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Terminsvertreter Landessozialgericht - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter Landessozialgericht

Innerhalb der Sozialgerichtsbarkeit ist das Landessozialgericht die mittlere Instanz. Gemäß § 29 des Sozialgerichtes (SGG) entscheidet es als Berufungsgericht und Beschwerdegericht über öffentlich-rechtliche Rechtsstreitigkeiten, die im Sozialrecht anzusiedeln sind. Als Voraussetzung gilt, dass diese Fälle in § 51 SGG der Sozialgerichtsbarkeit zugeordnet sind. Dazu gehören:

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Sachverhalte der Arbeitsförderung sowie der Grundsicherung für Arbeitssuchende.

Sachverhalte der gesetzlichen Unfallversicherung.

Sachverhalte der gesetzlichen Rentenversicherung inkl. der Alterssicherung der Landwirte. Auch Angelegenheiten die Alterssicherung von Landwirten betreffend sind hier eingeschlossen.

Alle Sachverhalte der Sozialversicherung, des sozialen Entschädigungsrechts, der Sozialhilfe, Feststellungen des Behinderungsgrades, des Lohnfortzahlungsgesetzes sowie Angelegenheiten, die von Gesetzes wegen der Sozialgerichtsbarkeit zugeordnet sind. Auch Angelegenheiten, die das Asylbewerberleistungsgesetz betreffen, sind hier eingeschlossen.

Sachverhalte der gesetzlichen Krankenversicherung, der sozialen und privaten Pflegeversicherung.

Jedes Bundesland hat ein Landessozialgericht eingerichtet. Von Gesetzes wegen besteht die Möglichkeit, ein Landessozialgericht auch Bundesland übergreifend einzusetzen. Dies ist etwa von Berlin und Brandenburg sowie von Niedersachsen und Bremen umgesetzt worden. Für Leistungsempfänger und Versicherte ist ein Verfahren vor dem Landessozialgericht für gewöhnlich nicht mit Kosten verbunden. Ein Widerspruch gegen einen Urteilsspruch muss erlaubt sein, damit er beim Bundessozialgericht in Kassel eingereicht werden kann.

Warum es sich bei Verhandlungen vor dem Landessozialgericht anbietet, einen Terminsvertreter Landessozialgericht zu beauftragen

Ein Verfahren vor dem Landessozialgericht kann langwierig sein. Immerhin gilt es in vielen Fällen diverse Gutachten zu erstellen bzw. zu beurteilen. Aus diesem Grunde ist es nicht immer möglich, dass der Rechtsanwalt und sein Mandant stetig vor Ort sind. Zu hoch wären die Reisekosten, die Spesen für den begleitenden Anwalt – kurz ein Terminsvertreter Landessozialgericht ist in diesem Fall die optimale Lösung. Dieser übernimmt die Vertretung vor Ort. Das bedeutet, dass er an jeder Besprechung teilnimmt und an jedem Verhandlungstag vor Ort ist, um die Interessen des Mandanten zu vertreten. Der Terminsvertreter Landessozialgericht erhält selbstverständlich vollständigen Einblick in die Fallakte. Damit sein Vorgehen zum Wohle des Mandanten vorgenommen werden kann, steht der Terminvertreter Landessozialgericht im besten Fall in stetigem Kontakt mit dem Verkehrsanwalt des Mandanten. Die Vorgehensweise wird gemeinsam abgestimmt. Während der Mandant eine komplette Abrechnung durch seinen Anwalt erhält, wird der Terminsvertreter Landessozialgericht vom Hauptbevollmächtigten entweder pauschal oder nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz bezahlt.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!