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Terminsvertreter in Köln - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter in Köln

Sehr schnell kann es passieren, dass man sich als Akteur in einem Gerichtsverfahren wiederfindet, dass nicht am eigenen Wohnort, sondern an einem weit entfernten Ort in Deutschland stattfindet. In vielen Fällen im Strafrecht und im Zivilrecht gilt der allgemeine Gerichtsstand, der besagt, dass eine Gerichtsverhandlung dort stattfindet, wo der Beklagte seinen Wohnsitz hat. In anderen Fällen gilt der besondere Gerichtsstand, zum Beispiel bei Streitigkeiten um Schadenersatz, wie sie schnell aus einem Verkehrsunfall resultieren können. Hier gilt als Gerichtsstand der Ort der Handlung.

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Hat man also beispielsweise auf einer Geschäftsreise oder Urlaubsreise in Köln einen Verkehrsunfall, der zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Unfallgegner führt, so wird dieses Verfahren am Amtsgericht in Köln oder am Landgericht in Köln stattfinden, auch wenn man selbst in München, Hamburg oder Berlin lebt.

Da der beauftragte Rechtsanwalt meist auch in oder in der Nähe des eigenen Wohnsitzes niedergelassen ist, ist es auch für ihn ein weiter und zeitraubender Weg zur Gerichtsverhandlung nach Köln. Er wird daher in den allermeisten Fällen einen Terminsvertreter in Köln beauftragen, den Termin an seiner Stelle wahrzunehmen.

Der Terminsvertreter in Köln erhält dazu von dem hauptbevollmächtigten Rechtsanwalt eine Untervollmacht, die es ihm erlaubt, den Mandanten am Amtsgericht oder Landgericht in Köln zu vertreten, sowie die Akte des Falls, in die er sich bis zum Gerichtstermin einlesen muss.

Der Mandant selbst muss sich üblicherweise um nichts kümmern, da der mandatierte Rechtsanwalt sich selbst um den Korrespondenzanwalt in Köln kümmert, alle Formalitäten mit ihm erledigt und auch die Konditionen der Terminsvertretung mit ihm aushandelt.

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz sieht eine 0,65 Verfahrensgebühr für die Einarbeitung in den Fall und die übliche 1,2 Terminsgebühr für die Wahrnehmung des Termins vor, wobei sich die Gebühren wie immer am Streitwert orientieren. Diese Vorgaben sind jedoch nicht bindend und die Anwälte können andere Konditionen untereinander aushandeln.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!