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Terminsvertreter Insolvenzrecht - Terminsvertretung finden

Terminsvertreter Insolvenzrecht

Das Insolvenzrecht wird dem Zivilrecht zugeordnet. In ihm werden die Rechtsnormen geregelt, die sich mit den Rechten der Gläubiger im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Schuldners beschäftigen. Von Insolvenz wird gemäß des Insolvenzrechtes gesprochen, wenn eine drohende Zahlungsunfähigkeit, eine akute Zahlungsunfähigkeit oder vorhandene Überschuldung vorliegt. Die Insolvenz bzw. das angeschlossene Insolvenzverfahren soll eine geregelte Abwicklung der Situation oder nach Möglichkeit die Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit herstellen und absichern. Ein Insolvenzverfahren kann sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen eingeleitet werden. Bei einem Unternehmen kann dies mit einer Auflösung des Betriebes verbunden sein. Privatpersonen werden eine Einigung mit den Gläubigern erzielen müssen, sodass ein gewisser Prozentsatz der Schulden zu tilgen ist, woraufhin es zu einer Restschuldbefreiung kommen kann. Hierbei ist es wichtig, dass die Verhandlungen über die genaue Abwicklung von einem versierten Rechtsanwalt übernommen werden, der nicht nur den rechtlichen, sondern auch den wirtschaftlichen Aspekt der Angelegenheit vollkommen überschauen kann.

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Der Terminsvertreter Insolvenzrecht agiert als Unterbevollmächtigter

Egal ob Privatperson oder Unternehmen, in den meisten Fällen sind die Gläubiger des Klienten über ganz Deutschland verteilt. Dies können Lieferanten, Warenhäuser, aber auch Stromanbieter und bei Unternehmen die Angestellten sein. Die Gerichtsverhandlung findet an einem einzigen Ort statt. Daher werden alle Beteiligten, die nicht vor Ort wohnen bzw. ihren Unternehmenssitz an einem anderen Ort haben, über ihren Rechtsanwalt einen Terminsvertreter Insolvenzrecht vor Ort stellen. Der Terminsvertreter Insolvenzrecht ist dann derjenige, der bei allen Verhandlungen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gerichts, teilnimmt, um die Interessen des Klienten als Unterbevollmächtigter in dieser Angelegenheit zu vertreten. Gerade bei der Abhandlung von Insolvenzen kann es jederzeit zu Zugeständnissen kommen, die aufgrund der Finanzlage zu treffen sind. Somit muss der Terminsvertreter Insolvenzrecht dem Hauptbevollmächtigtem, also dem Rechtsanwalt der beteiligten Person, regelmäßig Bericht erstatten bzw. die Zustimmung des Klienten durch ihn einholen. Denn letztlich ist es der Klient, der mit den getroffenen Einigungen einverstanden sein muss. Auch Einsprüche tätigt der Terminvertreter Insolvenzrecht im Auftrag des Mandanten.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!