgt werden bzw. denen eine Verfolgung im Falle einer Abschiebung dorthin drohen würde.

Flüchtlinge und Asylrecht in Deutschland (© Jonathan Stutz - Fotolia.com)
Flüchtlinge und Asylrecht in Deutschland
(© Jonathan Stutz - Fotolia.com)

Des Weiteren gibt es gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention einen Flüchtlingsschutz, wenn das eigene Leben oder die Freiheit aufgrund

  • der Rasse,
  • der Staatsangehörigkeit,
  • der Zuordnung zu einer sozialen Gruppe,
  • der Religion,
  • der politischen Ansicht

bedroht ist.

Anerkannte Asylgründe in Deutschland

Allerdings wird grundsätzlich nur die Verfolgung durch den Staat berücksichtigt und allgemeine Notsituationen (z. B. Naturkatastrophen, Bürgerkriege, Armut) als Gründe für die Gewährung eines Asyls nicht anerkannt. Jedoch stellt nicht jede negative Maßnahme eines Staates eine Verfolgung im asylrechtlichen Sinne dar. Denn es darf sich nicht nur um eine gezielte Verletzung des Rechtsguts handeln, sondern muss auch so ausgerichtet sein, dass die betreffende Person aus der Gemeinschaft ausgegrenzt wird. So können beispielsweise gravierende Verstöße gegen die Menschenrechte eine Verfolgung begründen. Die Maßnahmen müssen aber nicht unbedingt von der Polizei, einer Behörde oder einem Gericht des Herkunftslandes ausgehen. Denn auch eine mangelnde Unterstützung durch den Staat kann einen Asylanspruch begründen, beispielsweise wenn der Staat die Gewalt anderer politischer oder religiöser Gruppen duldet.

Kein Asyl bei Einreise über Drittländer

Da der Asylantrag grundsätzlich im Einreiseland gestellt werden muss, erhalten Personen, die über ein sicheres Drittland nach Deutschland einreisen, kein Asyl. Generell ist in Deutschland das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (auch BAMF genannt) für Asylfragen zuständig.

Personen, die in Deutschland einen Asylantrag stellen möchten, sollten die Unterstützung eines kompetenten Rechtsanwalts für Asylrecht in Anspruch nehmen. Dieser verfügt über umfangreiche Fachkenntnisse im Bereich des deutschen Asylrechts sowie langjährige Praxiserfahrung und steht seinen Mandanten bei auftretenden Fragen rund um das Asylrecht Rede und Antwort. Gerne ist er seinen ausländischen Mandanten auch bei der Erstellung des Asylantrags behilflich und gibt Auskunft darüber, unter welchen Voraussetzungen Asyl gewährt werden kann. Denn ein Anwalt für Asylrecht kennt alle anzuwendenden Gesetze des Asylrechts und ist mit den Einzelheiten des Asylverfahrens bestens vertraut. Er vertritt die Interessen seiner Mandanten auch, wenn es Unklarheiten zu den gemachten Angaben gibt und steht ihnen während des laufenden Antragsverfahrens beratend zur Seite.


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