P&R | Insolvenz | Anleger stehen vor Totalverlust | Haftung | Schadensersatz

Autor: , verfasst am 20.03.2018, 09:46| Jetzt kommentieren

P&R | Insolvenz | Anleger stehen vor Totalverlust | Haftung | Schadensersatz

Rechtstipp vom 20.03.2018

aus den Rechtsgebieten Allgemeines Vertragsrecht, Bankrecht & Kapitalmarktrecht, Handelsrecht & Gesellschaftsrecht, Strafrecht, Zivilprozessrecht

Anleger der P&R die ihr Geld in sog. Frachtcontainer investiert haben sollten sich angesichts der aktuellen Entwicklung dringend anwaltlichen Beistandes versichern:

Das Amtsgericht München hat durch Beschluss für die P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, die P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und VerwaltungsGmbH sowie die P&R Container Leasing GmbH jeweils Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 1542 IN 726/18, 1542 IN 727/18 und 1542 IN 728/18)

Seit im vergangenen Jahr bereits Zahlungsverzögerungen aufgetreten sind herrschte Unruhe unter den Anlegern der P&R die ihr Geld in die seit Jahrzehnten etablierten Containerinvestments gesteckt hatten.

Die Graumarktfirma P&R, ein Anbieter von Investitionen in Container mit Sitz in München, scheint die Liquidität ausgegangen zu sein. Als vorläufige Insolvenzverwalter wurden nach Angaben des Gerichts der Münchener Rechtsanwalt Michael Jaffé sowie dessen Kanzleikollege Philip Heinke eingesetzt. P&R bestätigte die Insolvenzen in einer Mitteilung.

Die P&R Transport-Container GmbH sowie weitere Gesellschaften der P&R-Gruppe haben keinen Insolvenzantrag gestellt. Die 1975 gegründete Unternehmensgruppe betreibt seit Jahrzehnten das Geschäft mit Containerinvestments als Marktführer und hat während der Zeit eigenen Angaben zufolge Milliarden an Anlegergeldern eingesammelt.

In den vergangenen  Jahren verkaufte P&R  Container im Volumen von mehr als sieben Milliarden Euro an Investoren. Gegenwärtig verwaltet die Unternehmensgruppe eigenen Angaben zufolge Stahlboxen im Umfang von 1,25 Millionen TEU für etwa 50.000 Investoren.

Das Volumen der Anlegergelder, die zurzeit in P&R-Investments stecken, beläuft sich auf etwa 3,5 Milliarden Euro.  Dieser Betrag aus Anlegergeldern ist für die Anleger in Gefahr.

Anleger sollten sich umgehend anwaltlich beraten lassen. Aus unterschiedlichen Anspruchsgrundlagen und Rechtspositionen müssen zeitnah Maßnahmen ergriffen werden um die investierten Gelder zu schützen, jedenfalls aber Ansprüche zu sichern.

Gerne steht Ihnen Rechtsanwalt Christian Fiehl, LL.M., Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zur Verfügung. Wir vertreten geschädigte Anleger bundesweit.

Mayer | Rechtsanwälte, Rechtsanwalt Christian Fiehl, LL.M., Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Fachanwalt für Versicherungsrecht, Kaiserstraße 38, 90763 Fürth.

Schlagwörter: Container Insolvenz P&R Schadensersatz Betrug Schneeball

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