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Terminsvertretung für Rechtsanwälte

RA-Terminsvertretung: Jetzt Gerichtstermine an Kollegen übergeben oder neue Gerichtstermine von Kollegen erhalten

Mithilfe des Services „RA-Terminsvertretung“ können Rechtsanwälte für die eigenen auswärtigen Gerichtstermine geeignete Rechtsanwälte als Terminsvertreter finden oder selbst als Terminsvertreter Gerichtstermine anderer Rechtsanwälte annehmen und dadurch Geld verdienen.

Vor allem wenn die eigenen Kapazitäten der Kanzlei nicht ausreichen oder das betroffene Gericht mehrere hundert Kilometer entfernt ist, bietet es sich an, einen Terminsvertreter zu beauftragen. Aufgrund der geringeren Gebühren werden so oft die eigenen Mandanten zufrieden gestellt.

Wichtig ist, dass im JuraForum nur Rechtsanwälte Zugriff auf die Terminsvertretung haben und Ihre Ausschreibungen nur für teilnehmende Rechtsanwälte sichtbar sind.

So funktioniert die Terminsvertretung:

  1. Gerichtstermin ausschreiben: Der auszuschreibende Gerichtstermin wird eigenständig über das System eingestellt und veröffentlicht. Sie können hier Anmerkungen zum Inhalt der bevorstehenden Verhandlung und auch Ihre etwaige Honorarvorstellunge für die Terminsvertretung angeben. Die Einstellung ist kostenlos und im Premiumeintrag von JuraForum.de enthalten.

  2. Kollegen bekunden Interesse: Sobald ein Kollege den Termin gerne annehmen möchte, bekundet dieser online samt Honorarvorstellung sein Interesse, welches dem einstellenden Rechtsanwalt durch Benachrichtigung per Email mitgeteilt wird.

  3. Terminvergabe: Kommt der Kollege zur Terminsvertretung in Betracht, dann kann diese an ihn online übergeben werden. Eine Verpflichtung zur Übergabe besteht nicht!

  4. Austausch der Kontaktdaten: Sobald der Terminsvertretung übergeben worden ist, erhalten beide Rechtsanwälte die jeweiligen Kontaktdaten, so dass zeitnah das weitere Verfahren besprochen werden kann.

 

Die Terminsvertretung ist vollständig kostenlos. Das JuraForum.de erhebt keine Gebühren für die Einstellung eines Termins. Auch bei der Terminsannahme fallen keine weiteren Kosten an.

Voraussetzung für die Nutzung der „Terminsvertretung“ als Auftraggeber und Auftragnehmer ist jedoch ein Premiumeintrag im Anwaltsverzeichnis von JuraForum. Im ersten Jahr ist der RA-Premiumeintrag vollkommen kostenlos!

Terminsvertreter für Rechtsanwälte - Wie funktioniert eine Terminsvertretung

Was ist ein Terminsvertreter für Rechtsanwälte?

Bei einem Terminsvertreter handelt es sich um einen Anwalt, der seine Kanzleiniederlassung am Ort des Prozessgerichts hat. Der Terminsvertreter wird auch als Korrespondenzanwalt bezeichnet oder als Unterbevollmächtigter. Ein Terminsvertreter wird vom Hauptbevollmächtigten, also dem primär mandatierten Anwalt, beauftragt, eine Terminsvertretung zu übernehmen. Die Beauftragung eines Terminsvertreters ist vor allem dann sinnvoll, wenn zur Wahrnehmung eines Gerichtstermins eine weite Anreise erforderlich wäre, die hohe Reisekosten und Spesen verursachen würde, die vom Mandant getragen werden müssten. Gerade wenn Verhandlungen vor Gerichten in höherer Instanz verhandelt werden, wie beispielsweise vor dem Landessozialgericht oder auch dem Landesarbeitsgericht, ist die Beauftragung eines Terminsvertreters vor allem aus Kostengründen, aber natürlich auch aus Zeitgründen, sinnvoll. Denn in Deutschland gibt es lediglich 18 Landesarbeitsgerichte (Stuttgart, München, Nürnberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Frankfurt am Main, Rostock, Chemnitz, Hannover, Düsseldorf, Hamm, Köln, Mainz, Saarbrücken, Halle/Saale, Kiel, Erfurt) und 14 Landessozialgerichte (Stuttgart, München, Potsdam, Celle, Hamburg, Darmstadt, Neustrelitz, Essen, Mainz, Saarbrücken, Chemnitz, Halle/Saale, Schleswig, Erfurt). Eine Anreise zu den einzelnen Gerichtsorten ist somit in vielen Fällen mit einem deutlichen Zeitaufwand und je nach Einzelfall mit hohen Reisekosten verbunden. Auch vor einem der 646 Amtsgerichte oder einem der 115 Landgerichte in Deutschland kann eine Terminsvertretung für Rechtsanwälte erforderlich sein. Die Beauftragung eines Unterbevollmächtigten erfolgt hier zumeist aus terminlichen Gründen, wenn der primäre Prozessbevollmächtigte aufgrund anderer terminlicher Verpflichtungen verhindert ist und einen Gerichtstermin nicht wahrnehmen kann.

Wie ist die Vorgehensweise bei der Beauftragung eines Terminsvertreters für Rechtsanwälte?

Soll eine Terminsvertretung erfolgen, dann kümmert sich der Hauptanwalt um die Auswahl eines Terminsvertreters. In den meisten Fällen verfügen Rechtsanwälte über ein Netzwerk an Korrespondenzanwälten, die oftmals bereits in der Vergangenheit eine Terminsvertretung übernommen und sich in der Zusammenarbeit bewährt haben. Vor allem, wenn eine Terminsvertretung vor einem Gericht in einer größeren Stadt benötigt wird wie z.B. in Dresden, Dortmund, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Bielefeld, Bonn oder auch z.B. Mannheim, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Anwalt, der bereits seit vielen Jahren tätig ist, über fachkundige Korrespondenzanwälte in diesen Städten verfügt, mit denen er bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet hat. So kann der Hauptanwalt sicher sein, dass das Mandat in guten Händen ist. Wurde ein Terminsvertreter ausgewählt, dann wird der Rechtsanwalt diesem eine Untervollmacht erteilen. Durch die Untervollmacht ist der Terminsvertreter befugt, für den Prozessbevollmächtigten, sprich für den Hauptanwalt, als Vertretung tätig zu werden. Wurde die Untervollmacht erteilt, wird der Rechtsanwalt dem unterbevollmächtigten Korrespondenzanwalt die Handakte übersenden, sodass dieser sich in den Fall einarbeiten kann, um eine optimale Vertretung zu gewährleisten. Im Vorfeld geklärt werden wird zudem auch, ob der Mandant z.B. mit einem Vergleich einverstanden ist. Der Korrespondenzanwalt darf dann sowohl außergerichtliche Verhandlungen mit der gegnerischen Partei führen und selbstverständlich die Vertretung bei Gerichtsterminen in vollem Umfang übernehmen. Er kann hier bei Bedarf Zeugen befragen oder auch Anträge stellen. Am Ende der Gerichtsverhandlung erstellt der Terminsvertreter einen sogenannten Terminsbericht.

Der Terminsbericht

Der Terminsbericht wird vom Terminsvertreter für Rechtsanwälte umgehend nach dem Gerichtstermin schriftlich niedergelegt. Der Umfang des Terminsberichts hängt von der Schwierigkeit des individuellen Falls ab und enthält neben einer Darlegung des genauen Verhandlungsverlaufs auch eigene Erkenntnisse sowie richterliche Hinweise und selbstverständlich Ergebnisse bzw. Prognosen. Zusätzlich steht der Terminsvertreter dem Hauptanwalt auch fernmündlich zur Verfügung. Durch den Terminsbericht ist sowohl der Rechtsanwalt als auch sein Mandant in der Lage, den genauen Hergang des Gerichtstermins nachzuvollziehen und gegebenenfalls das weitere Vorgehen auf die im Terminsbericht dargelegten Ergebnissen und Prognosen hin auszurichten.

Wie wird ein Terminsvertreter ausgewählt?

Ein Terminsvertreter wird vom Hauptanwalt ausgewählt. Nachdem der Hauptanwalt sicherlich bestrebt ist, seinen Mandanten optimal vertreten zu sehen, wird er auf einen Terminsvertreter zurückgreifen, zu dessen Tätigkeitsschwerpunkt das erforderliche Rechtsgebiet gehört. Ist das Rechtsproblem im Erbrecht anzusiedeln, wird er einen Anwalt wählen, zu dessen Kernkompetenzen das Erbrecht zählt oder auch das Strafrecht, Steuerrecht etc. Bei der Auswahl wird der Rechtsanwalt zudem berücksichtigen, ob er in der Vergangenheit bereits positive Erfahrung mit dem jeweiligen Terminsvertreter gemacht hat und ob dieser frühere Terminsvertretungen in allen Aspekten zufriedenstellend durchgeführt hat.

Wie wird eine Terminsvertretung für Rechtsanwälte abgerechnet?

In Bezug auf die Abrechnung der Terminsvertretung für Rechtsanwälte gibt es zwei Möglichkeiten der Gebührenabrechnung. Wird festgelegt, dass eine Gebührenteilung nach RVG erfolgen soll, dann erhält der Korrespondenzanwalt in der ersten Instanz eine Verfahrensgebühr in Höhe von 0,65 für das Einarbeiten in die Akte. Bei einem Streitwert von 2500 Euro sind dies z.B. 87,40 Euro. Findet eine Verhandlung statt, dann erhält der Unterbevollmächtigte eine Terminsgebühr in Höhe von 1,2 für die Vertretung im Verhandlungstermin. Liegt der Streitwert, wie weiter oben als Beispiel herangeführt, bei 2500 Euro, würde die Terminsgebühr bei 180,50 Euro liegen. Erfolgt eine Vertretung in einem Verfahren in der zweiten Instanz, dann erhält der Terminsvertreter eine Verfahrensgebühr in Höhe von 0,8 und eine Terminsgebühr in Höhe von 1,2. Hinzukommen etwaige weitere Auslagen wie Post- und Telekommunikationsentgelte.

Alternativ zur Gebührenteilung nach RVG kann auch eine individuelle Vereinbarung zwischen den Anwälten erfolgen. Dies ist vor allem dann angebracht, wenn sich der Terminsvertreter in eine umfangreiche Akte einarbeiten oder Zeugen auf eine Vernehmung vorbereiten muss.

Vor welchen Gerichten kann ein Terminsvertreter für Rechtsanwälte auftreten?

Seit der Berufsrechtsänderung 2007 dürfen Anwälte ohne besondere Zulassung an allen Gerichten tätig werden. Einzig Ausnahme stellt der Bundesgerichtshof dar. Hier bedarf es einer speziellen Zulassung, über die aktuell lediglich 46 Anwälte in Deutschland verfügen (Stand 2015). Damit kann ein Terminsvertreter für Rechtsanwälte an allen Gerichten außer dem BGH eine Terminsvertretung übernehmen wie vor dem Familiengericht, dem Amtsgericht, dem Landgericht, dem Oberlandesgericht, dem Arbeitsgericht, dem Sozialgericht und natürlich auch vor dem Landessozialgericht oder auch dem Landesarbeitsgericht.

In welchen Rechtsgebieten kann ein Terminsvertreter eine Terminsvertretung übernehmen?

Grundsätzlich kann ein Terminsvertreter für Rechtsanwälte eine Terminsvertretung in allen Rechtsgebieten übernehmen, sei es im Immobilienrecht, Medienrecht, Verkehrsrecht, Erbrecht, Insolvenzrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Reiserecht, Versicherungsrecht oder auch im Zivilrecht und im Familienrecht. Gerade auch im Falle einer Scheidung wird die Möglichkeit, einen Terminsvertreter in Anspruch zu nehmen, häufig wahrgenommen. Für eine Scheidung ist generell das Familiengericht zuständig, das seit der Familienrechtsform 1976 dem Amtsgericht angegliedert ist. in Deutschland gibt es 646 Amtsgerichte und damit verfügt fast jede Stadt über ein eigenes Familiengericht und es wäre in der Theorie für Rechtsanwälte nicht schwierig, Gerichtstermine wahrzunehmen. In der Praxis gestaltet sich ein Scheidungstermin jedoch oftmals schwierig. Denn das für eine Scheidung zuständige Familiengericht ist das, an dem die Ehepartner den letzten gemeinsamen Wohnsitz hatten. Lebt das Ehepaar nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung, dann ist das Amtsgericht zuständig, in dem der Ehepartner mit den gemeinsamen minderjährigen Kindern lebt. Lebt keiner der zu scheidenden Ehegatten mehr im Gerichtsbezirk, in dem die gemeinschaftliche Wohnung lag, dann ist das Familiengericht zuständig, in dem der Antragsgegner seinen Wohnsitz hat. Leben inzwischen beide Ehepartner im Ausland, was heute auch keine Seltenheit mehr ist, dann ist das Familiengericht in Berlin Schöneberg zuständig. Wie zu erkennen ist: gerade bei einer Scheidung kann es durchaus sein, dass der Gerichtsort und der Wohnsitz weit voneinander entfernt liegen. In diesen Fällen ist die Beauftragung eines Terminsvertreters für Scheidung eine Lösung, die dabei hilft, Kosten und auch Zeit zu sparen. Aber auch in anderen Rechtsgebieten wird ein Terminsvertreter oft in Anspruch genommen. So z.B. im Reiserecht. Verklagt man beispielsweise einen Reiseveranstalter oder eine Fluggesellschaft, dann ist der Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters bzw. der Fluggesellschaft. Nachdem sämtliche großen Reiseveranstalter ihren Unternehmenssitz in Städten haben wie Köln, München oder auch Hannover etc., müsste man im Falle einer Gerichtsverhandlung auch die Reisekosten und Spesen für den eigenen Anwalt tragen. Wird ein Terminsvertreter für Reiserecht gewählt, dann entfallen diese Kosten.


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