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Terminsvertreter in Nürnberg - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in Nürnberg

Ein Terminsvertreter in Nürnberg ist ein Rechtsanwalt, der einen Mandanten vor einem Nürnberger Gericht vertritt, dessen eigener Anwalt nicht selbst bei der Gerichtsverhandlung erscheinen kann. In den meisten Fällen liegt das daran, dass der Mandant und sein Rechtsanwalt nicht in Nürnberg oder der näheren Umgebung wohnhaft sind, sodass es für alle Beteiligten zeitlich und finanziell günstiger ist, wenn sich der Rechtsanwalt von einen Terminsvertreter in Nürnberg vertreten lässt.

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Dem Mandanten entstehen dadurch in aller Regel keinerlei Nachteile, im Gegenteil, er hat seinen Rechtsanwalt in Wohnortnähe, mit dem er seine Rechtsangelegenheiten persönlich besprechen kann und wird vor Ort in Nürnberg in der Gerichtsverhandlung von einem zweiten, ortsansässigen Korrespondenzanwalt vertreten. Er spart dadurch die Reisekosten und Spesen, die entstehen würden, wenn er mit seinem Rechtsanwalt zum Gerichtstermin anreisen würde. Zwar muss der Terminsvertreter in Nürnberg natürlich auch bezahlt werden, die Kosten für eine Terminsvertretung liegen jedoch deutlich unter den Kosten, die für Reisekosten und andere Aufwendungen entstehen würden, zumal dem Anwalt in diesen Fällen meist auch noch ein Abwesenheitsgeld gezahlt werden muss.

Der Terminsvertreter in Nürnberg wird üblicherweise von dem Verkehrsanwalt -so nennt man den Anwalt am Wohnort des Mandanten- beauftragt, er stellt dem Kollegen eine Untervollmacht aus, informiert ihn über die Absprachen mit dem Mandanten und lässt ihm Kopien der Akten zukommen, damit er sich auf die Verhandlung vorbereiten kann. Der Korrespondenzanwalt in Nürnberg ist in der Verhandlung nun berechtigt, alle Aufgaben eines mandatierten Rechtsanwalts zu übernehmen, er vertritt den Mandanten als vollwertige Vertretung des Verkehrsanwalts und darf Zeugen befragen und Anträge an das Gericht stellen. Nach der Gerichtsverhandlung informiert der Terminsvertreter in Nürnberg den Verkehrsanwalt in einem schriftlichen Terminsbericht über alle wichtigen Vorkommnisse der Verhandlung und gibt den Fall an ihn zurück.

Die Gebührenaufteilung für die Terminsvertretung kann zwischen den beiden Rechtsanwälten frei verhandelt werden, das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz sieht eine Gebührenaufteilung vor, die jedoch nicht verbindlich ist.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!