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Terminsvertreter in München - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in München

Bei vielen Gerichtsverfahren leben Kläger und Beklagter nicht am selben Ort oder aufgrund eines besonderen Gerichtsstands findet eine Gerichtsverhandlung an einem anderen Ort als dem Wohnort des Beklagten statt. Das ist vor allem bei Rechtsstreitigkeiten mit Mitgliedern von Organisationen, Gesellschaften oder Vereinen der Fall, wo als Gerichtsstand der Sitz der jeweiligen Organisation, der Gesellschaft oder des Vereins gilt sowie bei Erbstreitigkeiten, bei denen der Wohnsitz des Erblassers maßgeblich ist oder bei Widerklagen, bei denen der Ort der ersten Klage den Gerichtsstand darstellt.

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Liegt der Gerichtsstand beispielsweise in München und es wird am Amtsgericht in München, am Landgericht in München oder einem der vielen anderen Münchener Gerichte wie dem Oberlandesgericht in München verhandelt, man selbst sowie der beauftragte Rechtsanwalt lebt aber viele Hundert Kilometer entfernt, so ist es gängige Praxis, dass ein Terminsvertreter in München beauftragt wird, der den eigentlichen Rechtsanwalt bei dem Gerichtstermin vertritt.

Der Terminsvertreter in München erhält zu diesem Zweck von dem eigentlich mit dem Fall betrauten Rechtsanwalt, dem Hauptbevollmächtigten, eine Untervollmacht, die ihn berechtigt, den Mandanten vor dem Amtsgericht oder Landgericht in München oder einem anderen Gericht zu vertreten. Der Korrespondenzanwalt in München erhält von dem hauptbevollmächtigten Rechtsanwalt dazu die Akte, in die er sich vor dem Gerichtstermin einarbeiten muss.

Im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), das die bis zum Jahr 2004 gültige Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) abgelöst hat, ist geregelt, das der Terminsvertreter in München eine 0,65 Verfahrensgebühr für die Einarbeitung in die Akte und die übliche 1,2 Terminsgebühr für die Wahrnehmung des Gerichtstermins erhält. Wie immer richten sich die Gebühren nach dem Streitwert, bei einem Streitwert von 5.000 Euro wären das 195 € für die Einarbeitung und 361€ für die Wahrnehmung des Termins. Allerdings sind diese Gebührensätze nicht bindend, die Rechtsanwälte können auch andere Konditionen untereinander aushandeln. Für den Klienten ist die Beauftragung eines Korrespondenzanwalts in den meisten Fällen um einiges günstiger, als wenn er für die Reisekosten und Spesen seines Anwalts aufkommen müsste.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!