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Terminsvertreter in Stuttgart - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in Stuttgart

An den Stuttgarter Gerichten wie beispielsweise dem Amtsgericht in Stuttgart oder dem Landgericht in Stuttgart werden jeden Tag viele Gerichtsverfahren abgehalten. Nicht immer können dabei die beteiligten Prozessanwälte vor Ort sein, weil sie mit ihrer Kanzlei in weiter entfernten Orten ansässig sind und nicht für ein kurzes Gerichtsverfahren quer durch das Land reisen wollen oder terminlich anderweitig gebunden sind. In diesen Fällen werden die Rechtsanwälte einen Terminsvertreter in Stuttgart beauftragen, an ihrer Stelle den Gerichtstermin wahrzunehmen.

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Bei einem Terminsvertreter handelt es sich um einen ortsansässigen Korrespondenzanwalt, der für einen anderen Anwalt als Unterbevollmächtigter in einem Gerichtsverfahren tätig wird. Der Gerichtsstand, also der Ort, an dem ein Gerichtsverfahren stattfindet, ist in vielen Fällen nicht der Ort, an dem eine oder manchmal auch beide Parteien ihren Wohnort und Lebensmittelpunkt haben und damit auch nicht der Ort, an dem der von ihnen beauftragte Rechtsanwalt ansässig ist.

So liegt beim allgemeinen Gerichtsstand die örtliche Zuständigkeit immer bei dem Gericht, in dessen Zuständigkeitsbereich der Beklagte seinen Wohnort hat. Der Kläger jedoch lebt unter Umständen in großer Entfernung und hat an seinem Wohnort einen Rechtsanwalt mit der Wahrung seiner Interessen beauftragt. Hat also beispielsweise der Beklagte seinen Wohnort in Stuttgart, der Kläger und sein Rechtsanwalt leben aber in Lübeck, so wird der Anwalt als Hauptbevollmächtigter einen Terminsvertreter in Stuttgart mit der Wahrnehmung des Gerichtstermins an dem Stuttgarter Gericht beauftragen. Durch eine Untervollmacht erteilt der prozessberechtigte Anwalt dem Terminsvertreter in Stuttgart die Befugnis, ihn in dem Verfahren zu vertreten und an seiner Stelle die Interessen seines Mandanten zu wahren.

Der ortsansässige Rechtsanwalt, der die Terminsvertretung übernimmt, muss selbstverständlich auch mit allen Fakten des Falls vertraut sein und erhält daher im Vorfeld die Akte, um sich in den Fall einarbeiten zu können. Diese Verfahrensweise wird in den meisten Fällen gewählt, da es für den hauptbevollmächtigten Rechtsanwalt zu teuer und aufwändig wäre, wegen des Verfahrens extra zum Verhandlungsort zu reisen.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!