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Terminsvertreter in Konstanz - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in Konstanz

In Konstanz gibt es ein Amtsgericht, ein Landgericht sowie ein Sozialgericht. Am Amtsgericht in Konstanz, am Landgericht in Konstanz oder am Sozialgericht in Konstanz lassen sich Verhandlungen aus unterschiedlichen Rechtsbereichen führen. Damit eines der Gerichte in Konstanz jedoch auch tatsächlich angerufen werden kann, muss sich dessen örtliche Zuständigkeit ergeben. Diese richtet sich nach dem Wohnort des Beklagten. Hat dieser seinen Wohnsitz innerhalb des Gerichtsbezirks von Konstanz, hat der Kläger sich danach zu richten und entsprechend bei einem Konstanzer Gericht Klage zu erheben. Somit hat der Kläger stets zum Beklagten zu kommen.

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Was für den Kläger gilt, gilt ebenso für dessen Rechtsanwalt, der schließlich für die Verhandlungen vor dem Konstanzer Gericht anwesend sein muss. Für einen weit entfernt ansässigen Anwalt kann dies mit unverhältnismäßigen Kosten und Mühen verbunden sein. Denn manch eine Verhandlung ist bereits nach wenigen Minuten vorüber und hierfür im Zweifel eine mehrere Hundert Kilometer weite Anfahrt auf sich zu nehmen, geht mit keiner effizienten Arbeitspolitik konform. In der anwaltlichen Praxis hat es sich daher eingebürgert, einen Terminsvertreter in Konstanz zu beauftragen. Der Terminsvertreter in Konstanz ist ein Anwalt, dessen Kanzlei sich vor Ort in Konstanz befindet und der diesbezüglich also einen Heimvorteil genießt. Die kurzen Wege zu Gericht machen es ihm möglich, seinen auswärtigen Kollegen dort zu vertreten und in den Verhandlungen Präsenz zu zeigen. Der Korrespondenzanwalt in Konstanz übernimmt also nicht den kompletten Fall, sondern wird allein die Terminsvertretung in Konstanz vor Gericht ausführen.

Damit der Korrespondenzanwalt in Konstanz sich auf die Verhandlung bestmöglich vorbereiten kann, erhält er eine Kopie der Handakte durch den primär beauftragten Rechtsanwalt, der ihm auch eine Untervollmacht erteilt. Dem Terminsvertreter steht eine 0,65 Verfahrensgebühr für die Einarbeitung in die Akte zu sowie eine 1,2 Terminsgebühr dafür, dass er den Verhandlungstermin wahrnimmt. Es ist jedoch möglich, dass sich die beteiligten Anwälte individuell auf eine Kostenverteilung einigen, um hier dem individuellen Arbeitsaufwand besser gerecht zu werden. Die Höhe der Kosten, die letztendlich auf den Mandanten zukommen, richten sich nach dem Streitwert.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!