Aktuelle Ratgeber / kostenlose Rechtsfragen zum Kapitalmarktrecht




Emissionsprospekt nicht übergeben? – BGH zur BeweislastAutor: AJT Jansen Treppner Schwarz & Schulte-Bromby - Kanzlei, verfasst am 17.11.2017, 14:59

Emissionsprospekt nicht übergeben? – BGH zur Beweislast

Emissionsprospekte dienen dazu, den Anleger über alle wesentlichen Umstände für seine Anlageentscheidung aufzuklären. Dazu gehören auch die Informationen zu den bestehenden Risiken der Geldanlage. Bei Schadensersatzklagen der Anleger geht es häufig darum, ob der Prospekt den Anlegern überhaupt und rechtzeitig vor der Zeichnung übergeben wurde. „Klagt der Anleger auf Schadensersatz und behauptet, dass ihm der Anlageprospekt nicht oder zumindest nicht rechtzeitig übergeben wurde, trifft ihn ... mehr
BGH: Prospekt des Dachfonds muss nicht über die genauen Kosten der Zielfonds aufklärenAutor: AJT Jansen Treppner Schwarz & Schulte-Bromby - Kanzlei, verfasst am 16.11.2017, 12:32

BGH: Prospekt des Dachfonds muss nicht über die genauen Kosten der Zielfonds aufklären

Dachfonds investieren in mehrere Zielfonds. Dabei ist es nicht erforderlich, dass im Emissionsprospekt des Dachfonds die Höhe der anfallenden Kosten der jeweiligen Zielfonds genau angegeben ist. Das hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom 12. Oktober 2017 entschieden (Az.: III ZR 254/15). Dachfonds investieren das Kapital der Anleger in mehrere Zielfonds. Dabei ist es möglich, dass einige Zielfonds bereits bekannt sind, andere erst später ausgewählt werden. Bei den Zielfonds fallen ... mehr
Abgasskandal: Schadensersatzklagen der Porsche- und VW-Aktionäre – Zuständigkeit der Gerichte geklärtAutor: AJT Jansen Treppner Schwarz & Schulte-Bromby - Kanzlei, verfasst am 13.11.2017, 12:59

Abgasskandal: Schadensersatzklagen der Porsche- und VW-Aktionäre – Zuständigkeit der Gerichte geklärt

Der Abgasskandal hat VW-Aktionäre empfindlich getroffen. Ebenso Porsche-Aktionäre. Und natürlich auch die Anleger, die sowohl in Volkswagen- als auch in Porsche-Aktien investiert haben. „Die betroffenen Anleger können Ansprüche auf Schadensersatz gegen die Autobauer geltend machen. Allerdings sind unterschiedliche Gerichte dafür zuständig“, erklärt Rechtsanwalt Markus Jansen, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und Partner der Kanzlei AJT in Neuss. Das Oberlandesgericht Braunschweig ... mehr
Riskante Mittelstandsanleihen – Möglichkeiten der geschädigten AnlegerAutor: AJT Jansen Treppner Schwarz & Schulte-Bromby - Kanzlei, verfasst am 09.11.2017, 09:46

Riskante Mittelstandsanleihen – Möglichkeiten der geschädigten Anleger

Mittelstandsanleihen sind für Anleger häufig ein riskantes Geschäft. Das haben zuletzt die Anleger der Air Berlin-Anleihen oder der Rickmers-Anleihe schmerzlich erfahren. In der Vergangenheit gibt es zahlreiche Beispiele für Unternehmensanleihen, bei denen die Anleger eine finanzielle Bruchlandung erlebt haben. Erinnert sei beispielsweise nur an die Pleiten von German Pellets oder KTG Agrar. „Anleger sind sich des Risikos oft gar nicht bewusst, wenn sie die Anleihen zeichnen“, sagt ... mehr
NORDCAPITAL Offshore Fonds 4 GmbH & Co. KG – Klage gegen ProspektverantwortlicheAutor: Jan Reimer - Rechtsanwalt, verfasst am 16.08.2017, 09:39

NORDCAPITAL Offshore Fonds 4 GmbH & Co. KG – Klage gegen Prospektverantwortliche

REIMER hat erste Klagen gegen Gründungsgesellschafter und Treuhandkommanditistin eingeleitet Vor einem Jahr bereits wies unsere Kanzlei auf die Befürchtung hin, dass dem maroden Offshore Fonds 4 aus dem Hause NORDCAPITAL die Insolvenz droht. Dies wäre die endgültige Bestätigung für den Totalverlust der investierten Anlegergelder, der faktisch ohnehin schon eingetreten ist. Zudem droht den Anlegern im Falle der Insolvenz, dass sie einen Teil ihrer ohnehin geringen Ausschüttung wieder ... mehr
BGH: Anbieter muss sich Falschberatung durch Vermittler nur in engen Grenzen zurechnen lassenAutor: AJT Jansen Treppner Schwarz & Schulte-Bromby - Kanzlei, verfasst am 04.08.2017, 12:34

BGH: Anbieter muss sich Falschberatung durch Vermittler nur in engen Grenzen zurechnen lassen

Lag eine Anlageberatung oder nur eine Anlagevermittlung vor? Diese Frage ist wichtig, wenn es um Schadensersatzansprüche aufgrund verletzter Aufklärungspflichten geht. Der BGH stellte mit Urteil vom 5. April 2017 fest, dass sich der Anbieter eines Kapitalanlageprodukts nur unter bestimmten Voraussetzungen die fehlerhafte Beratung eines Anlagevermittlers zurechnen lassen muss (Az.: IV ZR 437/15). In dem konkreten Fall hatte der Kläger eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen. ... mehr
ALNO AG insolvent – Gelder der Anleihe-Anleger in GefahrAutor: AJT Jansen Treppner Schwarz & Schulte-Bromby - Kanzlei, verfasst am 13.07.2017, 09:22

ALNO AG insolvent – Gelder der Anleihe-Anleger in Gefahr

Die schon seit Jahren dauernde Krise der ALNO AG endet nun in der Pleite. Wie das Unternehmen am 11. Juli 2017 mitteilte, werde wegen Zahlungsunfähigkeit beim zuständigen Amtsgericht Hechingen ein Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Weiter teilte der Küchenhersteller mit, dass auch für die Tochterunternehmen Gustav Wellmann GmbH & Co. KG und ALNO Logistik & Service GmbH Insolvenzantrag gestellt werde. Der Insolvenzantrag sei notwendig geworden, weil in den ... mehr
Verjährung bei geschlossenen Beteiligungen - Anleger handeln oft zu spät!Autor: Jan Reimer - Rechtsanwalt, verfasst am 20.04.2017, 15:35

Verjährung bei geschlossenen Beteiligungen - Anleger handeln oft zu spät!

Vielen Anlegern, denen vor Jahren dazu geraten wurde in geschlossene Beteiligungen zu investieren, dürfte mittlerweile bekannt sein, dass seit geraumer Zeit eine Welle von Schadensersatzforderungen über die seinerzeit vermittelnden Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen schwappt – mit durchaus großem Erfolg für die Anleger: Der weitaus größte Teil der Anleger, die den Schritt zum spezialisierten Anwalt gewagt haben, bereuen dies nicht. Diverse Urteile zugunsten der Anleger und hohe ... mehr
Lastschrift-Verfahren: Wann kann man Lastschriften „zurückgeben“?Autor: JuraForum.de-Redaktion, verfasst am 19.04.2017, 09:13

Lastschrift-Verfahren: Wann kann man Lastschriften „zurückgeben“?

Im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs gibt es neben der einmaligen Überweisung bzw. dem Dauerauftrag auch die Möglichkeit der Lastschrift. Im Unterschied zur Überweisung bzw. dem Dauerauftrag, geht die Initiative bei dem Lastschriftverfahren nicht vom Zahlungspflichtigen aus, sondern vom Zahlungsempfänger. Man spricht deshalb bei der Lastschrift auch von Bankeinzug. Was aber, wenn eine Lastschrift fehlerhaft ist? Kann man sich den abgebuchten Betrag zurückgeben lassen? Welche Fristen ... mehr

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