Reißverschlussverfahren – ist dies Pflicht/wer hat Vorfahrt?

Autor: , verfasst am 05.03.2015, 08:03| 17 Kommentare

Als Führer eines Kraftfahrtzeugs wird man immer wieder mit dem Begriff des Reißverschlussverfahrens konfrontiert. Dabei handelt es sich um ein Einfädelungsverfahren, welches gemäß § 7 Abs. 4 STVO gesetzlich geregelt wird: „Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können.“ Die Frage „Was ist das Reißverschlussverfahren?“ wird durch die Straßenverkehrsordnung also hinreichend erklärt, aber ist es Pflicht? Und wer hat Vorfahrt, wenn es angewendet wird?

Ist das Reißverschlussverfahren Pflicht?

Die Anwendung des Reißverschlussverfahrens ist immer dort Pflicht, wenn sich eine Situation ergibt, wie sie in § 7 Abs. 4 STVO geschildert wird:

  • Ein Fahrstreifen kann nicht durchgehend befahren werden

    Reißverschlussverfahren (© Alexandra Gl - Fotolia.com)
    Reißverschlussverfahren
    (© Alexandra Gl - Fotolia.com)
  • Ein Fahrstreifen endet

Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sich auf einem Fahrstreifen eine Baustelle oder eine andere Engstelle befindet, welche ein weiteres Befahren dieser Spur unmöglich macht. Auch, wenn eine zweispurige Fahrbahn einspurig wird, sind die Kriterien für ein Reißverschlussverfahren erfüllt, ebenso bei liegengebliebenen Fahrzeugen auf einem Fahrstreifen. Zu beachten ist, dass beispielsweise ein LKW, der auf einem Fahrstreifen zum Entladen steht, zwar ein Hindernis darstellt, aber kein solches, dass das Reißverschlussverfahren angewendet wird.

Wie wird das Reißverschlussverfahren angewendet?

Die Fahrzeuge, die sich auf der verbliebenen Fahrspur befinden, haben laut Verkehrsrecht denjenigen Fahrzeugen Vorfahrt zu gewähren, die auf dem endenden Fahrstreifen sind. In der Praxis hat das so abzulaufen, dass immer ein Fahrzeug aus der verbliebenen Spur einem Fahrzeug aus der wegfallenden die Möglichkeit geben muss, sich vor ihm einzufädeln. Danach fährt er selbst; sein Hintermann lässt wieder ein Kraftfahrzeug vor, usw. Da dies abwechselnd geschieht, erinnert dieses Verfahren an einen Reißverschluss.

Die Fahrzeuge auf der endenden Fahrspur dürfen sich aber nicht irgendwo einfädeln, sondern müssen bis ans Ende ihrer Spur fahren. Erst dort kommt das Reißverschlusssystem zum Tragen. Kommen Fahrzeuge auf die Idee, früher einscheren zu wollen, ist kein Autofahrer auf der verbliebenen Fahrspur dazu verpflichtet, ihnen Vorfahrt zu gewähren. Zwar sollte man im Straßenverkehr aufeinander Rücksicht nehmen, was aber nicht bedeutet, dass das Reißverschlussverfahren beliebig angewendet werden kann.

Gilt das Reißverschlussverfahren auch auf Autobahnen?

Das Reißverschlussverfahren wird zwar immer dann durchgeführt, wenn ein Fahrstreifen wegfällt, jedoch gilt diese Regelung nicht für Autobahnen. Manch ein Autofahrer vertritt die Auffassung, dass das Ende des Beschleunigungsstreifens auf Autobahnen zu einer Situation im Sinne des § 7 Abs. 4 STVO führt: er drängelt sich resolut in den fahrenden Verkehr. Dort wiederum befinden sich häufig ebenfalls Fahrer, die dieselbe Meinung vertreten. Sie bremsen schnell, um ihrer vermeintlichen Pflicht der Vorfahrtgewährung nachzukommen. Bei Geschwindigkeiten, wie sie auf Autobahnen üblich sind, ein gefährliches Unterfangen...

Auf Autobahnen findet deswegen der § 18 Abs. 3 STVO Anwendung. Dieser besagt, dass auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn Vorfahrt hat. Beschleunigungsstreifen werden jedoch nicht als eine solche Fahrbahn angesehen. Von daher gibt es keinen Grund, Fahrzeugen, die sich auf die Autobahn einfädeln wollen, Vorfahrt zu gewähren. Die diesbezügliche Rechtsprechung ist eindeutig, beispielsweise seitens des Oberlandesgerichts Köln oder des Oberlandesgerichts Naumburg [OLG Köln, 24.10.2005, 16 U 24/05]; [OLG Naumburg, 15.09.2006, 10 U 16/06].

Schlagwörter: Reißverschlussverfahren, Autobahn, Pflicht, Vorfahrt


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Bisherige Kommentare zum Ratgeber (17)

Peter  (15.05.2017 11:05 Uhr):
@Axel Natürlich ist es relevant, wann ich mich einfädel. Durch zu frühes einfädeln blockiere ich die Fahrzeuge hinter mir, weil ich noch nicht rein gelassen werden muss und es sich deshalb hinter mir stauen wird, sowie das ich Platz auf der wegfallenden Spur verschenke und den gleichen Platz auf der durchgehenden Spur zu früh nutze. Das das vorfahren (bei stockendem Verkehr) bis zum Spurende Vorschrift ist, sollte Ihnen aber klar sein. @Würmchen Ich als Hannoveraner sage Ihnen, das in Hannover mit am Besten gefahren wird, was ich bis jetzt erlebt habe. Wenn Sie Hannover schon schlimm finden, dann sollten Sie Hessen am Besten meiden. Was ich hier täglich an "Fahrkünsten" erlebe, das habe ich noch nirgends erlebt. Blinkerhebel sind scheinbar abgebrochen, Mittelspurschleicher, Autobahnauffahrtschleicher, Rettungsgassenblockierer und Standspurabfahrer um nur mal einige zu nennen.
Axel  (26.11.2016 06:26 Uhr):
Eine Sache wird im Text gänzlich außer Acht gelassen, die aber meines Erachtens wichtig ist: Zum Reißverschlussverfahren gehört auch, das alle Fahrzeuge die gleiche Geschwindigkeit aufnehmen und auf den nötigen Abstand fahren, um ein geordnetes Einfädeln zu ermöglichen. Der Egoismus des Menschen macht diese "Ordnung" fast immer unmöglich. Das gilt für die Einen, die die Verkehrsteilnehmer der entfallenen Spur nicht hineinlassen wollen, wie auch für die anderen, die auf der endenden Straße nach vorne preschen, um sich einen Vorsprung in der Fahrzeug-Schlange zu sichern. Dabei wäre es völlig irrelevant, ob man früher oder später einfädelt, was natürlich mit der Masse des Verkehrsstroms zusammenhängt, der zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem Ort vorhanden ist. Spätestens im Feierabendverkehr brechen alle guten Vorsätze zusammen.....
würmchen  (15.11.2016 22:49 Uhr):
Tipp: Halte niemals einen Sicherheitsabstand bei sowas, denn es fahren Dir immer Alle rein! Die überholen dich rechts, links, auf dem Standstreifen. Manche Regionen sind berüchtigt für solche Menschen. Um Hannover herum sollte man möglichst sehr aufpassen! Ich wünsche mir einen Beitrag zum Täterschutz von Zweiradfahrern. Im ausland tragen sie Westen, auf denen das Kennzeichen zu erkennen ist. Im Ausland wird von hinten geblitzt, bei uns von vorne. Schon werden sie ausgeschlossen. Können machen, was sie wollen. Außer Harley-Fahrer/Innen, die zu 99,99% immer vernünftig fahren, habe ich keinen Zweiradfaher bisher sehen können, der nicht von sich dachte, er wäre Gottesgleich, unverwund- und unantastbar.
würmchen  (15.11.2016 22:40 Uhr):
Ich werde regelmäßig genötigt, wenn ich mich an die Vorschriften halte. Ich verstehe nicht, wie Autofahrer davon ausgehen können, wenn sie Stopp oder gar 2 Halt Vorfahrtgewähren vor sich haben, der auf der Hauptstraße müsse bremsen. Zudem darf man nicht den Fahrstreifen wechseln, nur weil Jemand auffahren will. Es gibt viele Fahrer, die einfach links rüber ziehen und hierdurch Gefährdungen schaffen. Es ist erlaubt, sollte man es auf der Autobahn nicht schaffen, auch über den Beschleunigungsstreifen hinaus weiterzufahren und den Standstreifen hierzu zu nutzen. Anfang 2016 war Jemand wütend, der von einer 2-spurigen Straße auf die Bundesstraße, wo ich fuhr, wollte. Er hatte 2 Vorfahrt gewähren-Schilder, links von mir fuhr ein PkW. Er Auffahrende verlangte, dass ich bremse obwohl hinter mir kein einziges Fahrzeug fuhr und er hätte ungehindert auffahren können. Hierzu hätte er nur seine Geschindigkeit anzupassen brauchen. Wir sahen sein wütendes Gesicht. Dann scherte er hinter mir ein, fuhr dem, der links von mir vor fuhr, davor und raste an mir vorbei, zog einen Meter vor mir rein, latschte auf die Bremse und ich tuckerte 1 Kilometer hinterher, denn wenn ich ihn überholen wollte, fuhr er auf beiden Spuren. Als ich ihn zu überholen glaubte, gab er Gas und grinste dreckig rüber. Mein Beifahrer sagte: Lass es. Der lässt dich nicht. Ich plädiere daher alle 3-4 Jahre für einen Fähigkleitstest, der Idioten entlarvt und ausschließt.
raibro  (17.07.2016 17:55 Uhr):
Toll, für mich ein hilfreicher Beitrag. Danke
Hermann  (14.07.2016 20:04 Uhr):
Gilt das Reißverschlussverfahren auch dann, wenn sich auf dem entfallenden Streifen nur ein Fahrzeug befindet, das bis zum Ende seiner Spur alle anderen links überholt?
Name  (25.05.2016 21:48 Uhr):
@Stefan: Dann kannst du ja sicher mal sagen, worauf du dich genau beziehst. Denn ich habe größtenteils Einzelheiten erklärt, die nicht im Artikel stehen, aber eben stimmen und auch wichtig sind, z. B. zu wissen wo das Verfahren startet oder wann es nicht gilt. Die Empfehlung die ich entgegen der Gesetzeslage am Ende abgab, habe ich auch sinnvoll begründet. Wer häufig in solchen Situationen ist, wird mir sicher zustimmen.
Name  (25.05.2016 14:34 Uhr):
@Stefan: Dann kannst du ja sicher mal sagen, worauf du dich genau beziehst. Denn ich habe größenteils Einzelheiten erklärt, die nicht im Artikel stehen, aber eben stimmen und auch wichtig sind. Die Empfehlung die ich entgegen der Gesetzeslage am Ende abgab, habe ich auch sinnvoll begründet. Wer häufig in solchen Situationen ist, wird mir sicher zustimmen.
Stefan  (21.05.2016 07:34 Uhr):
Also an den Herrn Name mit dem endlos langen Kommentar am 08.03.2016 08:07 Uhr): Sie scheinen ja einer der 50% zu sein, die das Verfahren nicht beherrschen, wenn man liest was sie für ein Kommentar hinterlassen. (Es war mir ein Bedürfnis)
Stefan  (21.05.2016 07:34 Uhr):
Also an den Herrn Name mit dem endlos langen Kommentar am 08.03.2016 08:07 Uhr): Sie scheinen ja einer der 50% zu sein, die das Verfahren nicht beherrschen, wenn man liest was sie für ein Kommentar hinterlassen. (Es war mir ein Bedürfnis)
Mue123  (12.04.2016 23:37 Uhr):
Diese Rechtsprechung berücksichtigt nicht den Fall, dass auf der Fahrspur stop and go herrscht. Hiernach könnte sich niemand an einer Zufahrt zur Autobahn einfädeln und müsste stundenlang warten, bis jemand so freundlich ist, den Einfädelungswilligen einfahren zu lassen. Das kann nicht sein. Also ist diese unsinnige Rechtsprechung für einen solchen Fall anzugreifen und eine neue Sichtweise dafür durchzuklagen, damit auch der letzte Richter versteht, was tagsüber, wenn er im Gericht sitzt, auf den verstopften Autobahnen los ist.
Name  (08.03.2016 08:07 Uhr):
Ich bin auch etwas enttäuscht über die Missverständlichkeit und Ungenauigkeit des Artikels, ausgerechnet im juraforum... Ich habe keine Lust, die Quellen rauszusuchen, also korrigiert mich ruhig, wenn ich mich an etwas falsch erinnere von meinen Recherchen zu dem Thema. Also wie schon angesprochen wurde, wäre es noch interessant zu wissen, wo der Reißverschluss genau anfängt. Der erste "Zacken" ist auf der durchgehenden Spur. D. h., der erste Fahrer muss keinen vorlassen. Steht glaube ich sogar direkt in der STVO (oder Beitext). Weiterhin gilt das Ganze natürlich auch nur, wenn sich der Verkehr auch staut. Denn es macht logischerweise wenig Sinn, wenn z. B. links 3 Autos dicht mit 50-60 fahren und rechts einer auf der wegfallenden Spur, dass dann der 2. links quasi eine Vollbremsung macht um den reinzulassen. Das sollte man vielleicht mal erwähnen, denn viele scheinen zu glauben, sie hätten automatisch das Recht, sich reinzudrängeln und alle auszubremsen. Ausbremsen kann in bestimmten Situationen auch schon mal Nötigung sein, zumindest aber darf man es nicht (unverschuldet grundlos). Also wenn der Verkehr nicht sowieso am stocken ist und mehrere Autos betroffen sind, kein Reisßverschluss erzwingen. Mir ist auch ein Anliegen zu erwähnen, dass z. B. eine Linksabbiegerspur nicht dafür missbraucht werden darf, bis zum Ende an den Geradeausfahrern vorbeizufahren, um dann in Reisverschlussmanier zurückzufädeln, nur weil "die Spur ja endet". Und der vorletzte und letzte Abschnitt ist natürlich falsch formuliert, denn auf Autobahnen gilt nunmal das Reißverschlussverfahren sehr wohl. Nur halt nicht beim Auffahren. Was ja auch Sinn macht, wenn der Beschleunigungsstreifen gar nicht als Teil der Autobahn betrachtet wird. Im Prinzip biegt man ja sozusagen ab auf eine neue Straße und muss Vorfahrt beachten (deswegen auch oft entsprechende Beschilderung, die allerdings von manchen so missverstanden wird, dass das Schild für den durchgehenden Verkehr gelte). Jedenfalls gilt das Verfahren dann, wenn beispielsweise die linke Spur wegfällt oder eine Spur wegen Unfalls blockiert ist. Und ich weiß, dass man eigtlich bis zum Ende der wegfallenden Spur fahren sollte (siehe Text), empfehle aber, das nicht unbedingt zu tun. Das wäre auf der Autobahn nämlich oft verheerend (wenn nicht schon alles zum Erliegen gekommen ist). Wenn man links fährt und die Spur fällt weg und rechts fahren die mit sagen wir 100-120, dann wäre es total bescheuert, bis ans Ende der Spur zu fahren und dort erst rüberzuwechseln. Das sollte man sowieso meist frühzeitig tun, auch wenn man dann evtl. Gefahr läuft, jemanden vorlassen zu müssen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Was ich noch nicht rausfinden konnte und mir gerne jemand beantworten kann ist aber, ob das Verfahren angewendet werden muss, wenn man von einer Autobahn abfährt auf eine, sagen wir mehrspurige Straße, und es auf dieser stockt. So eine Strecke habe ich täglich und es funktioniert nie richtig (das mag aber auch daran liegen, dass in dieser Stadt generell nur 50 % das Verfahren beherrschen).
Schwerlastschulle  (06.03.2016 13:28 Uhr):
Ergänzend zu den Vorkommentatoren - für ein JURA - Forum ein höchst missverständlicher Artikel...
Neugierig  (05.02.2016 06:56 Uhr):
Wieso gilt das Reißverschlussverfahren nicht wenn ein Fahrstreifen durch ein Fahrzeug, das entladen wird, nicht durchgehend befahrbar ist?
Motobiggi  (14.01.2016 12:15 Uhr):
@ gast: Der Absatz im Artikel spricht aber davon dass sich Kfz der endenen Spur immer vor die Kfz der verbleibenden Spur setzen dürfen... Ich lasse kein Auto vor mir einfädeln. Hinter mir gerne...
Gast  (08.08.2015 22:56 Uhr):
Ich finde den ersten Absatz unter "Wie wird das Reißverschlussverfahren angewendet?" etwas unglücklich gefasst. Wenn auf der verbleibenden Spur nur ein Fahrzeug fährt, dann hat sich das Fahrzeug auf der endenen Spur hinter dem Fahrzeug einzuordnen und nicht davor. Genau Das sagt § 7 IV StVO aus. Das "Vorlassen" gilt nur wenn mehrere Kfz sich auf der verbleibenden Spur befinden. Der Absatz im Artikel spricht aber davon dass sich Kfz der endenen Spur immer vor die Kfz der verbleibenden Spur setzen dürfen.
dimethyl  (07.03.2015 21:54 Uhr):
Wirklich? "Das Reißverschlussverfahren wird zwar immer dann durchgeführt, wenn ein Fahrstreifen wegfällt, jedoch gilt diese Regelung nicht für Autobahnen." Ist es nicht eher so, dass das genannte Verfahren schon auf Autobahnen gilt, jedoch eben dann nicht, wenn die Situation rund um "Autobahnauffahrt", "Beschleunigungsstreifen" "rechte Fahrspur" und "fließender Verkehr" beschrieben wird.




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