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Terminsvertreter Landgericht - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter Landgericht

Das Landgericht ist das Bindeglied zwischen dem Amtsgericht und dem Oberlandesgericht. Mehrere Amtsgerichte werden in einem Landgerichtbezirk zusammengefasst. Die Landgerichte ihrerseits werden im Bezirk eines Oberlandesgerichtes zusammengefasst. Als Ausnahme sind hier die Stadtstaaten und das Saarland anzuführen. Bei ihnen ist nur ein Landgericht vorhanden, das ebenfalls dem entsprechenden Oberlandesgericht des Bundeslandes untersteht. Insgesamt werden in Deutschland 115 Landgerichte gezählt.

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In den Landgerichten kommt es zu einer Bildung von Zivil- und Strafkammern. Diese werden als sogenannte Spruchkörper des Landgerichts bezeichnet. Im zivilrechtlichen Bereich finden sich Zivilkammern und Kammern für Handelssachen. Im strafrechtlichen Bereich sind die kleinen und großen Strafkammern sowie die Strafvollstreckungskammer vorzufinden. Gemäß § 59 werden Landgerichte von einem Präsidenten geleitet und sind mit Vorsitzenden Richtern sowie weiteren Richtern besetzt. Jedoch sind in der Besetzung der verschiedenen Kammern Unterschiede zu verzeichnen.

Zuständigkeit der Landgerichte

In der ersten Instanz sind Landgerichte für die folgenden Angelegenheiten zuständig: Verbrechen, schwere Vergehen, vermutliches Strafmaß von mehr als 4 Jahren Freiheitsstrafe, bei möglicher Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Handelt es sich um Mord, Totschlag oder andere Vergehen mit Todesfolge, so fungiert das Landgericht als Schwurgericht.

Wann ist es angebracht, einen Terminsvertreter Landgericht zu beauftragen?

Besonders in großen Landgerichtsbezirken kann die Möglichkeit bestehen, dass der Mandant und sein Anwalt nicht zu jeder Besprechung oder jedem Verhandlungstag persönlich vor Gericht erscheinen können, da es sich um eine zu große, räumliche Distanz handelt. In diesen Fällen hat der Rechtsanwalt die Option, einen Terminsvertreter Landgericht vor Ort zu bestellen. Der Terminsvertreter Landgericht erhält alle Vollmachten, die es bedarf, um den Mandanten kompetent und mit allen rechtlichen Möglichkeiten vor Gericht zu vertreten. Er agiert als Unterbevollmächtigter. Bei Bedarf liegt die Befragung von Zeugen ebenfalls in seinen Händen. Er steht in ständigem Kontakt mit dem Hauptbevollmächtigten und spricht die gesamte Vorgehensweise mit diesem ab. Der Terminsvertreter Landgericht wird entweder mit einer Pauschale oder mit einem vorab vereinbarten Stundensatz gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz für seine Tätigkeit entlohnt.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!